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Enkeltochter des Künstlers Otto Nagel  #OttoNagel #ottonagel125

Forschungsprojekt über den Künstler Otto Nagel. Im Mittelpunkt stehen sein Wirken in der DDR sowie der Umgang des Staatsapparetes DDR mit dem künstlerischen Nachlass.  Das Projekt wird die Schikanen durch das Mfs und die Kulturfunktionäre der DDR gegen die Familie versuchen zu erhellen.

Ein Forschungsprojekt im Auftrag der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Intension Forschungsprojekt
- von klein auf lernte ich die Achtung vor dem Künstler Otto Nagel kennen
- auch wenn es mein Großvater war, so gab es immer nur Otto Nagel
- ich wuchs in Berlin-Biesdorf, nicht weit vom Haus meiner Großmutter Walentina Nagel, auf
- im Haus meiner Großmutter war das Atelier von Otto Nagel mit einer Staffelei, eine große Palette und viele Ölfarben und Pastellstifte – und überall standen Bilder

- nicht nur dort habe ich meine Kindheit verbracht, auch im „Otto-Nagel-Haus“ am Märkischen Ufer in Berlin
- von 1973 bis 1979 leiteten es meine Eltern voller Engagement
- zusammen mit Walentina Nagel organisierten meine Eltern wechselnde Sonderausstellungen und ein offenes Angebot für Kunstinteressierte

- 1979 Konflikt mit der Kulturpolitik der DDR, das Haus von der Familie war wohl zu sehr privat geführt, Otto Nagels Bilder kommen zurück in das Biesdorfer Atelier

- 1982: staatlich verordnete „Wiedereröffnung“ des Otto-Nagel-Hauses: Nagels Werke als Teil der „proletarisch-revolutionären und antifaschistischen Kunst“. Hier ist sie versammelt die so genannte „sozialistische deutsche Kunsttradition“

- 1983 stirbt Walentina Nagel – als Kind erlebte ich, dass es keine Wertschätzung mehr gegenüber dem Künstler Otto Nagel gibt

- Tochter Sibylle will das Vermächtnis ihrer Eltern erfüllen: das Wohnhaus in Biesdorf als öffentliche Gedenkstätte, Eröffnung 1984 zum 80. bzw. 90. Geburtstag von Walentina und Otto Nagel
- der Staat beansprucht das Erbe für sich. Kunst im Eigentum der DDR - Volkseigentum.
- das Haus mit Atelier wird nach langem Hin und Her als leere Hülle und schon schwer beschädigt an die DDR veräußert. Ein Gästehaus mit Namen „Otto-Nagel“, verwaltet vom Kulturfond.

- mein ältester Bruder Tim, der all das als Jugendlicher erlebte, stellt einen Ausreiseantrag, Ausreise 1988
- ich selbst werde von der EOS verwiesen, kann kein Abitur machen

Nach 1990 erfolglos Antrag auf Rehabilitierung als politisch verfolgte Schülerin und auf Rückübertragung.


erste Anstöße zum Forschungsprojekt

- durch einen Kontakt bei der BStU-Außenstelle Magdeburg - über unsere Arbeit als Journalisten - gab es einen ersten Anstoß, die Geschichte meiner Familie, d.h. der staatliche Entzug des Erbes von Otto Nagel zu hinterfragen

- über die Behörde „Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ hier in Magdeburg kam die Idee ein Forschungsprojekt zu starten, mit dem Thema:

Otto Nagel - sein Wirken in der ehemaligen DDR, seine Überwachung durch das MfS und der Umgang des Staatsapparates der ehemaligen DDR mit seinem Erbe nach seinem Tod im Jahr 1967

- das Forschungsprojekt soll mit einer Publikation abschließen

- seit Juli recherchieren wir in verschiedensten Akten von führenden Funktionen des DDR Staatsapparates – es sind persönliche Akten zum Nachlass von Otto und Walentina Nagel
- aufgrund meines berechtigten Interesses als Enkelin, kann ich den Aktenbestand im Bundesarchiv für mein Forschungsprojekt nutzen
- im Fokus steht die fragwürdige Kulturpolitik der DDR in Bezug auf den künstlerischen Nachlass von Otto Nagel

Ziele:
- ich will das Ansehen der Familie wieder herstellen
- berufliche und verwaltungsrechtliche Rehabilitierung der Eltern Götz und Sibylle Schallenberg
- der Künstler Otto Nagel soll endlich seinen würdigen Platz in der Kulturgeschichte einnehmen.

Unterstützung erhalten meine Ziele durch den „Initiativkreis Otto Nagel 125“

- seit diesem Jahr ist der „Initiativkreis Otto Nagel 125“ aktiv – gegründet vom Verein „Freunde Schloss Biesdorf“ anlässlich des 125. Geburtstages von Otto Nagel

 

 

 

 

weltoffen

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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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AWO erinnert mit Mahnmal an das unsichtbare Sterben im Mittelmeer

Politik soll sich für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzsetzen.

678 Kinder, die auf der Flucht starben, wurden bereits offiziell gezählt, so der im Juni veröffentlichte Bericht der Internation Organisation für Migration (IOM). Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Häufig sind es nur ihre Schuhe, die angespült an den Küsten des Mittelmeers zurückbleiben.

Kinder auf der Flucht müssten besonders geschützt werden. Sie bräuchten schnelle und unbürokratische Hilfe.
Mit der Aktion am Weltkindertag will man besonders auf Paragraph 22 der UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam machen.  Zudem sind  die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, sich bedingungslos für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzusetzen.

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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

für Demokratie

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Rezension Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie

Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.
Verlag Droemer , Februar 2018

Ein schonungslos offenes Buch, dass der Autor Yascha Mounk 2018 veröffentlichte.
Mounk in München geboren, lehrt an der Havard University und ist Fachmann für die Geschichte des Populismus und die Krise der liberalen Demokratie. Schnell zeigt der Autor auf, dass wir mitten drin sind in dieser Krise und wie der Titel klar macht, dass wir gerade erleben, wie die Demokratie zerfällt. Sieben Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg voller Frieden und auch Wohlstand in Westeuropa und Nordamerika, alles wird so bleiben, wie es ist. Oder nicht? Die Analyse von Yascha Mounk ist tiefgreifend. Mal ein Blick über den Atlantik nach Amerika, quasi aus dem Nähkästchen des Autors geplaudert, zur aktuellen politischen Situation rund um den Demagogen Trump. Amerika, ein Land der Demokratie steuert auf ein Chaos zu. Aber es zeigen sich parallele Entwicklungen in Europa, hier erstarken die Populisten.  
Yascha Mounk macht klar: „Demokratie braucht überzeugte Demokraten, die das System zwar kritisch begleiten, ihm aber auch ein gewisses Maß an Grundvertrauen entgegenbringen.“ Genau das ist es, was uns in unserer „Wohlfühlgesellschaft“ abhanden gekommen ist, das Grundvertrauen in die Institutionen. Das deutsche Erbe macht es schwer, der positiven Identifikation mit dem eigenen Land zu begegnen. Dennoch ist es möglich, die liberale Demokratie wiederzubeleben, wie der Autor in seiner Schlussbemerkung aufzeigt. Fakt ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in der der Populismus zunimmt und die liberale Demokratie tagtäglich verteidigt werden muss.
Ein wichtiges Buch, dass ausreichend Denkanstöße gibt, nicht einfach die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation so hinzunehmen, wie sie ist.

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Eine Stadt für Alle - eine Aktion gegen Rechts

24.01.19. Am 16. Januar 1945 um 21.28 Uhr begann der verheerende Luftangriff auf Magdeburg. Dabei wurde die Innenstadt fast vollständig zerstört. 190.00 Menschen verloren ihr Zuhause. 2.500 Menschen kamen dabei ums Leben.

Jedes Jahr läuten deshalb um diese Zeit die Glocken aller Kirchen in Magdeburg – als Mahnung.

Die Zerstörung der Stadt am 16. Januar 1945 gibt jedes Jahr Anlass zum Mahnen und Gedenken. Der zweite Weltkrieg ist zum Glück schon 74 Jahre zu Ende, aber die Ereignisse sind allen gut im Kopf. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr viele Menschen auf gemacht, um für Frieden, Freiheit und Demokratie einzutreten. Eine Stadt für alle ist das Motto. Für alle, die sich gegen rechtes Gebrüll stellen. In unserem Beitrag reflektieren wir einige Höhepunkte der Aktionswoche.

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Wolfgang Niess Die Revolution von 1918/19

Interview auf der Buchmesse 2018

27.03.18. Das Jahr 2018, ein Jahr der Gedenktage und Jubiläen. So ist es auch an der Zeit, sich der Revolution am 9. November 1918 zu erinnern. Die Revolution war Opfer der zwei deutschen Staaten. Jeder schrieb seine eigene Geschichte, die Bundesrepublik und die DDR. Nun holt der Autor Wolfgang Niess mit seinem Buch „Die Revolution von 1918/19“, die Novemberrevolution aus der Schublade hervor.

zur vollständigen Rezension: Rezension: Wolfgang Niess Die Revolution von 1918/19

 

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