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kulturmd im HbBTV-Stream

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Literarische Reise durch Sachsen-Anhalt

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Lesezwerge mit Cata vom 0710116

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Fristlose Kündigung wegen Musizierens?

klavier2Fristlose Kündigung und Räumungsklage wegen Musizierens in der Wohnung und angeblich ruhestörenden Lärms des Hausfriedens.

Es ist geschafft. Wir haben uns erfolgreich gegen Mobbing und übler Nachrede durchgesetzt.

Nach vier Jahren! Nun hat auch das Landgericht die fristlose Kündigung und die Räumungsklage einer Magdeburger Genossenschaft abgewiesen.

 

Die werte Nachbarschaft ging schon beim Einzug 2013 auf uns los, weil wir uns erlaubten, in der Wohnung Klavier zu spielen. Keine sechs Wochen nach dem Einzug! Statt mit uns zu reden, ging man lieber gleich zum Vermieter, um sich zu beschweren. Eine Unterschriftenaktion gegen das Musizieren in der Wohnung war der Höhepunkt. Soviel Borniertheit auf einem Fleck, unheimlich!

Nun musizieren wir schon immer in Wohnungen und wissen um unsere Rechte. Diese haben wir den Herrschaften im Haus mitgeteilt. Auch den wesentlichen Hinweis, daß man sich daran gewöhnen müsse, ließen wir nicht aus. Der Genossenschaft und den Zankhähnen im Haus gaben wir zu verstehen, dass die bestehende Hausordnung von der Lärmschutzverordnung abweicht - weswegen wir noch lange nicht dagegen verstoßen haben, wenn man etwas Klavier spielt.

Es folgten Angriffe auf uns. Da störten unsere Fahrräder, den Kindern wurde regelrecht aufgelauert, die Jüngste wurde von den Nachbarn eingeschüchtert und angebrüllt. Sogar Prügel wurde ihr angedroht. Dazu kamen Schikanen wie Keller aufbrechen, Reifen am Auto zerstechen, den Briefkasten mit Zahnpasta zu kleistern usw.. Jede noch so kleine Bewegung wurde registriert und zu ruhestörenden Lärm hochstilisiert, um dann alles der Genossenschaft zu petzen. Natürlich haben die Schallenbergs auch sämtliche Schäden im Haus zu verantworten.

Die Genossenschaft hat ihren Anteil dazu beigetragen, daß aus einer kleinen Meinungsverschiedenheit eine hasserfüllte Nachbarschaft wurde: Zum einen durch die Hausordnung, die das Musizieren regelrecht verbietet, zum anderen durch den Bespitzelungsauftrag, ruhestörenden Lärm zu notieren. Dabei entwickelte man enorme Phantasie, um uns bei jedem Geräusch ruhestörenden Lärm anzudichten.

Die Genossenschaft verfolgte stoisch das Ziel, uns aus der Wohnung zu klagen. Selbst als wir mit handfesten Beweisen die Aussagen der Nachbarn im Haus widerlegten, brachte das niemanden davon ab. Es wurden Zeiten behauptet, zu denen wir nachweislich nicht in der Wohnung waren.

Nun hat das Amtsgericht Magdeburg diese Situation sehr gründlich überprüft und stellte fest: Die Genossenschaft hat nicht im Geringsten ruhestörenden Lärm bewiesen. Die Aussagen aller im Haus gingen komplett auseinander. Besonders die Aussagen einer Mietpartei wichen völlig voneinander ab. Er fühlte sich permanent durch uns in seiner Ruhe gestört, während sie in der selben Zeit absolut nichts gehört hat. Und so ging es in einem fort. Der eine will nach 22 Uhr das Klavier gehört haben, der andere hat das nicht bestätigt. Einhellig behauptete man, wir würden bei offener Wohnungstür Musizieren, bis auf einen Mieter. Der hörte die Musik nur im Sommer bei offenen Fenster.

Das Gericht zweifelte an der Wahrheit der Aussagen sehr stark und wies die Klage ab. Damit war auch der Kündigungsgrund hinfällig und die Kündigung wirkungslos.

Die verbohrte Genossenschaft ging unbeirrbar in Berufung. Das Landgericht allerdings folgte in allen Punkten dem Amtsgericht. In der genauen Analyse der Fakten hat das Landgericht letztlich das Urteil sogar noch bekräftigt, indem es einige Widersprüche viel genauer darstellte als das Amtsgericht.

Am Ende ist es, was es immer wahr: Dummes Gerede, weil dem einen oder anderen nicht passt, dass in der Wohnung musiziert wird. Mobbing, weil sich einige zusammenschlossen, um gemeinsam gegen uns vorzugehen. Üble Nachrede, weil die Behauptungen tatsächlich jeder Grundlage entbehren.

Ein kleiner Trost. Die Streithammel sind bis auf einen ausgezogen. Jetzt haben wir „normale“ Nachbarn, mit denen wir wirklich gut auskommen. Für die Genossenschaft ist das eine sehr teure Angelegenheit, ein höherer vierstelliger Betrag an Kosten. Wer nicht hören will muss fühlen.

Der letzte Stänkerer ist inzwischen ebenfalls ruhig. Wir zeigen ihm mit Mimik und Gestik ganz klar, was wir von seiner Anwesenheit halten. Er wurde vom Anführer eines Mobs zur isolierten Person. So kann es einem gehen, wenn man lügt.

 

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