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Gedenken 26 Jahre nach dem Angriff auf die "Elbterrassen"

Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg erinnerte am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 um 16.00 Uhr mit einer Mahnwache an den Angriff auf die „Elbterrassen“ und den dabei von neonazistischen Skinheads ermordetenTorsten Lamprecht.
Am Abend des 9. Mai 1992 feierten e twa 30 Jugendliche der Magdeburger Punk-Szene den Geburtstag eines Freundes in der Gaststätte"Elbterrassen" im Stadtteil Cracau. Kurz vor Mitternacht rissen etwa 60 neonazistische Skinheads das To r zumGelände auf und begannen unvermittelt mit Baseballschlägern auf dieFeiernden einzuschlagen. Einer der Angreifer schoss mit Leuchtkugeln auf die panisch fliehenden Gäste. Während des 30-minütigen Angriffs riefen die Neonazis immer wieder Parolen wie "Heil Hitler!" und "Sieg Heil!".
Acht schwerverletzten Partygäste mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden – darunter Torsten Lamprecht. Er erlag am 11. Mai 1992 seiner schweren Schädelfraktur.
Der Fall Lamprecht ist kein Einzelfall. Erinnert sei hier z.B. an die Himmelfahrtskravalle 1994, Frank Böttcher 1997 sowie Rick Langenstein 2008. Von der Bundesregierung werden deutschlandweit ca. 150 Todesopfer rechter Gewalt.

 

 

Mit Cata und Miriam in der Stadtbibliothek

Lese-Mammuts wurden zum Tag der Bibliotheken übergeben
Am 24. Oktober fand der Tag der Bibliotheken statt. Aus diesem Anlass gibt es nun eine Neuauflage des Bibliotheksführerscheins. Die Magdeburgische Gesellschaft von 1990 hat in diesem Jahr den bundesweiten Tag der Bibliotheken zum Anlass genommen, der Stadtbibliothek Magdeburg fünf Handpuppen in Form eines künstlerisch entworfenen Mammuts zu überreichen.
Der "Tag der Bibliotheken" findet seit 1995 statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Der tag lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland und ihr umfangreiches Angebot.

1402.19. Das Ordnungsamt hat am vergangenen Freitag in der Zeit  von 6.44 Uhr bis 13.15 Uhr die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs in der Straße Alt Salbke kontrolliert. Seit einem Monat ist dort vor der Kita von montags bis freitags lediglich Tempo 30 erlaubt.
508 Fahrzeuge haben mit 20 kmh das Tempolimit übertreten. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 73 km/h gemessen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro erwarten den Fahrer ein Fahrverbot von einem Monat sowie zwei Punkte in Flensburg.

weitere Nachrichten:
Mobiles BürgerBüro für fünf Wochen nicht in Salbke und Beyendorf/Sohlen - Dokumentenausgabe gesichert+++Neuer Linienweg für Buslinien 52 und 54

 

Nachrichten vom 17.04.18

Thematische Stadtteilführung „Der Klang einer Stadt“+++Klimaschutz ganz konkret: beispielhafte Projekte kommunalen Klimaschutzes
vorgestellt+++Naturwissenschaften und Technik hautnah erleben - MINT-Tage+++Verkehrssicherheitsaktion „fifty-fifty-Taxi“ wird fortgesetzt+++Gedenkdekade Dreißigjähriger Krieg
 

Zwölf islamischen Gemeinden und Kulturvereine in Sachsen-Anhalt haben sich am 20. April 2019 zusammengeschlossen. Diese bilden nun einen großen Verband „Dachverband islamischer Gemeinden Sachsen Al-Halt“.


Die Dachorganisation bündelt die gemeinsamen Interessen der islamischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt. Zudem lässt sie alle zukünftig mit einer Stimme nach außen sprechen. Ende Juni sind die Mitgliedschaftsanträge von drei neuen Gemeinden durch den Vorstand zu diskutieren.

weitere Nachrichten:
Weg an der Anne-Frank-Stele wird erneuert+++ Schülermalwettbewerb zur „Woche für das Leben“+++Renovierungsarbeiten in der Stadtbibliothek+++Bauarbeiten in der Max-Otten-Straße+++Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus

Micheal Lösch "Wäre Luther nicht gewesen", mehr noch "Das Verhängnis der Reformation. Ein Thesenbuch" so der Untertitel, erschienen bei dtv. Eine kritische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation. Grund genug, den Autor bei der Leipziger Buchmesse 2017 zu einem Zwiegespräch über das Thema zu treffen.

 

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet.

zur vollständigen Rezension: Rezension:Marx - der Unvollendete

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