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    Magdeburg Buckau - Ein Stadtteil im Wandel

    25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15 Jahre Medienarbeit für die Kultur in Magdeburg zurück zu blicken. Der Stadtteil Buckau erlbte in den letzten Jahren eine gravierenden Wandel vom einstigen Arbeitviertel etwickelte er sich zu einem beliebten Viertel voller Kultur und in direkter Nähe zur Elbe. (Juni 2015)

     

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Als Enkeltochter von Otto Nagel unterstütze ich gern die Aktivitäten des „Initiativkreises Otto Nagel 125“.  Nach all den Jahren, in denen er als Künstler immer mehr in Vergessenheit geriet, ist es eine Chance, Otto Nagel auch als Kulturpolitiker ins rechte Licht zu rücken.

Projekt: Annäherung an den Großvater Otto Nagel



Auf publizistische Weise möchte ich mich auf verschiedenen Ebenen Otto Nagel nähern.

1. persönlich

Meinen Großvater Otto Nagel konnte ich nicht mehr kennen lernen. Mit meinen Eltern lebte ich, wie meine Großeltern, in Berlin-Biesdorf. In dem Wohnhaus meiner russischen Großmutter Walentina Nagel war ich bis zu ihrem Tod 1983 sehr oft. Hier kam ich Otto Nagel näher. In seinem Atelier war er als Künstler für mich immer präsent. Diese Erinnerungen sind bis heute ein wichtiger Teil meines Lebens.

2. als Künstler und Kulturpolitiker in verschiedenen Epochen des 20. Jahrhunderts

Die gesellschaftspolitischen Kontexte – Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR – sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere die zahlreichen Freundschaften zu Künstlern und anderen gesellschaftlichen Akteuren spiegeln sein Wirken wider.

3. die Zeit in der DDR bis zu seinem Tod 1967, als Präsident der Akademie der Künste

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Otto Nagel - Berliner Stadtlandschaften, Porträts und Dokumente“ im Mitte Museum am 27. März 2008 gab es einen interessanten Vortrag. Die Kunsthistorikerin
Beatrice Vierneisel stellte unter dem Titel „Otto Nagel und die Akademie der Künste“ den Konflikt Otto Nagels mit der Kulturpolitik der SED vor dem Hintergrund der Formalismusdebatte heraus. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Akademie der Künste und dem Freundeskreis Otto Nagel e.V. .
Zum 50. Todestag von Otto Nagel 2017 hielt  Wolfgang Brauer, Vorsitzender des Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf, im Rahmen einer Veranstaltung im Schloss Biesdorf einen Vortrag unter dem Titel „Hochgeehrt und kaltgestellt. Otto Nagels Biesdorfer Jahre“.  Auch in diesem kommt wieder das angespannte Verhältnis Otto Nagels zur Kulturpolitik der DDR zur Sprache.

Dies, und meine persönlichen Erlebnisse in meiner Kindheit im Haus meiner Großmutter Walentina Nagel und nach ihrem Tod, bewogen mich, diese Zeit zu erforschen. In Kooperation mit der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur versuche ich das Zusammenspiel zwischen den Kulturfunktionären der DDR und Otto Nagel bzw. seinem künstlerischen Erbe zu ergründen. Im besonderen Maße will ich die unmittelbare negative Einflussnahme auf die Familie Schallenberg-Nagel durch die DDR-Funktionäre analysieren.

Hintergrund:

Salka-Valka Schallenberg

geb. 1972 als 3. Enkelkind von Otto und Walentina Nagel
bis Februar 1986 Wohnort in Berlin-Biesdorf, 1986-1990 mit den Eltern in Kuwalk lebend,
seit 1990 Magdeburgerin
Journalistin, Autorin regionaler Literatur (Sachsen-Anhalt), TV-Moderatorin für kulturmd Stadtfernsehen Magdeburg



Otto Nagel

nach 1945 bis zu seinem Tod 1967
- nach Kriegsende maßgeblich am kulturpolitischen Aufbau der DDR beteiligt
- stellvertretender Landesvorsitzender (später Vorsitzender) des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands in Brandenburg
- 1950-1952 Erster Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler
- 1956 bis 1962 Präsident der Akademie der Künste Ost
- hielt auch in der DDR an einer gesamtdeutschen Kultur fest (über den Kulturbund und über Westberliner Akademie der Künste)
- Konflikt mit der Kulturpolitik der SED (1950er Jahre Formalismusdebatte)
- 1962 aus seinem Amt als Präsident der Akademie der Künste verdrängt
- 1965 protestierte mit Bildern gegen den Abriss der alten Häuser des Fischerkiezes zugunsten von Neubauten


Otto Nagel - der proletarisch-revolutionäre Künstler der DDR (in der DDR offiziell so bezeichnet)

- seit 1970 Ehrenbürger von Berlin
- 1973 Eröffnung Otto-Nagel-Haus für seinen künstlerischen Nachlass (durch meine Eltern bis 1978 geführt)
- 1980er Jahre Erweiterung Otto-Nagel-Haus für „proletarische und antifaschistische Kunst der DDR“

aktuelle Rezeption zu Otto Nagel

- 2008 die Ausstellung „Otto Nagel - Berliner Stadtlandschaften, Porträts und Dokumente“ im Mitte Museum Berlin (in Bezug auf das Archiv, dass sich seit 2007 bei der Akademie der Künste befindet)
- 2010 Ausstellung „Die verlorene Stadt“ Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
- 2012 Ausstellung „Otto Nagel (1894–1967). Orte – Menschen, Schloss Berlin-Biesdorf

In der Ausstellung waren Ölbilder und Pastelle des Künstlers aus der Kunstsammlung der Akademie
zu sehen, die mit der freundlichen Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung
restauriert werden konnten.

Teilnahme an Ausstellungen

- 2017 „Käthe Kollwitz und ihre Freunde“ Sonderausstellung des Käthe Kollwitz Museum, Berlin aus Anlass
des 150. Geburtstages der Künstlerin
- 2017/18 „Glanz und Elend in der Weimarer Republik. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen“, Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle
- 2017/18 „Berlin 1937 – im Schatten von morgen“ Märkisches Museum Berlin
- 2018  „Die Schönheit der großen Stadt, Berliner Bilder von Gaertner bis Fetting“ Stadtmuseum Berlin, Museum Ephraim-Palais
- 2018 „Berliner Realismus. Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix“ , Bröhan-Museum Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus, ab Herbst 2019 im Käthe Kollwitz Museum Köln
- 2018/19 „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie – 1919-1939 und 2008-2018“, Kunsthalle Mannheim
- 2018/19 „Freiheit, Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935“, Berlinische Galerie Museum für moderne Kunst

Kontakt:

Gern stehe ich für Fragen zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon 0391/81909690


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weltoffen

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

für Demokratie

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Buchmesse 2019 Christian Fuchs Das Netzwerk der Neuen Rechten

Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern.

Die beiden Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff sind drei Jahre in das Milieu der Neuen Rechten eingetaucht, haben schonungslos recherchiert, nachgefragt und aufgedeckt. Kein einfaches Unterfangen, hinter den Kulissen der rechten Szene verbirgt sich ein weit gesponnenes Netzwerk. Aus ihrem akribisch geführten und umfassenden Recherche-Dokument ist das Buch „Das Netzwerk der neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern“ entstanden, erschienen im März 2019 im Rowolth Verlag.

Wir trafen Christian Fuchs auf der Buchmesse in Leipzig.

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20 Jahre Miteinander e.V.

Im Mai 1999 hat sich Miteinander e. V. als Träger zivilgesellschaftlicher Arbeit für Demokratie und gegen Rechtsextremismus gegründet. Seitdem vernetzt er zivilgesellschaftliche Initiativen, berät demokratische Akteure und Akteurinnen, unterstützt Opfer rechter Gewalt, bildet Fachkräfte fort und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen in den Themenfeldern der Vereinsarbeit.

Das passt nicht jedem. So ist der Verein Miteinander e.V. erklärter Feind  der AfD.

20 Jahre Miteinander e. V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz
für eine offene und demokratische Gesellschaft.

 

 

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Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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