Archiv weltoffen

Miteinander nicht übereinander reden

 

In Deutschland beteiligen sich jedes Jahr zum Tag der Deutschen Einheit etwa 1000 islamische Gemeinden in Deutschland am Tag der offenen Moscheen. Die Muslime nutzen die Gelegenheit, um mit Nachbarn und Neugierigen ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und um Vorurteile abzubauen. Die Muslimische Gemeinde erfährt großen Zulauf. Dafür gibt es drei Gründe.

Studienangebote der Otto-von-Guericke-Universität, die Zahl geflüchteter Menschen, die hier angekommen sind, die europäische Freizügigkeit.

Das wiederum macht die Stadt zu einem Multikulturellen Ort.

Kundgebung am Hasselbachplatz

16.07.18. Mehrere 100 Menschen nahmen an der Kundgebung am Hasselbachplatz teil. Diese ist Teil der bundesweiten Aktion „Seebrücke – Schafft sichere Häfen!“ Dabei gingen bundesweit bisher etwa 21.000 Menschen auf die Straße, um für ein Ende der Kriminalisierung und Behinderung der Seenotrettung und gegen die tödliche Abschottungspolitik Europas zu demonstrieren. In deren Folge sind allein im Juni über 600 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Zivile Seenotrettungsschiffe wie die „LIFELINE“ werden in europäischen Häfen festgehalten. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. „Es ist Zeit, dass wir laut und deutlich NEIN sagen zur Kriminalisierung der Seenotrettung, zu Frontex und zu einem Europa der Mauern!“ heißt es im Aufruf der Veranstalter*innen.

Ausstellung zum Lebenswerk Wladislaw Bartoszewskis im Rathaus Magdeburg

11.09.18. Im Raum der Partnerstädte des Rathauses widmet sich eine Ausstellung dem ehemaligen polnischen Aussenminister Wladyslaw Bartoszewski. Unter dem Titeln Widerstand -Erinnerung – Versöhnung kann man sich dem Brückenbauer zwischen Deutschland und Polen annähern. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. September zusehen.

 

 

Rund 6.000 Gäste feiern auf dem Gelände des Familienhauses

Dass von der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord und ihren Partnern organisierte „Fest der Begegnung“, erlebte am diesjährigen Himmelfahrtstag seine 23. Auflage. Gemeinsam mit der Polizei feierten über den Tag verteilt rund 6.000 ausländische und deutsche Mitbürger von 11.00 bis 15.00 Uhr. Zum vierten Mal fand das Fest im Nordpark auf dem Gelände des Familienhauses statt. Dabei wurde den Besuchern ein buntes und abwechslungsreiches, multikulturelles Programm mit künstlerischen. An zahlreichen Pavillons präsentierten sich Vereine und Organisationen, die sich mit Ausländerarbeit und Zuwanderung beschäftigen. Ausländische Mitbürger stellten ihre Heimatländer und ihre Kulturen einschließlich kulinarischer Genüsse vor. Bis zum Nachmittag haben unter anderem die Diensthundführereinheit der PD Sachsen-Anhalt Nord und das Technische Hilfswerk die Besucher des Festes mit Darbietungen aus ihren Arbeitsbereichen begeistert. Höhepunkt des Festes war zur Mittagszeit ein interkultureller Gottesdienst den die Hoffnungsgemeinde unter Mitwirkung des Gospelchores „Voices of Joy“ gestaltete. Das multikulturelle Fest wird seit 1996 jährlich am Himmelfahrtstag von Polizei, Kirche und Vereinen ausgerichtet. Es entstand als Reaktion auf die rassistischen Himmelfahrtskrawalle von 1994 in Magdeburg, bei denen mehrere Afrikaner von Rechtsextremen durch die Stadt gejagt wurden. Das Fest soll Begegnungen zwischen Einwohnern, Migranten und Flüchtlingen ermöglichen.
 

Faire Beschäftigung auch für MigrantInnen

28.08.18. In Magdeburg gibt es seit kurzem zwei neue Beratungsangebote.Einmal Beratung migrantischer Arbeitskräfte auch als mobile Beschäftigung bekannt. Zum anderen Faire Integration. Zielgruppe hier: geflüchtete Menschen, die kurz vor der Arbeitsaufnahme sind oder diese bereits aufgenommen haben. Die neuen Beratungsangebote. stellen einen Beitrag zur nachhaltigen Integration dar. Ebenso soll die Attraktivität des sachsen-anhaltischen Arbeitsmarktes verbessert werden.

Die Bundeszentrale für politische Bildung realisierte die Wanderausstellung: Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland Was bewegt muslimische Jugendliche? Wie denken sie über ihre Zukunft nach? Was bedeutet ihnen ihre Herkunft? Wie blicken sie auf Deutschland? Wie gehen sie mit Zuschreibungen um, wie entsteht Heimat, was prägt Identitäten? Die Bundeszentrale für politische Bildung schickt eine Ausstellung auf Tour, die Schülerinnen und Schüler, aber auch alle anderen einlädt, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen. Wichtiger Baustein der Vermittlung ist ein Peer Education Programm, in dem Schülerinnen und Schüler zu "Peer-Guides" ausgebildet werden, um Besuchergruppen durch die Ausstellung zu begleiten.
Die Präsentation gliedert sich in drei große Abteilungen. Im Zentrum der ersten Abteilung "Menschen" stehen sieben junge Muslime und Muslimas, die sich selbst vorstellen und über sich reflektieren: über Familie und Heimat, Liebe und Zukunft, Religion und Freundschaft, Politik und Sport, Leidenschaft und Mode, Musik und Identität

Ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt

»pausenlos bunt!« ist das Motto des diesjährigen Magdeburger CSD. Damit setzt die Community von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und interidenten Menschen (LSBTI*) Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sexuelle Vielfalt gilt dabei als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt am Tage, in der Nacht, am Arbeitsplatz, im Stadion oder in der Familie verstecken sollen. So stellt sich immer, und nicht nur an den CSD-Aktionstagen, die Frage: »In was für einer Welt wollen wir leben?«

Das Netzwerk "Willkommenskultur und Fachkräftegewinnung" stellte in den Räumen der IHK Magdeburg erfolgreiche Besipiele für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt vor. Arbeitgeber berichteten von ihren Erfahrungen und zeigten auf, wie man dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann. (16.03.17)

 

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