Archiv MD im Blick

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

Der Dom ist immer noch das herausragendste Bauwerk in der Stadt. Wie man weiß, wurde er während des zweiten Weltkrieges schwerbeschädigt. So auch das Arnstedter Epitaph aus dem frühen 17. Jahrhundert. Über 200 Bruchstücke des Arnstedtschen Epitaphs konnten gesichert werden. Reste sind über einer Nische an der Wand des südlichen Seitenschiffs zu sehen, provisorisch abgestützt durch einen Baumstamm.
Wissenschaftler der Uni Magdeburg begannen einen Epitaph zu vermessen.
Dies ist Teil eines Forschungsprojektes, das Uni und Domförderverein gemeinsam angehen.
Der Förderverein Dom zu Magdeburg und die Universität wollen gemeinsam versuchen dieses Kunstwerk zu restaurieren.

Das Ganze soll mit modernen Messtechnologien und 3D- Bildgebungsverfahren ermöglicht werden.

Am 29. Juni 2019 ist es wieder soweit: Die T-Systems International GmbH bringt nun schon zum 25. Mal New Orleans-Feeling nach Magdeburg.

„New Orleans in Magdeburg“ wird durch großzügiges Sponsoring vieler Geschäftspartner der T-Systems finanziert, unter denen sich auch mehrere Firmen aus Sachsen-Anhalt befinden. Der Eintritt ist deshalb auch in diesem Jahr für alle Besucher frei.

Mit dabei sind u.a. die Streetband New Orleans Shufflers, Soleil Niklasson Quintett, The Delta Boys, Black Kat and Kittens, Schnapka Connection, das Peter Mante Gospel Project

Wobau übergibt barrierefreie Seniorenwohnungen

Die Wohnungsgröße liegt im Durchschnitt bei 34 m²
Auf sechs Etagen gibt es 53 barrierearme Wohnungen für ein selbstbestimmtes Wohnen. Auf einer Etage befinden sich 10 Wohnungen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind und eine besondere Betreuung brauchen.  Das Alten- und Servicezentrum im Bruno-Beye-Rin 3 betreibt und sichert die Pflege der Mieter in den Demenz-Wohnungen.

Lese-Mammuts wurden zum Tag der Bibliotheken übergeben
Am 24. Oktober fand der Tag der Bibliotheken statt. Aus diesem Anlass gibt es nun eine Neuauflage des Bibliotheksführerscheins. Die Magdeburgische Gesellschaft von 1990 hat in diesem Jahr den bundesweiten Tag der Bibliotheken zum Anlass genommen, der Stadtbibliothek Magdeburg fünf Handpuppen in Form eines künstlerisch entworfenen Mammuts zu überreichen.
Der "Tag der Bibliotheken" findet seit 1995 statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Der tag lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland und ihr umfangreiches Angebot.

Zum Weltgebetstag besuchten wir die Hoffnungsgemeinde im Krähenstieg. Der jährlich in zahlreichen Gemeinden begangene Tag stand unter dem Motto "Was ist denn fair?". (20.03.17)

 

Endlich richtig Platz zum Stöbern, Spielen und Lümmeln

In den Sommermonaten ist in der Stadtbibliothek einiges passiert. Die einzelnen Abteilungen sind umgezogen, die Etagen neu gestrichen. Die Kinderbibliothek hat nun eine eigene Etage.

Das Land Sachsen-Anhalt startet die Entwicklung einer umfangreichen Software, die künftig alle schulischen Verwaltungsvorgänge bündeln soll. Den Startschuss gab Bildungsminister Tullner auf einer Veranstaltung in Magdeburg, bei der Schulen, Schulträger und Verbände über das Projekt informiert wurden. Ziel ist es, im Schuljahr 2020/2021 mit der Pilotphase und einem Testlauf an Grundschulen zu starten. Die Testphase soll jährlich ausgedehnt werden. Mit dem Abschluss des Projekts ist im Jahr 2023 zu rechnen.

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