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    Entlang der Straße der Romanik

    25 Jahre Straße der Romanik

    Die Straße der Romanik: Ein Touristischen Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf das Erzbistum Magdeburg. Die romanischen Orte sind steinernde Zeugen für die Politik Ottos des Großen. Alle Wege führen immer wieder nach Magdeburg.
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Seit Sommer 2019 arbeiten wir an unserem Forschungsprojekt über Otto Nagel unter dem Titel "Otto Nagel - sein Wirken in der ehemaligen DDR, seine Überwachung durch das MfS und der Umgang des Staatsapparates der ehemaligen DDR mit seinem Erbe nach seinem Tod im Jahr 1967" .
In Kooperation mit der "Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" gelang es uns innerhalb von wenigen Monaten die relevanten Akten zu finden. über 2.500 Seiten aus Akten des Ost-Berliner Magistrats, Ministerium für Kultur der DDR und anderer Institutionen, aber auch aus den Akten zur Restitution des künstlerischen Nachlasses nach 1990 waren schließlich von uns auszuwerten.
 
Nun ein Jahr später steht für uns fest: Wir können eine Enteignung der Familie Schallenberg-Nagel von staatlicher Seite in 6 Schritten ab 1972 nachweisen. Involviert in den "Kunstraub": der Ost-Berliner Magistrat, Ministerium für Kultur der DDR und Berliner Museen. Weitere Akten sind in den kommenden Monaten zu recherchieren und auszuwerten.
 
Zwei wesentliche Ergebnisse stehen fest:
1. Einen Steuerbescheid, wie etwa bei den Sammlern in der DDR üblich, gab es nicht. Vermutlich handelt es sich hier um eine rekonstruierte Steuerschuld, um an den künstlerischen Nachlass zu kommen. 1992 hat meine Mutter Sibylle Schallenberg-Nagel die Rückgabe der staatlicherseits entzogenen Bilder inklusive des Wohnhauses von Walentina und Otto Nagel, dass durch staatlichen Druck verkauft wurde, beantragt. Das Restitutionsverfahren ist 1998 endgültig gescheitert. Die uns vorliegenden Akte zeigt, dass das Verfahren sachliche Fehler hat, teilweise fehlen Beweisstücke.
 
2. Die Geschichte der sog. "Sammlung Franz Worms" aus der BRD, die 1970 Walentina Nagel für das Otto-Nagel-Haus käuflich erworben hat, lässt sich vermutlich bis in das Jahr 1966 zurückverfolgen. Die Bilder hat ein Berliner Museeum immer wieder für sich beansprucht, wie zahlreiche Dokumente belegen. Auch noch mit einer Klage gegen Sibylle Schallenberg-Nagel Anfang der 2000-er Jahre. Schließlich sind die Bilder der Familie 2005 vom OLG Brandenburg zugesprochen worden. In Internet findet sich das Urteil unter diesem Gesichtspunkt: "Urteil Bilder Otto Nagel BGB § 985 § 1006 Zum Volkseigentum an Kunstwerken in der ehemaligen DDR - Zur Widerlegung der Eigentumsvermutung gem. § 1006 BGB im Bezug auf Museumsinventar".  Urteil Neuruppin 2003 und Urteil OLG Brandenburg 2005
 
Aber noch etwas ist wichtig. Ich konnte in dem letzten Jahr auch meine Großeltern Walentina und Otto Nagel für mich (wieder-)entdecken. Otto Nagel war in unserer Familie immer der Künstler, den wir mit Hochachtung begegneten. Nun kann ich endlich sagen: Otto Nagel, mein Großvater. Und meine Großmutter Walentina Nagel? In den Akten konnte ich viele ihrer Briefe finden. So ist sie mir noch näher als schon durch unsere gemeinsame Zeit in der Kindheit. Und meine Eltern? In den Akten fanden wir auch die Geschichte um das "Otto Nagel Haus". Jetzt weiß ich um das Engagement meiner Großmutter und meiner Eltern für den Erhalt des künstlerischen Nachlasses von Otto Nagel und dafür, dass die Öffentlichkeit sein Werk für sich entdecken kann.

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weltoffen

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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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10 Jahre Alrahman-kulturelle Erziehung in Magdeburg

Begegnen, aufeinander zugehen und Verständnis entwickeln

Die Alrahman-kulturelle Erziehung für Kinder und Jugendliche wird 10 Jahre.
Die muslimische Gemeinde Magdeburg verfolgt dabei das Ziel, die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft und die der eingewanderten Mitbürger in Einklang zu bringen. Dadurch möchte die man einen Beitrag leisten, dem Entstehen von Parallelgesellschaften in Magdeburg und Umgebung entgegen zu wirken. Ebenso will man  ein respektvolles Miteinander in der Schule und im Alltag schaffen.
In der Vergangenheit wurden hier bereits 370 Kinder geschult.
Jeden Samstag kümmern sich 20 ehrenamtliche Mitglieder der Gemeinde um muslimische Kinder und Jugendliche in Magdeburg und Umgebung.

für Demokratie

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Grenzland Sorge im Harz

Deutsch-deutsche Momentaifnahmen

Deutschland ist nun seit 30 Jahren wieder ein Land. Die deutsch-deutsche Teilung Geschichte.  Dennoch ist es uns ein Bedürfnis immer wieder daran zu erinnern, dass es einmal anders war.

Vor einiger Zeit erschien das Buch deutsch-deutsche Momentaufnahmen von Salka Schallenberg. nun wollen wir uns auf den Weg machen, die beschriebenen Orte und Geschichten nachzuempfinden.

 

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Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

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