Archiv MD im Blick

Kirche ist vielfältig und auf unterschiedliche Weise erlebbar.

Der Aktionsparcours „Kirche(n) (er)leben“  lud Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in die Ökumenischen Höfe ein, um sich mit verschiedenen Aspekten von Kirche auseinanderzusetzen.

Das wesentliche Wort war Herausforderung. Es ist mit Mut und Überwindung verbunden. Es ist aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens.

In der Universitätskirche St. Petri konnten die Teilnehmenden auf *verschiedenen
Kletterelementen* in bis zu 6 Meter Höhe den Kirchraum neu erfahren und erkunden.


In der Wallonerkirche konnte man  in der *Mitmachausstellungen*  „Kirchen(t)räume“ und „Wie geht Glauben?“ den Zusammenhang von Glaube und Alltag entdecken.


Der *missio-Truck „Menschen auf der Flucht“* war  ebenfalls vor Ort. Die multimediale Ausstellung nimmt die Schicksale von Geflüchteten im Kongo in den Blick und beleuchtet so den sozialen und (welt-)politischen Auftrag von Kirche.
Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Wie kommen die Menschen in der Fremde zurecht, und wie gehe ich selbst mit Fremden Menschen um?

Der Aktionsparcours war Teil der Veranstaltungen zum 1050-jährigen Jubiläum des Erzbistums Magdeburg und wird von der Arbeitsstelle für Jugendpastoral im Bistum Magdeburg sowie zahlreichen Partnern aus Kirche und Gesellschaft durchgeführt.

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

Was 1996 auf einer kleinen Wiese im Stadtzentrum begann, ist zwischenzeitlich zu einem Höhepunkt der Aktivitäten am Himmelfahrtstag geworden. Im Familienhaus im Park präsentieren Vereine und Organisationen, die sich mit Zuwanderung und Ausländerarbeit beschäftigen, in zahlreichen Pavillons ihre Arbeit. Hier nutzen auch ausländische Mitbürger die Gelegenheit, sich und ihr Land und ihre Kultur vorzustellen.

 

weitere Nachrichten:

Meine Werte – Deine Werte, Regionalkonferenz+++Magdeburger Hauptbahnhof -  Modernisierung fortgesetzt

Das Bündnis unheimlichsicher protestierte am 24. Nov mit einer Demonstration gegen die Sicherheitspolitik der deutschen Innenminister.

Der Studierendenrat  der Otto von Guericke Universität hat die Veranstaltung angemeldet. Etwa 80 verschiedene Gruppen und Initiativen mobilisierten an diesem Tag nach Magdeburg. Die Teilnehmer kamen aus Berlin, Hannover, Bremen, Frankfurt a.M. Rostock und Halle. An der Demonstration unter dem Hashtag #unheimlichsicher beteiligten sich ungefähr 1.200 Menschen.  
Die eigentliche Kritik der Organisierenden richtet sich aber vor allem gegen die geplanten Verschärfungen der Landespolizeigesetze nach bayrischem Vorbild.
Zivilgesellschaftliches Ziel sei es eine Gegenöffentlichkeit zu formieren und damit ein Mitspracherecht über Überwachungs- und Sicherheitspraktiken einzufordern. Kritiker*innen der Konferenz sehen in der Veschärfung staatlicher Zugriffe demokratische Grundrechte bedroht.
Eine Station war das Innenministerium. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lies einen Redebeitrag verlesen. Darin wurde der Innenminister für die schleppende Aufklärung der Todesumstände Oury Jallohs scharf kritisiert.

Die Polizei war mit sehr vielen Einsatzkräften vor Ort. Eine Machtdemonstration? Es stellt sich die Frage, ob diese Überpräsenz denn wirklich so notwendig war. Auch kann man sich fragen, ob dieses riesige Aufgebot die Menschen nicht eher verunsichert hat. Und letzlich bleibt die Frage, ob man hier im Land Angst habe vor einer freien Meinungsäußerung. Die Demonstration verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Wünschenswert wäre hier jedenfalls mehr Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten.











10.000 neue Bäume: wie soll das funktionieren und wer wird es bezahlen?

Verkehrswende und Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer: Welche Aufgaben stehen hier an und wie soll die Umsetzung erfolgen?

Kostenfreie Fahrt mit ÖPNV für alle: wie kann das finanziert werden?

Lebenswertes Magdeburg: welche Ziele gibt es hier?

Kleinkunstbühnen und Kulturlandschaft: Was muß besser werden?

 

14.02.19. Die Innenstadt neu inszenieren – so lautet eine der Leitlinien der Stadtverwaltung zur dauerhaften Belebung der Magdeburger City und Stadtteilzentren. Ziel ist es, die Attraktivität langfristig zu steigern und Magdeburg als vitales Einkaufs- und Erlebnisziel zu positionieren.

Eine gute Methode, um Stadtquartiere aufzuwerten und Ladenleerstände zu revitalisieren, sind kulturelle Zwischennutzungen. Im Breiten Weg 28 findet aktuell eine solche Zwischennutzung statt. Seit Oktober  erarbeiten hier Studierende der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg unter dem Namen „in:takt“ eigenverantwortlich neue Wege für kulturelle Zwischennutzungen von freien Gewerbeflächen.


Zahlreiche Projekte und Themen wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, ein neues  Gestaltungskonzept für den Wochenmarkt oder ein zentrales Leerstandsmanagement münden in einen konkreten Maßnahmenplan, der sukzessive umgesetzt werden soll.

Die Bewegung fridays for future rief am 15. März zum weltweiten Protest auf. in 2000 Städten in über 100 Ländern gingen Schüler auf die Straße. In Magdeburg waren es etwa 1000 Teilnehmer, darunter auch viele Wissenschaftler und Eltern.

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Die Kinder werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind sie die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch die Politiker*innen unternehmen wenig, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut.

Inzwischen haben sich etwa 23000 Wissenschaftler europaweit der Bewegung Fridays for Future angeschlossen.

Deutschland wird die selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 verfehlen.
 Die  Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie für 2030 sind ebenfalls hochgradig gefährdet. Zudem mangelt es weiterhin an einem wirksamen Klimaschutzgesetz.

Zwei Hauptforderungen
Man müsse mit neuem Mut und mit mit sehr hohem  erneuerbare Energiequellen einführen.

Insbesondere muss klimafreundliches und nachhaltiges Handeln einfach und kostengünstig werden.

 


Einige Tips, was man selbst tun kann
weniger Wegwerfen mehr Wiederverwenden
weniger mit dem  mehr mit  Bus,Bahn und Rad
weniger Fleisch mehr Gemüse

20 Jahre Städtischer Abfallwirtschaftsbetrieb.

Dazu konnte man beim Tag der offenen Tür den Wertstoffhof und die Deponie Hängelsberge besichtigen.

Wir waren mit Kinderreporterin Dana vor Ort.

"Wir für Bio" ist eine  bundesweite Kampagne. Es geht darum keinen Plastikmüll in die Biotonne zu werfen. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt daran teil, weil immer noch zu viele Leute den Biomüll nicht richtig trennen.
Man konnte zudem die gesamte Technik bestaunen. Klettern, reinsetzen, ausprobieren, mitfahren.

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