Archiv für Demokratie

In der Stadtbibliothek ist derzeit die Wanderausstellung "Rassendiagnose: Zigeuner" zu sehen
Die umfangreiche Wanderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ zeigt die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit durch die Nationalsozialisten bis hin zur systematischen Ermordung im besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs.
Der Titel der Ausstellung geht auf die menschenverachtende pseudowissenschaftliche Kategorisierung der Sinti und Roma durch die Nazis zurück.  Im Volksmund „Zigeuner“ genannt galten als „Untermenschen" .

Etwa 500 000 Sinti und Roma wurden bis 1945 ermordet. Auf mehr als 40 Ausstellungstafeln sowie zwölf Informationstischen lassen sich anschaulich und umfassend der Entrechtungsprozess, der Völkermord und auch die Nachkriegsgeschichte nachvollziehen.

In Magdeburg gab es ein sog Zigeunerlager am Holzweg. Die bekannteste Bewohnerin des Lagers war Erna Lauenburger, die das Vorbild für Unku in dem 1931 erschienenen Kinderbuch Ede und Unku von Grete Weiskopf war.
Die Stadt Magdeburg war eine der ersten Städte, die eine Gedenkstätte für Sinti und Roma errichtete. Im Park am Fürstenwall unweit vom Dom gestaltete 1998 der Magdeburger Bildhauer Wolfgang Roßdeutscher ein Denkmal zur Erinnerung an 470 Magdeburger Sinti und Roma, die in Konzentrationslagern ermordet wurden.

Für eine starke Zivilgesellschaft.

Am vergangenen Freitag traf sich die bundesweite Rechtsextremismuskommission von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Magdeburg. Der Grund: der Generalangriff der AfD auf alle zivilgesellschaftlichen Vereine und Institutionen, die sich für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen.

Es geht um Handlungsempfehlungen, wie man Angriffen der rechten umgehen sollte uns um Solidarität mid den Akteuren selbst.

Die Mitglieder stammen aus dem Bundestag, der Ladtagsfraktionen, der Europafraktion sowie weiteren Mitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Kommission trifft sich 2-3 mal im Jahr an verschiedenen Orten in Deutschland.

Marie Juchacz: erste Rednerin im Reichstag, Sozialpolitikerin und Gründerin der AWO

Meine Herren, meine Damen... So begann vor 100 Jahren die erste Rede der Abgeordneten Marie Juchacz im Deutschen Reichstag. Es war ein Erfolg für die Frauenbewegung, aber gleichzeitig sollte es Auftakt sein für einen langen Kampf um soziale Gerechtigkeit. Der AWO Verband Sachsen-Anhalt ehrte Marie Juchacz in einer Feierstunde.

Am 7. November 2018 hat die AfD-Fraktion das Meldeportal „Neutrale Schule Sachsen-Anhalt“ freigeschaltet. Katholische Schulstiftung Edith Stein und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN  sehen den Focus klar auf Denunziation und Diffamierung
Darüber hinaus verstoßen diese Portale gegen die DSGVO.

30.01.19. Die SPD lud zum gemeinsamen Neujahrsempfang des Landesverbands Sachsen-Anhalt, der Landtagsfraktion, des Stadtverbands Magdeburg und der Stadtratsfraktion.

Als Gast konnte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider begrüßt werden. Der Einladung folgten etwa 700 Menschen.  Schwerpunkte der Reden waren zum einen die Kommunalwahl,  zum anderen die Europaratswahl am 26. Mai 2019.

Europa ist die Antwort sagte der Europaabgeordnete Arne Lietz in seiner Ansprache. Ein weiteres Thema war die friedliche Revolution vor 30 Jahren. Diese machte das heutige Europa erst möglich. Man will auch in Zukunft in einem freiheitlichen und demokratischen Europa leben. Große Sorgen macht man sich unter dessen um die erstarkenden populistischen Strömungen in Europa.
Für das kommende Jahr stehen die Abschaffung der Straßenausbaubeträge sowie die Anpassung von Löhnen und AzuiBi-Geldern auf der Agenda.

Ausstellung Verborgenes Engagement eröffnet

Im Landtag ist derzeit die Ausstellung Verborgenens Engagement Helfende Hände zu sehen. Kern ist das Ehrenamt. Dieses wird allerdings in der Öffentlichkeit wenig wargenommen. Die Fraktion von Bündnis90/DieGrünen im Landtag wollen das ändern.
Auf 10 Rollups sind beispielhaft Menschen zu sehen, die sich in unterschiedlichen Bereichen engagieren: Ortsjugendleiter beim THW, Hartz-IV-Beratung, Schulgründung, Imkerei, Beträuung von Straffälligen, Fahrradreperatur, Verleih von Lastenrädern, Bürgerinitiativen gegn Massentierhaltung.
Engagement im Projekt Jugend macht Zukunft.
Die Ausstellung kann bis zum Jahresende im Landtag bei der Grünenfraktion besichtigt werden.

Die SPD-Landtagsfraktion und der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt haben am 27.11.2018 zum ersten Mal den neu ausgelobten Reinhard-Höppner-Engagementpreis verliehen. Einmal jährlich sollen künftig Menschen, Vereine und Initiativen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemachten haben, mit diesem Preis geehrt werden. Eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der SPD-Fraktionsvorsitzenden Katja Pähle hatte aus 57 eingereichten Vorschlägen drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Die feierliche Preisvergabe fand im Landtag aus Anlass des am kommenden Sonntag bevorstehenden 70. Geburtstags des verstorbenen Ministerpräsidenten a. D. Reinhard Höppner statt.

Ein Theaterabend für die Demokratie

Es lebe die Freiheit waren die letzten Worte von Hans Scholl bevor er hingerichtet wurde.
Mit den Todesurteilen vor 75 Jahren, am 22. Februar 1943, wollte die Nazi-Justiz den studentischen Widerstand der Gruppe um die Geschwister Scholl im Keim ersticken.

Das Junge Ensemble des Theater für Niedersachsen brachte die Geschichte der weißen Rose auf die  Bühne. Sehr eindrucksvoll und sehr emotional.
Die Tour führte durch sechs Städte, darunter Magdeburg, Leipzig, Dresden. Die Freiheitskämpfer wollen wachrütteln. Sie haben etwas gegen rechte Parolen und linke Gleichgültigkeit.

Unser Grundgesetz. Unsere Demokratie. Unsere Freiheit. Das ist unser wahres Deutschland so steht es im Flugblatt, welches Teil der Inszenierung ist.
 

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