Lesekonzert Stadtbibliothek Magdeburg 150318
Lesekonzerte

Lesekonzert in der Stadtbibliothek Magdeburg am 15.03 18 zur Buchpremiere Magdeburg - Wendezeit und

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    Literarische Reise durch Sachsen-Anhalt

    Wo kommt sie her, die deutsche Sprache? Und wer waren die treibenden Personen. Mit einer kleinen literarische Reise durchs Land und durch die Jahrhunderte machen wir uns auf den Weg zu den Anfängen der Sprache hier im heutigen Sachsen-Anhalt: Zaubersprüche, erste Prosa in deutsch, Sachsenspiegel, die Neue Furchtbringende Gesellschaft, Gleim, Winckelmann, Goethe und Schiller, Marie Nathusius, Novalis, Reichards Garten, Literaturhaus Magdeburg usw. Eine Produktion als Lokalfernsehen des Landes im Auftrag der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt im Jahr 2016.

     

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5.Art und Vielfalt in Magdeburg

Vor wenigen Tagen wurde die neue Sonderausstellung "ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt" im Museum für Naturkunde Magdeburg eröffnet. Zum 5. Mal waren Künstler des Kunstgenres "Wildlife Art" aufgerufen, ihre besten Arbeiten einzureichen. Von 37 Bewerbern wurden von der Jury Ende Januar 29 Künstler ausgewählt. Die Ausstellung zeigt 126 Kunstwerke: vor allem Gemälde und Grafiken, aber auch einige Skulpturen und Plastiken. Die Ausstellung ist erstmals deutlich internationaler.
Bei der Eröffnung wurde der Jurypreis "Guericke-Einhorn" 2018 an Werner Siemers aus
Burgwedel/Niedersachsen vergeben. Siemers ist bekannt und mehrfach ausgezeichnet für seine Bilder von Jagdwild. Erstmals hat er auch eine Bronzefigur eingereicht – und damit die Jury überzeugt. Eine grafische Technik mit zunehmender Beliebtheit ist die Scratchboard-Technik, was sich auch in den eingereichten Arbeiten der Ausstellung niederschlägt. Die Ausstellung ist noch bis 16. September zu sehen.

Der Bürgermeister und Beigeordnet für Finanzen Klaus Zimmermann übergab eine Kopie der Urkunde über die Eintragung Oleg Popows in das goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg. Dieser trug sich am 11 Feb 2011 dort ein. Empfänger ist das Cirucsmuseum Magdeburg. Dort gibt es bereits eine kleine Galerie über den großen Clown.

Popow gilt als einer der letzten großen Zirkusclowns von Weltrang. Lange Zeit lebte er in Deutschland. Er trat fast 40 Jahre Teil im russischen Staatszirkus auf. 2016 verstarb er im Alter von 86 Jahren.

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Ausstellung im Landesarchiv zur Rettung von Archivgut

Film ab

Diese präsentiert einen anschaulichen Querschnitt durch die Probleme bei der Erhaltung historischer Unterlagen und die praktischen archivischen Reaktionen darauf – beispielsweise bei „saurem Papier“, Schimmel oder sogenanntem Tintenfraß. Denkt man an ein Archiv, so stellt man sich meist staubige und muffige Unterlagen vor. Das ist stets eine Folge unsachgemäßer Lagerung und fehlender präventiver Maßnahmen. Das Landesarchiv Sachsen-Anhalt hat beim Schutz und dauerhaften Erhalt der originalen Überlieferung in den letzten Jahren erhebliche Erfolge erzielt. Auch in Zukunft wird man dieses Thema noch weiter ausbauen. Ein anforderungsgerechter passiv klimatisierter Magazinneubau, konsequente Reinigungs- und Verpackungsarbeiten sowie der Einstieg in die systematische Massenentsäuerung von Archivalien aus der Zeit industrieller Papierherstellung bildet das Fundament der Bestandserhaltungsstrategie. Die Ausstellung wird bis September zu sehen sein; öffentliche Führungen werden regelmäßig angeboten.

kulturmd e.K.bernd schallenberg Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

* Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut kulturmd e.k. bernd schallenberg

Nur wenige Tage vor der Eröffnung luden die Museumsmacher zum Presserundgang in das Dommuseum. Die ehemalige Reichsbank gegenüber dem Westtürmen des Domes.
Die Schalterhalle farbig gestaltet im Stile der 1920er Jahre.

Der erste Eindruck. Das schafft ihr nicht bis zum Eröffnungstermin. Überball wird geschraubt, gesägt. Ausstellungstücke werden platziert.  Die Architektur des Museums: Regalbauweise aus Holz. Die Mattschwarzen Platten werden einfach mit Magneten darauf befestigt.
Doch man kann schon das Museum erahnen. Die großen Objekte stehen bereits an ihrem Platz.
Die Grabplatte  der Königin Editha  die des Bischoffs Ernst von Sachsen, der Erzbischof Wichmann: alles moderner Drei D-Druck. Die Originale sind im Dom zu finden.
Das Museum beherbergt Etwa 100 Exponate auf 650 m². Eines der Topexponate im Dommuseum ist das Grab vom Domplatz. 2,9 in der Länge, 1,50 m in der Breite. ca. 3,5 t schwer. Von der Größe und der sehr prominenten Lage her muß es sich um eine herausragende Persönlichkeit aus dem Umfeld Ottos des Großen handeln.


Insgesamt hat das Ganze ca. 3,5 Mio € gekostet. Die Klosterbergische Stiftung hat 725.000 € dazu gegeben. Der Umbau dauerte acht Jahre. Das Café Editha, ein Museumsshop sowie eine Toruisteninformation runden das Konzept ab.

Pünktlich zu Eröffnung waren alle Bauarbeiten beendet. Das Interesse scheinbar groß: Am ersten Tag kamen gleich gut 600 Besucher.


 

Sonderausstellung Bilder gehen um die Welt

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019 präsentiert das Kulturhistorische Museum Magdeburg über 70 Bilderbogen in einer neuen Sonderausstellung. Eine besondere Stellung nimmt die Magdeburger Druckerei von Robrahn & Co. ein, die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.  
Bilder gehen um die Welt. Huete ist das selbstverständlich. Smartphone rausgeholt, schnell ein Bild mit Freunden und ab ins Internet. Manchmal ist die Bilderflut lästig. Aber Jahrhunderte lang war es erstrebenswert, Bilder zu haben. Diese zu vervielfältigen ein Evolutlionsschritt in der Mediengeschichte. Am Ende des 18 Jh entwickelte Alois Senefelder den so genannten Steindruck. Wenig später gründete Eduard Robrahn in Magdeburg eine Steindruckerei. Eine von vielen.
Bilderbogen - farbige Lithographien mit einem oder mehreren Bildern bedruckt, häufig auch mit Text - erfüllten die Bedürfnisse nach Information, Unterhaltung und Belehrung. Sie waren im 19. Jahrhundert überaus beliebt und als Massenartikel in ganz Europa verbreitet.

Magdeburg hat endlich ein Dommmuseum. Am 4. November wurde es  in der ehemaligen Reichsbank eröffnet. Das eizigartige Tageslicht Muesum befindet sich nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Dem Ort, wo Kaiser Otto und Königin Editha ihre Ruhestätte haben.

Das Raumkonzept folgt der Längsachse des Domes. Unter der Vierung des Gotteshaues befindet sich das Grab Kaiser Ottos.

Auf 650 m² werden drei Themenkomplexe präsentiert. Kaiser Otto und Königin Editha, das Erzbistum Magdeburg sowie die archäologischen Forschungen in und am Dom.

Zu den originellen  Ausstellungsobjekten zählen der Bleisarg der Königin Editha, Stoffe aus dem Mittelmeerraum von der Bestattung der Königin und kostbare Beigaben aus den Gräbern der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen.

Das Gebäude selbst entstand bis 1923. Es galt als das sicherste Bankgebäude Europas. Bis zum Ende der DDR blieb es Staatsbank. Danach diente es zeitweise als Theaterspielstätte.
Die Farbgebung aus der Entstehungszeit wurde ebenfalls erhalten.

Das Ottonianum gilt als ein bedeutendes Puzzleteil für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

Ehrentafel wird im Circusmuseum ausgestellt.

Die Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher wurde Anfang des Jahres 2018 in den „Ring of Fame“ in Sarasota aufgenommen. Dabei wurde eine Ehrentafel gestiftet. In einer Feierstunde am 15. Mai übergab Gerhard Klauß, letzter Generaldirektor des Staatszirkus der DDR, diese an das Zirkusmuseum Magdeburg. Das ist deutschlandweit das einzige seiner Art. Daher war den Stiftern schnell klar, daß die Tafel hier ausgestellt werden soll.

Ursula Böttcher hat im Zirkusmuseum bereits einen würdigen Platz. Dort wird sich die Tafel einfügen und so weiterhin für die Öffentlichkeit sichtbar sein. Die nur 1,58 Meter große Ursula Böttcher war die erste und einzige Frau weltweit, die in einer Manege Eisbären-Dressuren zeigte. Sie trat dabei mit bis zu zwölf Tieren gleichzeitig auf. Berühmt wurde sie für den sogenannten Todeskuss, in der sie einen Eisbären von Mund zu Mund mit einem Stück Fleisch fütterte. In den USA wurde sie als „Princess of Bears“beziehungsweise „the Baroness of the Bears“gefeiert.
Der Circus Ring of Fame ist eine amerikanische Stiftung, die seit 30 Jahren weltberühmte Zirkusakteure ehrt.

Das Kulturhistorische Museum hat ein besonderes Geschenk erhalten. Es handelt sich um eine Reproduktion des verlorenen Gemäldes „Der Künstler auf dem Weg nach Tarascon“ von Vincent van Gogh. Die Kunstsdammlung des Kaiser-Friedrich-Museums, dem Vorgänger des Kulturhistorischen Museums Magdeburg, erlitt am Ende des Zweiten Weltkrieges herbe Verluste.
Zum Schutz  vor Bombemangriffen lagerte man die Sammlung in das Salzbergwerk Neustassfurt aus. Dort fielen etwa 300 Gemälde einem Brand zum Opfer. Darunter auch das Bild von van Gogh.
Das Bild ist Zentraler Gegenstand der von Gogh Forschung. Hier im Museum ging man sämtlichen Spuren nach. Ebenso entstand eine umfangreiche Dokumentation zu den Verlusten. Eine Kernfrage, ob eventuell doch nicht alles verbrannt sei.
Das Osuka Museum of Arts gehört zu den größten Ausstellungshäusern Japans. Es zeigt mehre tausende Reproduktion bedeutsamer Werke der Kunstgeschichte auf  Keramik.
Als Dank für die gute Kooperation wurde nun eine weitere Replikation auf Keramik hergestellt. Sie ist jetzt Teil der Magdeburger Sammlungen.

 

 

weltoffen

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Unterwegs in Nordkorea

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Eine Gratwanderung: Buchmesse 2018 Rüdiger Frank im Gespräch

Seitdem der Autor Rüdiger Frank 1991/92 ein Sprachsemester in Pjöngjang verbracht hat, bereist er Nordkorea regelmäßig. 2014 erschien sein Buch zu Nordkorea „Innenansichten eines totalen Staates“. Zur Buchmesse in Leipzig 2018 erschien im DVA Verlag sein Buch „Unterwegs in Nordkorea. Eine Gratwanderung“.
zur vollständigen Rezension: Rezension: Unterwegs in Nordkorea
 
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Beratung migrantischer Arbeitskräfte und Faire Integration

Faire Beschäftigung auch für MigrantInnen

28.08.18. In Magdeburg gibt es seit kurzem zwei neue Beratungsangebote.Einmal Beratung migrantischer Arbeitskräfte auch als mobile Beschäftigung bekannt. Zum anderen Faire Integration. Zielgruppe hier: geflüchtete Menschen, die kurz vor der Arbeitsaufnahme sind oder diese bereits aufgenommen haben. Die neuen Beratungsangebote. stellen einen Beitrag zur nachhaltigen Integration dar. Ebenso soll die Attraktivität des sachsen-anhaltischen Arbeitsmarktes verbessert werden.
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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

für Demokratie

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Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.

Rezension: Frank Richter „Hört endlich zu!“ Eine Streitschrift.

Es ist ein kleines handliches Buch, passt gut in die Handtasche. „Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.“, so der Titel, geschrieben von Frank Richter. Erschienen im ullstein Verlag 2018 als Streitschrift, wie es auf dem Cover steht. Streitschrift, wer ist Frank Richter, das hat mich neugierig gemacht. Der Autor ist Theologe, der der in Dresden den Dialog mit PEGIDA gesucht hat. Schon in der Zeit der friedlichen Revolution hat er in Dresden versucht, zwischen der Staatsgewalt und den Demonstranten zu schlichten.

zur vollständigen Rezension: Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.

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Interview Frederik Obermaier "Kapuzenmänner"

Buchmesse 2016 "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland"

 

Die Autoren Tanjev Schultz und Frederik Obermaier analysieren mit ihrem Buch "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland" eine wenig beachteten Bewegung in Deutschland, erschienen bei dtv.  Zur Leipziger Buchmesse 2017 traf Salka Schallenberg den Autor Frederik Obermaier zu einem Interview über den Ku-Klux-Klan in Deutschland, um mehr zu seinen Wurzeln, Ausprägungen und Tendenzen zu erfahren.

 

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1050 Jahre Erzbistum Magdeburg

Eine Annäherung

Wenn man so durch die Straßen läuft. Überall findet man Kirchen. Steinernde Zeugen. Manche 1000 Jahre alt. einige nur wenige Hundert Jahre. Manche sind neu. Von anderen gibt es nur noch Fragmente oder Modelle aus Bronze. Wie die meisten in der DDR bin ich in einer eher der Kirche abgeneigten Umgebung aufgewachsen. Dennoch ist Kirche für mich allgegenwärtig. Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Vatertag. Doch was bedeutet Kirche heute und was hat Religion mit mir zu tun?
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