Archiv

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

 

Nachrichten vom 04.05.2018

Umstrukturierung der Projektgruppe „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“+++IBA-Shop ab 1. Mai geschlossen -
Nicht gewährte Bundesmittel für Arbeitsgelegenheiten+++Fünfter Mai 2018: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen+++Neue Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen in Magdeburg+++  Krzysztof Blau neuer Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA)+++Ehrennadel für Renate Luckmann+++Verabschiedung von Spielern beim letzten Heimspiel – Blau-Weiße FCM-Familie zollt Respekt
 

 Nach den archäologischen Grabungen wurde Königin Editha wieder im Dom bestattet.

 
 

A14 kann weiter gebaut werden

Das Land Sachsen-Anhalt und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben sich auf einen abschließenden Gesamtvergleich für alle noch zu bauenden Abschnitte der A 14-Nordverlängerung geeinigt.
Die Einigung zwischen MLV und BUND sieht u.a. folgende Maßnahmen vor:

- Schaffung von zusätzlicher Überflutungsfläche und Auenlebensräumen mit einer gesamten Fläche von 125 ha
- zusätzliche Maßnahmen für den Arten- und Lebensraumschutz mit einer Gesamtfläche von 60 ha
- zusätzlich aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen

Die zusätzlichen Kosten, die dem Land durch die gesamten Maßnahmen entstehen, sind mit etwa 8,6 Millionen Euro veranschlagt. Diese sind in den Haushaltsjahren ab dem Jahr 2022 mit einzuplanen.

In den Magdeburger Stadtteilen Nordwest und Kannenstieg ereigneten sich im Zeitraum von Freitag zu Montag zwei Einbrüche.

Kupfermaterialien und Werkzeuge entwendet – Zeugen gesucht

Zeugen, welche Hinweise zu den Tätern und/oder den Taten geben können, werden gebeten sich im Polizeirevier Magdeburg unter 0391/546 3292 zu melden.

 

weitere Nachrichten: Stellungnahme: 1. FC Magdeburg distanziert sich entschieden von von jeglicher Form des rechten Gedankenguts.
Der Club erstattetet  Anzeige wegen widerrechtlicher Logonutzung bei der Trauerfeier in Chemnitz.

 

 

 

Nachrichten vom 060418

FreiwilligenPass würdigt bürgerschaftliches Engagement in und für Magdeburg+++Vorläufige Verkehrsunfallbilanz 2017+++Tag der offenen Musikschultür+++Boote auf dem Adolf-Mittag-See zu Wasser gelassen+++Förderbescheide für Theater an der Angel e.V. und den Kultur- und Heimatverein Magdeburg+++Ökumenischer Fußball-Gottesdienst
 
 

Dieser Tage öffnete das Landesarchiv in der Brückstraße  seine Türen für alle  Interessierten. In insgesamt elf Führungen, darunter zwei mit Fokus auf die Architektur, konnten sich fast 150 Besucher einen Eindruck von den beiden außergewöhnlichen Gebäuden, die das Landesarchiv nutzt, verschaffen.

Am Abend wurde dann die neue Ausstellung eröffnet: Magdeburg – Eine Stadt verändert Ihr Gesicht.
Man möchte dem Betrachter den elementaren Wandel des Stadtbildes näher bringen.
Grundlage sind die vom Fotoclub 88 Magdeburg zusammengestellten Bilderreihen zu einzelnen Straßen, Plätzen und Gebäuden. Sie dokumentieren in beeindruckender Weise die massiven Zerstörungen durch den zweiten Weltkrieg sowie die radikalen Veränderungen im anschließenden Wiederaufbau.

Kaum eine andere deutsche Großstadt hat ihr Erscheinungsbild in den vergangenen 150 Jahren so stark verändert wie Magdeburg. Von 60.000 Einwohnern  im Jahre 1850 und knapp 80 Jahre auf ca. 350000 gewachsen.  

enge Garnisonsstadt, gewaltige Festungsanlagen Industrielle Revolution, Neues Bauen.
Der zweite Weltkrieg setzte dieser rasanten Entwicklung ein abruptes Ende. 38 Fliegerangriffe, die dramatische Bombennacht vom 16. Januar 1945, legten die barocke Altstadt und die meisten gründerzeitlichen Stadtviertel in Schutt und Asche. Im April 1945 lebten nur noch 90.000 Menschen in den Ruinen Magdeburgs.
Der planvolle Wiederaufbau der Stadt erfolgte ab 1950 mit dem Ziel, eine sozialistische Musterstadt zu errichten. Die in dieser Zeit getroffenen städtebaulichen Entscheidungen und der bewusste Verzicht auf eine Wiederherstellung der historischen Altstadt prägen bis heute Magdeburgs Erscheinungsbild.


Ergänzend zu den Fotoreihen präsentiert das Landesarchiv beispielhafte Archivalien zur städtebaulichen Entwicklung Magdeburgs. Sie reichen von frühen Stadtplänen über originale Bauzeichnungen bis hin zu zentralen Dokumenten der sozialistischen Stadtplanung. Diese Auswahl vermittelt einen Eindruck von dem umfangreichen historischen Material, das das Landesarchiv zur Magdeburger Stadtgeschichte verwahrt.




Einwohnerversammlung des OB am 20.11. in der Grundschule „Annastraße“

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper lädt am Mittwoch, den 20. November zur Einwohnerversammlung für die Stadtteile Stadtfeld Ost und West ein. Ab 18.00 Uhr stellen er und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ämter und Fachbereiche sich den Fragen und Problemen der Bürgerinnen und Bürger. Die Einwohnerversammlung findet in der Aula der Grundschule "Annastraße" (Annastraße 17) statt.

Für die Anliegen und Anfragen der Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Stadtteil stehen am 20. November neben dem Oberbürgermeister auch Bürgermeister Klaus Zimmermann sowie Beigeordnete und Vertreter verschiedener Ämter und Fachbereiche der Stadtverwaltung zur Verfügung.

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