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    Musikland Sachsen-Anhalt

    musikalische Reise

    Sachsen Anhalt, Land der Schlösser und Burgen und den meisten Kirchen auf kleinsten Raum. Burg- und Schloßherren sowie Kirchenväter waren schon immer auch Kulturmäzene. Über die Jahrhunderte konnte sich so die Musik gut entwickeln. Wir haben uns auf den Weg gemacht und folgten den Spuren der Musik im heutigen Sachsen-Anhalt. Eine Produktion als Lokalfernsehen des Landes im Auftrag der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt im Jahr 2016.

     

     
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Die Region Sachsen-Anhalt hat viele Impulsgeber. Im Norden geprägt durch die Hanse, im Osten durch Preußen und im Süden durch den Bergbau. Genauso vielfältig sind die Erfindungen, die in dem Buch „ echt clever geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt“, erschienen im Wartberg Verlag, zu finden sind.

Über 45 Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen stellen eine Vielzahl kluger Köpfe, die mit ihrem Ideenreichtum und unermüdlichem Erfindergeist das alltägliche Leben nicht nur in Sachsen-Anhalt bereichert und erleichtert haben, vor.

Entdecker, Erfinder, Visionäre, Wissenschaftler, Liebhaber der schönen Künste und Ingenieure, davon lebten viele in der Region des heutigen Sachsen-Anhalt. Von der Altmark und der Börde im Norden, über den Harz im Südwesten bis hin zur Region Anhalt – dieses Land ist vielfältig.

Haben Sie gewusst, dass es bereits im 17. Jahrhundert ein analoges Facebook gab? Mit ihren 890 Mitgliedern war eine Sprachakademie aus Köthen die größte literarische Gruppe des Barock. Aber auch der Meister der vertonten Ballade Carl Loewe hinterließ Spuren.

„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum.“ Singen kann diese Liedzeile aus Schuberts Winterreise wohl jeder. Der Dessauer Dichter selbst ist eher unbekannt. Erste Flugversuche, sei es mit einem Raketenauto auf Schienen, einer Pilotenrakete oder mit einem Dreidecker-Flugzeug – die Ingenieure wagten Unglaubliches. Auf der Leipziger Messe 1852 bot der Zeitzer Stellmacher E. A. Naether einen Kinderziehwagen an.

Aber auch die Süße für die Leckereien kommt aus dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. 1838 wurde in der Börde die erste Zuckerfabrik in Betrieb genommen und den Süßstoff Saccharin hat ein Magdeburger Chemiker entdeckt. Dieser Erfindergeist in dieser Region lebt bis heute.
Neugierig geworden? Kommen Sie mit auf eine spannende Reise durch die Jahrhunderte!

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weltoffen

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Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 
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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

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10 Jahre Alrahman-kulturelle Erziehung in Magdeburg

Begegnen, aufeinander zugehen und Verständnis entwickeln

Die Alrahman-kulturelle Erziehung für Kinder und Jugendliche wird 10 Jahre.
Die muslimische Gemeinde Magdeburg verfolgt dabei das Ziel, die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft und die der eingewanderten Mitbürger in Einklang zu bringen. Dadurch möchte die man einen Beitrag leisten, dem Entstehen von Parallelgesellschaften in Magdeburg und Umgebung entgegen zu wirken. Ebenso will man  ein respektvolles Miteinander in der Schule und im Alltag schaffen.
In der Vergangenheit wurden hier bereits 370 Kinder geschult.
Jeden Samstag kümmern sich 20 ehrenamtliche Mitglieder der Gemeinde um muslimische Kinder und Jugendliche in Magdeburg und Umgebung.

für Demokratie

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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Rezension 1989 Lieder unserer Heimat.

Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden.


„1989 Lieder unserer Heimat. Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden“, so der neugierig machende Titel eines aktuellen Buchs aus dem Verlag „Glücklicher Montag“ in Leipzig.
Die DDR ist heutigen Jugendlichen nur noch aus Erzählungen oder über Geschichtsbücher zugänglich. Für viele Ostdeutsche ist die untergegangene DDR noch heute ein Lebensgefühl, vererbt durch die Familie. Ein Großteil der Jugendlichen aus den westlichen Ländern weiß dazu kaum etwas. Den meisten ist jedoch die SED-Diktatur ein Begriff.

Der Almanach spiegelt Erinnerungen von den damals jungen Menschen in der DDR wider. Die Vielfalt  der Themen vermittelt einen prägnanten Einblick in das Alltagsleben in dem mit Staatsgrenze abgeschirmten Land.
Themen wie Schule, Abitur, Studium, Umwelt, Freizeit, Frauenrechte, Scheidung, Sport, Kunst und Musik stehen gleichberechtigt neben einander. Der Wehrdienst in der DDR wird in Zusammenhang mit dem Schießbefehl an der Innerdeutschen Grenze gebracht.
In kurzen leicht verständlichen Texten kann sich die Leserschaft sehr gut in das Thema DDR einfühlen. Unterbrochen durch Illustrationen und Liedtexten des Leipziger Cartoonisten und Trickfilmers Schwarwel.
„Der Klub der Intelligenz“, ein witzige Umschreibung für ein Glossar, erklärt wichtige Begriffe aus dem DDR-Alltag.
Die meisten Texte sind eindeutig aus Sicht der Opfer von SED und Stasi geschrieben. Trotz allem gab es  auch ein ganz normales Leben. Genau das, versucht dieses Buch gleichermaßen darzustellen.

Darüber hinaus wird ein Blick auf die friedliche Revolution im Herbst 1989 geworfen. Ebenso bedeutend die Zeit nach dem Ende der DDR: Hier das rote Tuch Treuhand und deren Folgen für Millionen Ostdeutsche. Und der Umbruch, ein Gefühlsrausch zwischen Glück über die Freiheit und Existenzangst gleichermaßen. Das heutige Lebensgefühl wird von dieser Erfahrung mitbestimmt.
Ein Buch zum immer wieder durchblättern, reinlesen und innehalten.

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Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

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