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    Geniale Erfindungen Sachsen-Anhalt Koethen

    Lesung: Wie die temperierte Stimmung und die Pädagogik von Friedrich Fröbel nach Köthen kam.

    Die Region Sachsen-Anhalt hat viele Impulsgeber. Im Norden geprägt durch die Hanse, im Osten durch Preußen und im Süden durch den Bergbau. Genauso vielfältig sind die Geschichten rund um die Entdecker, Erfinder, Visionäre, Wissenschaftler, Liebhaber der schönen Künste und Ingenieure – Das Buch „Echt clever! Geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt“, erschienen im Wartberg Verlag, vstellt diese vor. So auch die Geschichte zum wohltemperierten Klavier und über die Pädagogin Angelika Hartmann.

    produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

     

     

     

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In seinen frühen Bildern wendet sich Nagel den Farben zu. 1965 schreibt er in einem Artikel seine Gedanken über eine Welt der frohen Farben, wie er es nennt.

Otto Nagel liebte zum einen das kleine Stückchen Himmel und beobachte die dahin ziehenden Wolken. Freude bereitete ihm eine rote Geranie, die im Wedding auf einem farblosen Fensterbrett stand. Am Sonntag ging der Vater mit seinem Sohn im Wald spazieren. So lernte Otto Nagel die ganze große Schönheit der Natur kennen und erlebte sie innerlich. Unvergessen bleiben die Abende beim Bruder seiner Mutter.  Onkel Adolf machte Lampenschirme. Aus Papier schnitt er Flächen heraus, die mit farbigem Seidenpapier unterklebt wurden.  „Wenn ein Lampenschirm fertig war und über die Petroleumlampe gestülpt wurde, leuchtete das ganze in bengalischer Farbigkeit. Für mich ein unvergessliches Ereignis.“ Nagel liebte die Farbigkeit. Seine ersten Bilder um 1919/20 trugen dies weiter.
Eine Parkwiese mit spielenden Kindern, Blumenrabatten. So malte Nagel seine Sehnsucht. Trotz der Absage von der Hochschule für bildende Kunst geht Otto Nagel seien Weg als Künstler.


1919 lernt er den Architektur- und Kunstkritiker Adolf Behne, der den Arbeitsrat für Kunst leitet, kennen. Anfang 1920 wendet sich Otto Nagel vertrauensvoll an Behne, schickt ihm drei Bleistiftstudien  - Arbeiterportraits – und schreibt dazu: „Bin 25 Jahre alt. Die Skizzen sind teils nach der Natur, teils aus dem Gedächtnis, aber keine Kopien.“

Der junge Mann schreibt Behne von seinem Leben, seinem Versuch als Künstler zu arbeiten, ein Studium auf zunehmen, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, wie er es nennt.
Als Hilfsarbeiter musste er „seiner und seiner Eltern Nahrung wegen tätig sein.“ Nachdenklich stimmt der Satz: „ Meinen Sie,  dass ich vielleicht etwas hätte werden können, wenn ich kein Prolet wäre?“ Adolf Behne zeigte zum ersten Mal Blätter von Nagel auf einer Ausstellung des Arbeitsrates. Ein Förderer und auch ein Freund. 1920 zeigte Nagel einige seiner Bilder in den Ausstellungshallen am Lehrter Bahnhof. Der Kunstkritiker war auch von diesen Bildern sehr angetan.
In der Wohnung von Behne sah Nagel das erste Mal Bilder von August Macke und sagt später: „Ich war beeindruckt von dem sonnigen und freudvollen Inhalt dieser Werke.“ Adolf Behne schenkt Nagel einen Kunstdruck des Bildes ‚Mädchen unter Bäumen‘ von August Macke. „Was da alles passierte. Ein ganz wenig Gelb, ein feines Blauviolett, dann wieder ein hingehauchtes Rot war in die Fläche hinein gewischt, die da durch voller Duft und Lebendigkeit wurde. Ich konnte mich damals an diesem Bild nicht satt sehen.“ So Nagel voller Begeisterung. Gern hätte Nagel auch so malen wollen. Aber seine Welt und seine Gesinnung bestimmten ein anderen Weg. „Eben weil ich die Sonne, die Farbe und die Freude des Lebens bejahte erkannte ich um so deutliche die graue Trostlosigkeit im Leben der Menschen um mich herum.“ Die ersten sozialkritischen Arbeiten entstehen. Nagel sah seine Aufgabe darin, mit schonungsloser Wahrheit eine Ordnung zu entlarven, die den Menschen und Lebensfreude vorenthielt. Kunst soll, wenn nötig, anklagen, aufrufen und auch begeistern.

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weltoffen

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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AWO erinnert mit Mahnmal an das unsichtbare Sterben im Mittelmeer

Politik soll sich für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzsetzen.

678 Kinder, die auf der Flucht starben, wurden bereits offiziell gezählt, so der im Juni veröffentlichte Bericht der Internation Organisation für Migration (IOM). Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Häufig sind es nur ihre Schuhe, die angespült an den Küsten des Mittelmeers zurückbleiben.

Kinder auf der Flucht müssten besonders geschützt werden. Sie bräuchten schnelle und unbürokratische Hilfe.
Mit der Aktion am Weltkindertag will man besonders auf Paragraph 22 der UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam machen.  Zudem sind  die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, sich bedingungslos für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzusetzen.

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10 Jahre Alrahman-kulturelle Erziehung in Magdeburg

Begegnen, aufeinander zugehen und Verständnis entwickeln

Die Alrahman-kulturelle Erziehung für Kinder und Jugendliche wird 10 Jahre.
Die muslimische Gemeinde Magdeburg verfolgt dabei das Ziel, die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft und die der eingewanderten Mitbürger in Einklang zu bringen. Dadurch möchte die man einen Beitrag leisten, dem Entstehen von Parallelgesellschaften in Magdeburg und Umgebung entgegen zu wirken. Ebenso will man  ein respektvolles Miteinander in der Schule und im Alltag schaffen.
In der Vergangenheit wurden hier bereits 370 Kinder geschult.
Jeden Samstag kümmern sich 20 ehrenamtliche Mitglieder der Gemeinde um muslimische Kinder und Jugendliche in Magdeburg und Umgebung.

für Demokratie

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30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

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Grenzland Sorge im Harz

Deutsch-deutsche Momentaifnahmen

Deutschland ist nun seit 30 Jahren wieder ein Land. Die deutsch-deutsche Teilung Geschichte.  Dennoch ist es uns ein Bedürfnis immer wieder daran zu erinnern, dass es einmal anders war.

Vor einiger Zeit erschien das Buch deutsch-deutsche Momentaufnahmen von Salka Schallenberg. nun wollen wir uns auf den Weg machen, die beschriebenen Orte und Geschichten nachzuempfinden.

 

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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