• images/300718_Radweg_BS_MD.jpg

    Radreise von Magdeburg nach Braunschweig

    Auf zu neuen Ufern.
    Seit 2016 gibt es einen Radweg zwischen Magdeburg und Braunschweig. Dieser soll die Partnerschaft beider Städte untermauern.
    An einem schönen Julitag schwingen wir uns aufs Rad. Ziel Braunschweig. 100 km nach Westen. Querfeldein. Börde, Romanik, ehmalige innerdeutsche Grenze, Elm-Lappwald.

Social Share:

Immer wieder Verhaftungen. 1943 wird die sowjetische Staatsbürgerschaft von Walentina aberkannt und ihre Ehe mit Otto annulliert.

Die Nagels fliehen nach Forst in der Lausitz, wo ihre Tochter Sybille geboren wird. Forst zerbombt. Walentina schob den kranken Otto und ihr Kind in einem Kinderwagen zu Bahnhof. Nur weg. Der letzte Zug fuhr nach Berlin Halensee. Flucht. Kein ankommen. Wieder Flucht nach Potsdam Rehbrücke. In einer ehemaligen Nazisiedlung bot ein bekannter ein Versteck an. In einer Garage lebte ein desertierter SS-Mann, schon länger eine Jüdin mit Kind, nun der Kommunist Otto Nagel mit seiner russischen Frau und ein Baby.

Nach den 12 furchtbaren Jahren wählte Otto Nagel den Weg, das Gesellschaftssystem der DDR mit aufzubauen. 1945, das Berliner Atelier zerstört, zahlreiche Bilder verbrannt und zum Teil gestohlen. Gut drei Viertel seiner Werke waren verloren gegangen. 

Als Vater ging er mit seinem Kind über die Nuthewiesen bei Rehbrücke. Wilde Mageriten blühten. Und Otto Nagel erklärte seiner Tochter jeden Vogel, jede Pflanze, jeden Käfer, wie einst sein Vater.
Otto Nagel Erzog seine Sybille zur Liebe zum Leben.

 

Mein Geld für Kulturmd:

mehr infos hier

oder gleich:

 

 

 
 

 

 

 

 

weltoffen

images/051218_Zweiheimisch_Diwan.jpg

Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

images/120918_Weihe_Jdischer-FriedhofMD.jpg

Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.
images/140219_drittesGeschlecht.jpg

Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

für Demokratie

images/091019_SmCSoR_BerufsschuleOttoSchlein.jpg

Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

images/030920_MD_WendezeitII.jpg

30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

images/180920_CourageBahn.jpg

Straßenbahn wirbt für Zivilcourage

Zivilcourage ist Kit, der die Gresellschaft Zusammenhält (Prof Anne Lequy)

Mechthild von Magdeburg rief im 13. Jahrhundert die Menschen zur Aufmerksamkeit für sich selbst und andere auf. So ist sie besonders geeignet als Symbol für Zivilcourage in Magdeburg zu stehen.

Aufmerksamkeit ist notwendig, wenn Menschen diskriminiert, bedroht oder angegriffen werden. Dann braucht es andere, die sich zivilcouragiert einmischen. Darauf macht zukünftig eine neue Straßenbahn aufmerksam.   
Zum  bundesweiten Tag  der Zivilcourage präsentierte sie sich der Öffentlichkeit.


Auf der von der Initiative "hingucken... denken... einmischen" gestalteten Straßenbahn wirbt Mechthild von Magdeburg gemeinsam mit anderen Menschen und Orten aus Magdeburg für Vielfalt, Weltoffenheit und Demokratie. Im Regelverkehr der MVB erinnert sie beständig daran, wie notwendig unsere Aufmerksamkeit für unsere Mitmenschen ist. Aber auch, wie sehr Magdeburg von Einflüssen von außen geprägt ist, davon profitiert hat und weiterhin profitiert.

Schon seit 2008 gibt es diese Straßenbahn, seit Mitte September 2020 mit neuer Gestaltung.

Go to top
JSN Megazine 2 is designed by JoomlaShine.com | powered by JSN Sun Framework