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    Rekonstruierte Buchholzorgel erklingt wieder in Osterburg

    Die Buchholzorgel in der Osterburger Nicolaikirche erklingt seit 2016 wieder. Sie wurde in den vergangenen Jahren aufwendig rekonstruiert. Die Gesamtkosten betrugen etwa 400.000 Euro. Vor der Sanierung war das Instrument nur noch bedingt spielbar. Die Orgel wurde 1825 von Johann Simon Buchholz und Sohn Carl August Buchholz gebaut. Der noch in den Akten enthaltende Kostenvoranschlag vom 24. Mai 1823 gab Auskunft über den Originalzustand der Orgel. So konnte die Orgel originalgetreu rekonstruiert werden. (2016)

     

weltoffen

Ausstellung im Landesfunkhaus „Brücken Fremder Flüsse“

In diesem Jahr begehen Magdeburg und Harbin ihre zehnjährige Städtepartnerschaft. In der Stadtbibliothek sind in diesem Rahmen seit Montag, 29. Oktober, Kunstwerke zu sehen, die die Traditionen Chinas künstlerisch aufgreifen und widerspiegeln. Die Ausstellung ergänzt die im MDR-Landesfunkhaus am 22. Oktober eröffnete Exposition zeitgenössischer chinesischer Kunst unter der Überschrift „Brücken Fremder Flüsse“ und wird vom Magdeburger Kunstverein HERBSTSALON e. V. bis zum 10. November in der Stadtbibliothek präsentiert.

Über Vorurteile und Ängste, Eigenarten und Freundschaften

28.03.18.Das Buch „Eingedeutscht. Die schräge Geschichte unserer Integration“ erzählt die Geschichte von Abdul Abassi und Allaa Faham, beide 2012 aus Syrien geflohen, erschienen im April 2018 im Goldmann Verlag.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben Abdul und Allaa über das Internet versucht ihre Flucht zu verarbeiten und im August 2015 ihren youtube-Kanal GLS, was für German LifeStyle steht, gestartet. Über Kurzfilme konnten sie sich über Themen wie Ankommen in Deutschland und die Integration in den Alltag über das Netz austauschen.

 

zur vollständigen Rezension: Rezension: Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

 

 

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 

31.01.19. Deutschland und Frankreich verbindet eine lange Freundschaft. Vor 56 Jahren beschloß man diese mit dem Elysée-Vertrag. Vor wenigen Tagen bekräftigte  man das Bestreben nach Freundschaft und guter Nachbarschaft erneut durch den Vertrag von Aachen. Im Rahmen der deutschland- und frankreichweiten Feierlichkeiten eröffnete nun in der Stadtbibliothek die Mediathek Institut français.

Auf 40 m² werden Medien in französischer Sprache angeboten: Zeitgenössische und klassische Literatur, Bücher in leichter Sprache, Comics, Kinderbücher, Bilderbücher, Hörbücher, CDs, DVDs, Sprachlernhilfen, aktuelle Presse, Actionbound-Angebote für Schulklassen.

Regelmäßig gibt es neue Buchempfehlungen zu ausgewählten Themen, Ausstellungen und Veranstaltungen des Institut français.

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.

 

 

weltoffen

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4. christlich-muslimisches Gespräch

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21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.
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17. CSD in Magdeburg

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 

für Demokratie

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Eine Stadt für Alle - eine Aktion gegen Rechts

24.01.19. Am 16. Januar 1945 um 21.28 Uhr begann der verheerende Luftangriff auf Magdeburg. Dabei wurde die Innenstadt fast vollständig zerstört. 190.00 Menschen verloren ihr Zuhause. 2.500 Menschen kamen dabei ums Leben.

Jedes Jahr läuten deshalb um diese Zeit die Glocken aller Kirchen in Magdeburg – als Mahnung.

Die Zerstörung der Stadt am 16. Januar 1945 gibt jedes Jahr Anlass zum Mahnen und Gedenken. Der zweite Weltkrieg ist zum Glück schon 74 Jahre zu Ende, aber die Ereignisse sind allen gut im Kopf. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr viele Menschen auf gemacht, um für Frieden, Freiheit und Demokratie einzutreten. Eine Stadt für alle ist das Motto. Für alle, die sich gegen rechtes Gebrüll stellen. In unserem Beitrag reflektieren wir einige Höhepunkte der Aktionswoche.

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Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.

Rezension: Frank Richter „Hört endlich zu!“ Eine Streitschrift.

Es ist ein kleines handliches Buch, passt gut in die Handtasche. „Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.“, so der Titel, geschrieben von Frank Richter. Erschienen im ullstein Verlag 2018 als Streitschrift, wie es auf dem Cover steht. Streitschrift, wer ist Frank Richter, das hat mich neugierig gemacht. Der Autor ist Theologe, der der in Dresden den Dialog mit PEGIDA gesucht hat. Schon in der Zeit der friedlichen Revolution hat er in Dresden versucht, zwischen der Staatsgewalt und den Demonstranten zu schlichten.

zur vollständigen Rezension: Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet.

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Wolfgang Niess Die Revolution von 1918/19

Interview auf der Buchmesse 2018

27.03.18. Das Jahr 2018, ein Jahr der Gedenktage und Jubiläen. So ist es auch an der Zeit, sich der Revolution am 9. November 1918 zu erinnern. Die Revolution war Opfer der zwei deutschen Staaten. Jeder schrieb seine eigene Geschichte, die Bundesrepublik und die DDR. Nun holt der Autor Wolfgang Niess mit seinem Buch „Die Revolution von 1918/19“, die Novemberrevolution aus der Schublade hervor.

zur vollständigen Rezension: Rezension: Wolfgang Niess Die Revolution von 1918/19

 

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