Weltbienentag am 20. Mai

Staatssekretär Eichner besuchte Bienen-Lehrgarten in Nebra: „Bienenschutz ist Daseinsvorsorge“
„Fleißig wie eine Biene.“ – dieses Kompliment muss man sich hart erarbeiten. Schier unermüdlich fliegen die emsigen Insekten von Blüte zu Blüte. Sie sorgen so weltweit für den Erhalt vieler Kultur- und Wildpflanzen. Aufgrund dieser großen Bedeutung für die Erde haben die Vereinten Nationen den pelzigen Tieren sogar einen eigenen Tag gewidmet: Seit 2018 ist immer am 20. Mai Weltbienentag.
Damit wird zugleich dem Slowenen Anton Janša gedacht, der am 20. Mai 1734 geboren wurde und als Pionier der modernen Imkerei gilt.


Zum Weltbienentag machte der NABU auf den dramatischen Rückgang der Wildbienen und weiterer Insektenarten aufmerksam. Ein Trend, der sich nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt abzeichnet. Vor allem die monotone, strukturarme Agrarlandschaft sorgt für einen starken Artenverlust. Um dem entgegenzuwirken, fordert der NABU einen Anteil nicht-bewirtschafteter Flächen von mindestens zehn Prozent. Denn Brachen bieten – neben Hecken und anderen Strukturelementen – Wildbienen und Co. einen wichtigen Lebens- und Rückzugsraum und damit die Chance zu überleben.
Anlässlich des Weltbienentags besuchte Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner den Bienen-Lehrgarten Nebra im Burgenlandkreis. Mit der 2004 errichteten Anlage vermittelt der Imkerverein „Unstruttal Nebra und Umgebung e.V.“ Wissen über Bienen und die Imkerei. Zudem ist es das Anliegen, Akzeptanz zu fördern und Nachwuchsimker zu gewinnen. Der Staatssekretär betonte, Bienenschutz ist im wahrsten Sinne des Wortes Daseinsvorsorge.
Deshalb ist es so wichtig, dass das vom Bund Ende 2019 beschlossene Aktionsprogramm zum Insektenschutz konsequent umgesetzt wird.
Zur Unterstützung des Imkerverbands Sachsen-Anhalt als anerkannte Naturschutzvereinigung hat das Umweltministerium auch in diesem Jahr 10.000 Euro eingeplant. In Sachsen-Anhalt sind rund 3.200 ImkerInnen in Verbänden organisiert sowie rund 26.350 Bienenvölker registriert.

Weltbienentag am 20. Mai

Weltbienentag am 20. Mai

Weltbienentag am 20. Mai

Staatssekretär Eichner besuchte Bienen-Lehrgarten in Nebra: „Bienenschutz ist Daseinsvorsorge“
„Fleißig wie eine Biene.“ – dieses Kompliment muss man sich hart erarbeiten. Schier unermüdlich fliegen die emsigen Insekten von Blüte zu Blüte. Sie sorgen so weltweit für den Erhalt vieler Kultur- und Wildpflanzen. Aufgrund dieser großen Bedeutung für die Erde haben die Vereinten Nationen den pelzigen Tieren sogar einen eigenen Tag gewidmet: Seit 2018 ist immer am 20. Mai Weltbienentag.
Damit wird zugleich dem Slowenen Anton Janša gedacht, der am 20. Mai 1734 geboren wurde und als Pionier der modernen Imkerei gilt.


Zum Weltbienentag machte der NABU auf den dramatischen Rückgang der Wildbienen und weiterer Insektenarten aufmerksam. Ein Trend, der sich nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt abzeichnet. Vor allem die monotone, strukturarme Agrarlandschaft sorgt für einen starken Artenverlust. Um dem entgegenzuwirken, fordert der NABU einen Anteil nicht-bewirtschafteter Flächen von mindestens zehn Prozent. Denn Brachen bieten – neben Hecken und anderen Strukturelementen – Wildbienen und Co. einen wichtigen Lebens- und Rückzugsraum und damit die Chance zu überleben.
Anlässlich des Weltbienentags besuchte Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner den Bienen-Lehrgarten Nebra im Burgenlandkreis. Mit der 2004 errichteten Anlage vermittelt der Imkerverein „Unstruttal Nebra und Umgebung e.V.“ Wissen über Bienen und die Imkerei. Zudem ist es das Anliegen, Akzeptanz zu fördern und Nachwuchsimker zu gewinnen. Der Staatssekretär betonte, Bienenschutz ist im wahrsten Sinne des Wortes Daseinsvorsorge.
Deshalb ist es so wichtig, dass das vom Bund Ende 2019 beschlossene Aktionsprogramm zum Insektenschutz konsequent umgesetzt wird.
Zur Unterstützung des Imkerverbands Sachsen-Anhalt als anerkannte Naturschutzvereinigung hat das Umweltministerium auch in diesem Jahr 10.000 Euro eingeplant. In Sachsen-Anhalt sind rund 3.200 ImkerInnen in Verbänden organisiert sowie rund 26.350 Bienenvölker registriert.