Archiv Geschichte

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten im Jahr 2017 gab es aus Sachsen-Anhalt 14 Preisträger. Das Thema: Gott und die Welt. Insgesamt wurden 45 Beiträge von 101 Schüler eingereicht. Die Jugendlichen haben sich auf vielfältige Weise mit dem Einfluss und Wirken von Glauben und Religion auf das Zusammenleben beschäftigt. Dazu sprachen sie mit Zeitzeugen, auch in der eigenen Familie. Schwerpunkte waren die jüdische Gemeinde vor Ort, die Reformation oder Staat und Kirche in der DDR.  (16.10.17)

 

Micheal Lösch "Wäre Luther nicht gewesen", mehr noch "Das Verhängnis der Reformation. Ein Thesenbuch" so der Untertitel, erschienen bei dtv. Eine kritische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation. Grund genug, den Autor bei der Leipziger Buchmesse 2017 zu einem Zwiegespräch über das Thema zu treffen.

 

 Nach den archäologischen Grabungen wurde Königin Editha wieder im Dom bestattet.

 
 

Ein Rückblick von Akteuren dieser Zeit: Wach auf, der Du schläfts!

Buchmesse 2018 Interview mit Christian Hardinghaus zu seinem Buch

Im Mittelpunkt des Romans steht das Leben und Sterben deutscher Soldaten an der Ostfront 1941/42. Ausgangspunkt war ein privates Archiv mit ca 600 Briefen und 4000 Fotos von der Front. Parallel dazu erschien ein Dokumentationsband. Dieser enthält die Briefe, eine Auswahl an Fotos sowie private Filmaufnahmen des Arztes von der Ostfront.

 

 

Die preusische Festung wird wieder sichtbar

An der Tunnelbaustelle am Bahnhof geht es voran. Stück für Stück entsteht ein neuer Verkehrsknoten. Üblich bei solchen Großbauvorhaben ist die archäologische Untersuchung des Baufeldes.
Seit 2015 gab es  immer wieder Funde zu den Festungsanlagen, alten Bahnhofstoren und Bestattungsplätzen.  
In letzter Zeit wurden Reste des neuen Ullrichatores der Festung Magdeburg freigelegt.

Touristisches Highlight und hohe Ingieneurskunst

1938 wurde mit der Einweihung des Schiffshebewerks eine Wasserstraßenverbindung vom Rhein zur Elbe geschaffen. Schon zum Baubeginn in den 1930er Jahren war auch eine Trogbrücke über die Elbe geplant. Die Trogbrücke entstand erst im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. sie ist Teil des Wasserstraßenkreuzes  Magdeburg.

Ursprünglich war das Schiffshebewerk daher nur als Anbindung der Elbe und Saale an den Mittellandkanal gedacht. Weil diese Trogbrücke nicht gebaut wurde, erhielt das Schiffshebewerk eine deutlich größere Bedeutung. Der gesamte Schiffsverkehr aus den Industriezentren Westeuropas nach West-Berlin passierte das Schiffshebewerk.
Ende 2006 schloß man das Hebewerk weil man im Parallelbetrieb mit der neuen schleuse keinen wirtschaftlichen Sinn sah. Es gab Pläne, die Schwimmerschächte zuzubetonieren und somit eine Wiederinbetriebnahme unmöglich zu machen. Am 24. August 2013 wurde das Schiffshebewerk wieder in Betrieb genommen. Heute ist es saisonal geöffnet.

 

 

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