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Anfang März 2015 erschien im Ullstein-Verlag das Buch "Alle Nähe fern" von Andre Herzberg - dem Musiker der Band PANKOW. 3 Generationen, 2 Weltkriege, 2 Diktaturen: die Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie. Wir frafen Andre Herzberg auf der Leipziger Buchmesse 2015 zu einem Interview.

 

Gemeinsam für Wissenschaft und Kultur+++Ausstellung zum Bedingungslosen Grundeinkommen im Allee-Center+++35 Mio. Euro aus PMO-Vermögen für Sachsen-Anhalt+++Umstellung der Kita-Platzvermittlung +++Bargeldlos auf den Wertstoffhöfen bezahlen+++Schöffen gesucht+++Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" der Region Magdeburg erfolgreich beendet

Lesezwerge mit Cata und Dana

„Keine weiteren Privatisierungen von Krankenhäusern“

Der SPD-Landesvorstand Sachsen-Anhalt hat für den Landesparteitag in Aschersleben am 24. und 25. Januar einen Antrag zur Krankenhauspolitik beschlossen. „Die Insolvenz der Burgenlandklinik, die drohende Schließung des Krankenhauses in Havelberg, der skandalöse Umgang von AMEOS mit seinen Beschäftigten – die negativenv Nachrichten häufen sich“, so der Landesvorsitzende Burkhard Lischka. „Deshalb wollen wir als SPD klar Farbe bekennen: Die Privatisierung kommunaler Krankenhäuser war ein Fehler. Und wir machen uns dafür stark, dass es in Sachsen-Anhalt keine weiteren Privatisierungen gibt.“

In Zukunft mehr Strassenbahnen

   
Die MVB kaufen acht Straßenbahnwagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Hintergrund ist u. a. die Verbesserung des Angebots auf der Linie 10 in Rothensee.
Mit der Beschaffung der Fahrzeuge ist es möglich, auf der Linie 10 wieder einen durchgehenden 10-Minuten-Takt bis Rothensee anzubieten. Bisher fahren die Straßenbahnen hier nur alle 20 Minuten. Geplant ist die Taktverbesserung zum Ende der Sommerferien 2020.

Die Fahrzeugflotte der MVB wächst mit den Berliner Fahrzeugen auf 90 Straßenbahnzüge. So kann die MVB flexibel auf Baustellensituationen reagieren. Gleichzeitig ist ein dichter Takt auf allen Linien möglich.

SPD-Fraktionsvorsitzende Pähle: Wir wollen und praktizieren die wehrhafte Demokratie

Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutierte am Donnerstag, den 29. August über den Antrag der Koalitionsfraktionen im Gedenken an Walter Lübcke und über einen weiteren Antrag der Linksfraktion gegen Rechtsextremismus.

Es gehe in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus um die Aufgaben staatlicher Behörden und um Rückendeckung und Ermutigung für zivilgesellschaftliche Bündnisse: Für das Parlament gibt es keine ideologische Rechtfertigung für Hass- und Gewaltverbrechen. Rechter, linker oder religiös motivierter Extremismus darf in unserem Land keine Chance haben.

 

 

Claudia und Nadja Beinert, die Mutter des Satans, ein Roman über die Mutter Martin Luthers - ein interessanter Einblick in das Leben Ende zu Zeiten Martin Luthers. Erschienen bei Droemer Knaur zur Leipziger Buchmesse 2017. Salka Schallenberg traf die Schwestern zu einem Interview.

 

Magdeburg war seit dem Mittelalter preußische Festung. Militärische Belange gingen vor städtische. Die Selbstverwaltung stark eingeschränkt.
Der SPD-Politker Herrmann Beims wird 1919 ohne Gegenstimmen zum Oberbürgermeister gewählt. Mit ihm betritt ein Visionär, Diplomat und Prakmatiker die städtische Bühne. Sein Ziel: Magdeburg sollte zur Hauptstadt Mitteldeutschlands werden.

Die wohl wichtigste Aufgabe, die Stadt modernisieren. Beims gelang es, kreative Köpfe in die Stadt zu holen. Z.B. Bruno Taut, Carl Krayl, Johannes Göderitz, Xanti Schawinski

In Magdeburg war man schon länger offen für schulische Reformbewegungen.
Beims holte Hans Löscher nach Magdeburg. Bald war die Stadt das reformpädagogische Zentrum Deutschlands.

Die Mitglieder der Künstlergruppe Die Kugel widmeten sich dem Spätexpressionismus und dem Dadaismus. Kern der Aktivitäten waren Literarische und musikalische Veranstaltungen, Ausstellungen sowie Diskussionsabende.

Im Jahr 1924 gründete sich in Magdeburg die Organisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Sie bestand aus   Sozialdemokraten, Mitgliedern der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und des Zentrums, als Gegenpol zum ebenfalls hier gegründeten Stahlhelm.

Reichsbanner und Stahlhelm zeigen auch den tiefen Riss in der Gesellschaft jener Zeit.

Noch immer sind die Spuren des Neuen Bauwillens in Magdeburg sichtbar: Schneiders Garten,
Siedlung Cracau, Angersiedlung oder Westernplan. Die Magdeburger leben das. Ein touristisches Angebot lädt Gäste ein, die Magdeburger Moderne zu entdecken.

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