Archiv MD im Blick

Wobau übergibt barrierefreie Seniorenwohnungen

Die Wohnungsgröße liegt im Durchschnitt bei 34 m²
Auf sechs Etagen gibt es 53 barrierearme Wohnungen für ein selbstbestimmtes Wohnen. Auf einer Etage befinden sich 10 Wohnungen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind und eine besondere Betreuung brauchen.  Das Alten- und Servicezentrum im Bruno-Beye-Rin 3 betreibt und sichert die Pflege der Mieter in den Demenz-Wohnungen.

Endlich richtig Platz zum Stöbern, Spielen und Lümmeln

In den Sommermonaten ist in der Stadtbibliothek einiges passiert. Die einzelnen Abteilungen sind umgezogen, die Etagen neu gestrichen. Die Kinderbibliothek hat nun eine eigene Etage.

Der Dom ist immer noch das herausragendste Bauwerk in der Stadt. Wie man weiß, wurde er während des zweiten Weltkrieges schwerbeschädigt. So auch das Arnstedter Epitaph aus dem frühen 17. Jahrhundert. Über 200 Bruchstücke des Arnstedtschen Epitaphs konnten gesichert werden. Reste sind über einer Nische an der Wand des südlichen Seitenschiffs zu sehen, provisorisch abgestützt durch einen Baumstamm.
Wissenschaftler der Uni Magdeburg begannen einen Epitaph zu vermessen.
Dies ist Teil eines Forschungsprojektes, das Uni und Domförderverein gemeinsam angehen.
Der Förderverein Dom zu Magdeburg und die Universität wollen gemeinsam versuchen dieses Kunstwerk zu restaurieren.

Das Ganze soll mit modernen Messtechnologien und 3D- Bildgebungsverfahren ermöglicht werden.

Die Oldtimer kamen nach Magdeburg

 
13.09.18.Die ADAC-Sachsen-Anhalt-Classic machte erstmals in der Landeshauptstadt Station. Die 11. Auflage der beliebten Oldtimerveranstaltung, die auf Einladung des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt stattfindet, lockte 119 Oldtimer nach Magdeburg. Am Samstag starteten die Teilnehmer zur großen Oldtimerausfahrt. Die rund 185 km lange Strecke führte über Biederitz und Lostau nach Hohenwarthe zum Wasserstraßenkreuz. Nach Querung der Trogbrücke ging es über Glindenberg, Wolmirstedt und Hundisburg nach Eilsleben. Die Teilnehmer genossenen nicht nur die reizvolle Landschaft der Börde, sondern insgesamt 90 Oldtimer fuhren in Wertung. Das heißt, sie mussten unterwegs kleine Gleichmäßigkeitsprüfungen und Sonderprüfungen absolvieren. Diejenigen mit den wenigsten Minuspunkten wurden  mit Pokalen geehrt.
Am Sonntagvormittag fand ein Oldtimertreffen auf dem „Alten Markt“ statt.
Unter den Teilnehmern fanden sich viele Klassiker und Raritäten bis zum Baujahr 1980. Das älteste Fahrzeug im Feld war ein AGA C aus dem Jahr 1924, insgesamt waren 13 Vorkriegsfahrzeuge am Start.

 

Verkehrserziehung lokal

Der Verein Verkehrswacht Magdeburg e. V. beging sein einjähriges Bestehen.  Wir sprachen mit dem Vereinsvorsitzenden über Aufgaben, Ziele und verwirklichte Projekte.
 

Grundschule und dann?

Die traditionsreiche Schulemesse öffnete am vergangenen Wochenende erneut ihre Türen. Kernfragen dieses Mal: Wie geht es weiter nach der Grundschule?   Welche weiterführende Schule ist die Richtige.
 Ein anderes Thema war der anhaltende Mangel Lehrpersonal. Wie man das Problem beheben muß stellte die Bürgerinitiative „Den Mangel Beenden“ vor. Die Volksinitative war zunächst erfolgreich. Allerdings reiche der Beschluss der Landesregierung in den Augen der Akteure nicht. Inzwischen wird offen über ein Volksbegehren nachgedacht.
Migration und Integration waren ebenso wichtig. So stellte sich das Netzwerk der Eltern mit Migrstionsgeschichte in Sachsen-Anhalt vor. Dieses gibt es  seit Sommer 2018. Hier werden alle Fragen und Probleme besprochen, die sich um Kita , Schule und Hort drehen.
Rund 30 Aussteller präsentierten sich mit ihren aktuellen Schulprojekten in der Stadtbibliothek.  
Darüber hinaus wurden auch Berufsperspektiven aufgezeigt z.B.  hier. Altenpflege  bei den WBS Schulen.
Anliegen der Messe ist es, interessierten Familien schulpflichtiger Kinder wichtige Informationen zu unterschiedlichen Bildungswegen zugänglich zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, sich umfassend ein Bild von den Chancen und Angeboten in Magdeburg zu machen und mit den Pädagogen ins Gespräch zu kommen.

Die Messe wird vom Stadtelternrat Magdeburg organisiert und durch den Fachbereich Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg sowie die Stadtbibliothek unterstützt.




Zum Weltgebetstag besuchten wir die Hoffnungsgemeinde im Krähenstieg. Der jährlich in zahlreichen Gemeinden begangene Tag stand unter dem Motto "Was ist denn fair?". (20.03.17)

 

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

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