kulturmd 15 Jahre

15Jahrekulturmd15 Jahre kulturmd

Das ist eine lange Zeit. Wenn man so zurückschaut, könnte man sich als erstes Weist-Du-noch -Geschichten erzählen. Das ist nicht unsere Art. Aber über einige Erfolge darf man ja mal reden.

Über die Jahre haben wir kulturmd etabliert, zunächst im Internet später dann zusätzlich im Kabelnetz. Wir haben unseren Platz in der Gesellschaft erkämpft:

Als Kulturfernsehen.

Unsere Arbeit wird inzwischen sehr geschätzt. Zu dem Kreis der Sympathisanten gehören z.B. etliche Buchverlage deutschlandweit, die Museen der Stadt, die Stadtbibliothek oder die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt sowie die unzähligen Vereine und Organisationen, deren Themen bei uns einen Platz haben.

Interviews, Reportagen und geschichtliche Hintergründe machen das Programm von kulturmd aus. Kulturfernsehen ist nun mal weit mehr als nur Konzerte ablichten.

Aber vor allem sind es die Zuschauer, die den Sender durch das Einschalten stark machen.

Als seriöse Journalisten.

Wir sind von Anfang an Mitglied im Deutschen Fachjournalistenverband, damit Inhaber eines seriösen Presseausweises, der im In- und Ausland hohe Anerkennung genießt.

Jeder von uns arbeitet nach dem Pressekodex. Der ist Bestandteil des Landespressegesetzes.

Unsere Berichterstattung ist strukturiert. Gut recherchierte Beiträge sind das Ergebnis seriöser Pressearbeit.

als kritische öffentliche Meinung.

In Zeiten, wo das Bauchgefühl mehr Wert zu haben scheint, als harte Fakten, wo Facebook und Co. das Meinungsbild bestimmen, ist es umso wichtiger, dass man sich über den Tellerrand hinaus informiert. Da leisten wir einen wesentlichen Beitrag. So besetzen wir Themen zu Flucht und Integration. Wir kümmern uns um sozial Benachteiligte und berichten darüber. Alles Dinge, die in anderen Medien kaum Platz finden oder gar nicht erst erwähnt werden. Populisten und anderen Demokratiefeinden geben wir keine Plattform. Dennoch setzen wir uns sehr kritisch mit solchen Themen auseinander, um dann in geeigneter Weise und mit seriösen journalistischen Mitteln dagegen zu steuern.

Als Betrieb der freien Kulturwirtschaft.

Nach wie vor werden wir vehement bekämpft, bis hin zum Auftragsklau.

Aus Angst, wir könnten jemanden einen Cent wegnehmen, oder man würde nicht mehr allein berichten. Obwohl jeder wache Geist verschiedene Medien nutzt, um sich zu informieren. Deshalb hören wir oft von den Zuschauern, dass man neben anderen Medien auch kulturmd einschaltet.

Wir sind mit dem Sender durch wirtschaftliche Höhen und Tiefen gegangen. Mit einer Wachstumsfinanzierung wollten wir den Sender vergrößern. Das ging gewaltig schief.

Danach konnten wir erfolgreich Übernahmegelüste abwehren. Allen Versuchen, den Sender kulturmd von Bord zu stoßen, haben wir stand gehalten.

Man muß an der Stelle sagen: Wir haben zwar eine Fernsehlizenz und damit auch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrag. Gelder von der GEZ gibt es allerdings nicht. Diese fließen zu ARD/ZDF usw. und zu einem erheblichen Teil aber ebenso in die offenen Kanäle. Alles, was wir besitzen, haben wir uns hart erwirtschaftet. Wir sind frei und unabhängig.

Die finanzielle Situation verbessert sich seit einiger Zeit durch Zuwendungen vom Land. Diese ist im Landeshaushalt verankert, weil man erkannt hat, dass lokales Fernsehen inzwischen einen sehr bedeutenden Anteil an der öffentlichen Meinungsbildung im Land hat.

Durch Förderung von digitalem Lokalfernsehen im Land ist die Landesregierung aber ebenso in der Pflicht. Wer A sagt muss eben auch B sagen.

Als wichtiger Baustein zur Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas.

Über 15 Jahre hat sich ein riesiges Archiv gebildet. Wir können auf etwa 1200 Stunden Rohmaterial zugreifen. Auf der Internetseite kulturmd.de findet man derzeit über 2000 Beiträge, alle mit Schlagworten versehen – ein Online-Archiv zum Stöbern und Recherchieren. Der Sender kulturmd ist weit und breit ziemlich das einzige private Kulturfernsehen. Wir bereichern mit unserer Arbeit das kulturelle Leben der Stadt. Wir leisten einen ansehnlich Teil zur besseren Wahrnehmung Magdeburgs außerhalb der Stadtgrenzen. Kulturmd ist Sprachrohr der Kultur.

Mit knapp 130.000 Kabel-Haushalten, 40.000 Besuchern pro Monat auf der Internetseite sowie der Verbreitung über Satellit sind wir ein ernst zu nehmendes Medium geworden. Wir werden weiter daran arbeiten die Akzeptanz des Senders zu erhöhen. Vor allem die städtischen Kulturverantwortlichen haben noch nicht verstanden, welche Bedeutung kulturmd inzwischen hat:

kulturmd zählt zu den neun großen Lokal-Sendern im Land. (BS Ende 2016)