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    Literarische Reise durch Sachsen-Anhalt

    Wo kommt sie her, die deutsche Sprache? Und wer waren die treibenden Personen. Mit einer kleinen literarische Reise durchs Land und durch die Jahrhunderte machen wir uns auf den Weg zu den Anfängen der Sprache hier im heutigen Sachsen-Anhalt: Zaubersprüche, erste Prosa in deutsch, Sachsenspiegel, die Neue Furchtbringende Gesellschaft, Gleim, Winckelmann, Goethe und Schiller, Marie Nathusius, Novalis, Reichards Garten, Literaturhaus Magdeburg usw. Eine Produktion als Lokalfernsehen des Landes im Auftrag der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt im Jahr 2016.

     

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In seinen frühen Bildern wendet sich Nagel den Farben zu. 1965 schreibt er in einem Artikel seine Gedanken über eine Welt der frohen Farben, wie er es nennt.

Otto Nagel liebte zum einen das kleine Stückchen Himmel und beobachte die dahin ziehenden Wolken. Freude bereitete ihm eine rote Geranie, die im Wedding auf einem farblosen Fensterbrett stand. Am Sonntag ging der Vater mit seinem Sohn im Wald spazieren. So lernte Otto Nagel die ganze große Schönheit der Natur kennen und erlebte sie innerlich. Unvergessen bleiben die Abende beim Bruder seiner Mutter.  Onkel Adolf machte Lampenschirme. Aus Papier schnitt er Flächen heraus, die mit farbigem Seidenpapier unterklebt wurden.  „Wenn ein Lampenschirm fertig war und über die Petroleumlampe gestülpt wurde, leuchtete das ganze in bengalischer Farbigkeit. Für mich ein unvergessliches Ereignis.“ Nagel liebte die Farbigkeit. Seine ersten Bilder um 1919/20 trugen dies weiter.
Eine Parkwiese mit spielenden Kindern, Blumenrabatten. So malte Nagel seine Sehnsucht. Trotz der Absage von der Hochschule für bildende Kunst geht Otto Nagel seien Weg als Künstler.


1919 lernt er den Architektur- und Kunstkritiker Adolf Behne, der den Arbeitsrat für Kunst leitet, kennen. Anfang 1920 wendet sich Otto Nagel vertrauensvoll an Behne, schickt ihm drei Bleistiftstudien  - Arbeiterportraits – und schreibt dazu: „Bin 25 Jahre alt. Die Skizzen sind teils nach der Natur, teils aus dem Gedächtnis, aber keine Kopien.“

Der junge Mann schreibt Behne von seinem Leben, seinem Versuch als Künstler zu arbeiten, ein Studium auf zunehmen, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, wie er es nennt.
Als Hilfsarbeiter musste er „seiner und seiner Eltern Nahrung wegen tätig sein.“ Nachdenklich stimmt der Satz: „ Meinen Sie,  dass ich vielleicht etwas hätte werden können, wenn ich kein Prolet wäre?“ Adolf Behne zeigte zum ersten Mal Blätter von Nagel auf einer Ausstellung des Arbeitsrates. Ein Förderer und auch ein Freund. 1920 zeigte Nagel einige seiner Bilder in den Ausstellungshallen am Lehrter Bahnhof. Der Kunstkritiker war auch von diesen Bildern sehr angetan.
In der Wohnung von Behne sah Nagel das erste Mal Bilder von August Macke und sagt später: „Ich war beeindruckt von dem sonnigen und freudvollen Inhalt dieser Werke.“ Adolf Behne schenkt Nagel einen Kunstdruck des Bildes ‚Mädchen unter Bäumen‘ von August Macke. „Was da alles passierte. Ein ganz wenig Gelb, ein feines Blauviolett, dann wieder ein hingehauchtes Rot war in die Fläche hinein gewischt, die da durch voller Duft und Lebendigkeit wurde. Ich konnte mich damals an diesem Bild nicht satt sehen.“ So Nagel voller Begeisterung. Gern hätte Nagel auch so malen wollen. Aber seine Welt und seine Gesinnung bestimmten ein anderen Weg. „Eben weil ich die Sonne, die Farbe und die Freude des Lebens bejahte erkannte ich um so deutliche die graue Trostlosigkeit im Leben der Menschen um mich herum.“ Die ersten sozialkritischen Arbeiten entstehen. Nagel sah seine Aufgabe darin, mit schonungsloser Wahrheit eine Ordnung zu entlarven, die den Menschen und Lebensfreude vorenthielt. Kunst soll, wenn nötig, anklagen, aufrufen und auch begeistern.

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weltoffen

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17. CSD in Magdeburg

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 
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10 Jahre Alrahman-kulturelle Erziehung in Magdeburg

Begegnen, aufeinander zugehen und Verständnis entwickeln

Die Alrahman-kulturelle Erziehung für Kinder und Jugendliche wird 10 Jahre.
Die muslimische Gemeinde Magdeburg verfolgt dabei das Ziel, die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft und die der eingewanderten Mitbürger in Einklang zu bringen. Dadurch möchte die man einen Beitrag leisten, dem Entstehen von Parallelgesellschaften in Magdeburg und Umgebung entgegen zu wirken. Ebenso will man  ein respektvolles Miteinander in der Schule und im Alltag schaffen.
In der Vergangenheit wurden hier bereits 370 Kinder geschult.
Jeden Samstag kümmern sich 20 ehrenamtliche Mitglieder der Gemeinde um muslimische Kinder und Jugendliche in Magdeburg und Umgebung.

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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

für Demokratie

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Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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20 Jahre Miteinander e.V.

Im Mai 1999 hat sich Miteinander e. V. als Träger zivilgesellschaftlicher Arbeit für Demokratie und gegen Rechtsextremismus gegründet. Seitdem vernetzt er zivilgesellschaftliche Initiativen, berät demokratische Akteure und Akteurinnen, unterstützt Opfer rechter Gewalt, bildet Fachkräfte fort und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen in den Themenfeldern der Vereinsarbeit.

Das passt nicht jedem. So ist der Verein Miteinander e.V. erklärter Feind  der AfD.

20 Jahre Miteinander e. V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz
für eine offene und demokratische Gesellschaft.

 

 

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Buchmesse 2019 Christian Fuchs Das Netzwerk der Neuen Rechten

Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern.

Die beiden Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff sind drei Jahre in das Milieu der Neuen Rechten eingetaucht, haben schonungslos recherchiert, nachgefragt und aufgedeckt. Kein einfaches Unterfangen, hinter den Kulissen der rechten Szene verbirgt sich ein weit gesponnenes Netzwerk. Aus ihrem akribisch geführten und umfassenden Recherche-Dokument ist das Buch „Das Netzwerk der neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern“ entstanden, erschienen im März 2019 im Rowolth Verlag.

Wir trafen Christian Fuchs auf der Buchmesse in Leipzig.

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