Archiv MD im Blick

Das Bündnis unheimlichsicher protestierte am 24. Nov mit einer Demonstration gegen die Sicherheitspolitik der deutschen Innenminister.

Der Studierendenrat  der Otto von Guericke Universität hat die Veranstaltung angemeldet. Etwa 80 verschiedene Gruppen und Initiativen mobilisierten an diesem Tag nach Magdeburg. Die Teilnehmer kamen aus Berlin, Hannover, Bremen, Frankfurt a.M. Rostock und Halle. An der Demonstration unter dem Hashtag #unheimlichsicher beteiligten sich ungefähr 1.200 Menschen.  
Die eigentliche Kritik der Organisierenden richtet sich aber vor allem gegen die geplanten Verschärfungen der Landespolizeigesetze nach bayrischem Vorbild.
Zivilgesellschaftliches Ziel sei es eine Gegenöffentlichkeit zu formieren und damit ein Mitspracherecht über Überwachungs- und Sicherheitspraktiken einzufordern. Kritiker*innen der Konferenz sehen in der Veschärfung staatlicher Zugriffe demokratische Grundrechte bedroht.
Eine Station war das Innenministerium. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lies einen Redebeitrag verlesen. Darin wurde der Innenminister für die schleppende Aufklärung der Todesumstände Oury Jallohs scharf kritisiert.

Die Polizei war mit sehr vielen Einsatzkräften vor Ort. Eine Machtdemonstration? Es stellt sich die Frage, ob diese Überpräsenz denn wirklich so notwendig war. Auch kann man sich fragen, ob dieses riesige Aufgebot die Menschen nicht eher verunsichert hat. Und letzlich bleibt die Frage, ob man hier im Land Angst habe vor einer freien Meinungsäußerung. Die Demonstration verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Wünschenswert wäre hier jedenfalls mehr Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten.











Feuer und Wasser! Der Notfallverbund Magdeburger Archive probt den Ernstfall


Am 6. Mai führte der Notfallverbund Magdeburger Archive beim Landesarchiv in Magdeburg eine Notfallübung durch.

Dafür wurden ausgesonderte Akten, Bücher und andere Materialien durch die Magdeburger Feuerwehr vor Ort in Brand gesetzt und gelöscht. Als Löschmittel kam neben Wasser auch Pulver zum Einsatz, um unterschiedliche Schadensbilder genauer einschätzen zu können.

Die so geschädigten Kulturgutobjekte wurden von den Teilnehmern geborgen, begutachtet, versorgt und für eine Verlagerung an Ausweichstandorte vorbereitet.

Das Mobile Erstversorgungszentrum enthält alle wichtigen Geräte und Materialien für Akutmaßnahmen im Katastrophenfall. Es wurde vom Notfallverbund Magdeburger Archive zur gemeinsamen Nutzung angeschafft.

Das Wahlprogramm der Stadt-SPD ist recht umfangreich. Wir kamen mit dem Vorsitzenden der Stadt-SPD Dr. Falko Grube über einige wesentliche Punkte ins Gespräch.

Kurze Beine kurze Wege.
Gleichmäßige Schulstruktur. Welche Schulformen sollen in jedem Stadtteil vorhanden sein?

Sozialer Wohnraum. Bezahlbare Mieten. Wie soll das funktionieren bei gleichzeitiger Mietpreissteigerung? Bsp Lusiencarrè

Welche Rolle spielt Europa für Magdeburg und welche Magdeburg für Europa? Stichworte: Fördergelder und Export

Eine neue Marketinggesellschaft. Welche Vorteile könnte das bringen?

Einführung eines Ferienfonds für Magdeburg, damit Kinder und Jugendliche  unkompliziert einen Zuschuss zu Ferienangeboten anerkannter Träger der Jugendhilfe  bekommen können. Können Sie das näher erläutern? Wie komme ich an diese Unterstützung?

MVB: Schülerjahreskarte nur Mo – Fr bis zum frühen Abend und nur in der Schulzeit nutzbar. Damit Kinder ausgeschlossen von z.B. Bibliothek oder Theater?
Ausbau ÖPNV wird weiter unterstützt. Nutzung wird nicht angepasst.

ÖPNV kostenfrei für Schüler und Azubis? Wie könnte das finanziert werden?

Bestehende Radwege. Wie könnten diese besser gestaltet werden?
Radfahren auf dem Breiten Weg Nordabschnitt. Das würde ja die Innenstadt schon einmal lebendiger machen. Wie könnte das wieder möglich sein?

Wachsende Stadt, wachsende Theaterlandschaft?  Puppentheater und Theater Magdeburg seit langem ausgelastet, die MA überlastet.  
Für eine lebendiger Kulturszene braucht es Freiräume. Es gibt allerdings zu wenig Kleinkunstbühnen  in der Stadt. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt-SPD um das zu ändern?

Filmlänge ca. 20 min

Haushalt 2019 ausgeglichen

Die Landeshauptstadt Magdeburg will rund 134 Millionen Euro in die Stadtentwicklung investieren. Diese hohe Summe ist für die Entwicklung der Stadt notwendig, aber auch finanziell herausfordernd. Rund 126 Millionen Euro fließen davon in Baumaßnahmen. Zu den größten Projekten zählen  die Reaktivierung des Industriehafens, der Umbau des Stadions MDCC-Arena,
der Bau der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee. Desweiteren der  Ersatzneubau des Strombrückenzugs über Zollelbe und Alte Elbe sowie die Sanierung der Neuen Strombrücke ebenso die Sanierung der Stadthalle.
Die Haushaltsplanung für 2019 und darüber hinaus spiegelt auch die Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 wider. Diese Bewerbung ist kulturell das bedeutendste Vorhaben der kommenden Jahre. So werden in den nächsten drei Jahren insgesamt ca. 5,7 Millionen Euro an Aufwendungen für die Bewerbung eingeplant. 

Im Jahr 2015 wagte sich der Förderverein Dom zu Magdeburg e.V. an sein bisher finanziell umfangreichstes Projekt: die  Restaurierung des Lettners im Magdeburger Dom. Im September 2017 war es vollbracht. Der Lettner strahlt in alter neuer Pracht. Die deutlichste Veränderung nach der Restaurierung findet sich im Baldachin über dem Kreuzaltar. Was vorher nicht zu sehen war, zeigt sich jetzt deutlich: ein blauer Himmel mit 188 vergoldeten Sternen. Durch die wiedergefundene Farbigkeit wird der Ort des Kreuzaltars in der Mittelachse unterhalb der Lettnerkanzel nun besonders hervorgehoben. (01.11.17)

Die Polizeikennzeichnung ist verfassungsgemäß: Das entschied kürzlich das Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt.

Die durch die Grüne Fraktion gemeinsam mit CDU und SPD eingeführte individuelle Kennzeichnung von Polizeibeamtinnen und -beamten ist rechtmäßig und insbesondere auch mit der Verfassung vereinbar. Im Juli 2018 ist die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Sachsen-Anhalt in Kraft getreten. Die AfD Sachsen-Anhalt  hielt hatte dies für verfassungswidrig gehalten und reichte einen Normenkontrollantrag beim Landesverfassungsgericht ein.

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Siegel an erste Internet-ABC-Schulen vergeben+++5G-Campus an Uni Magdeburg entsteht

Als die Nationalsozialisten auf dem Vormarsch sind, gründet sich eine parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik und der noch jungen deutschen Demokratie. Und das in Magdeburg. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold vereinte bis zu 3 Millionen Menschen. Nun  widmet sich eine Ausstellung im Kunstmuseum Kloster Unser lieben Fraun.

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Kleinkunstbühnen und Kulturlandschaft: Was muß besser werden?

 

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