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Etwa 3500 Jahre altes mittelbronzezeitliches Gräberfeld sowie frühbronzezeitliche Befunde entdeckt.


Die aktuelle Ausgrabung befindet sich im Bereich des einstigen Exerzierplatzes der wilheminischen Kaserne aus dem 19. Jahrhundert an der Sternstraße.

 Auf einer Fläche von ungefähr 6 x 37 Metern wurde ein Gräberfeld der Mittelbronzezeit  mit insgesamt fünf Gräbern sowie Hinweisen auf ein eventuelles sechstes Grab erfasst. Die Toten sind von zierlichem Wuchs und gestreckt auf dem Rücken liegend bestattet worden.

Bei den Bestatteten handelt es sich um Frauen, die mit ihrem Schmuck beigesetzt wurden. Zum Beispiel Ohrringe; Spiralringe, die auf Haarsträhnen aufgefädelt an den Schläfen saßen; Keramikgefäße.

Mit den Befunden in der Polizeiinspektion Magdeburg ist zum ersten Mal ein bronzezeitliches Gräberfeld auf innerstädtischem Gebiet in Magdeburg nachgewiesen, wo sonst bislang nur Einzelgräber bekannt waren.

Landesregierung zieht Zwischenbilanz

Europaminister Rainer Robra wies darauf hin, dass Sachsen-Anhalt sich seit einer Reihe von Jahren um die verstärkte Nutzung von EU-Aktionsprogrammen bemühe. Die verstärkte Erschließung der Förderprogramme für Forschung, Austausch, Kooperation und europäische Netzwerkbildung bilde einen Schwerpunkt der Europapolitik des Landes für die gesamte Legislaturperiode.

Mit den eingeworbenen Mitteln wurden bisher unter anderem: 130 Forschungsprojekte realisiert  und 152 Erasmus+-Projekte in Schulen sowie in der beruflichen und Erwachsenenbildung erfolgreich durchgeführt.

Geflüchteter syrischer Künstler zeigt Werke in der Stadtbibliothek Traumata des Krieges und der Unterdrückung

Hinter dem Bürgerkrieg in Syrien verbergen sich unzählige Schicksale Einzelner wie das des syrischen Künstlers Rimon Alsoliman, der in Magdeburg Zuflucht gefunden hat. Seine Acrylbilder und plastischen Kollagen spiegeln den Verlust der Heimat und Existenz aus der Sicht eines unmittelbar Betroffenen.

Der Bildhauer und Grafiker wirkte zuvor mehr als 20 Jahre lang als bildender Künstler und war in leitender Verwaltungsfunktion für Kunsterziehung an den Schulen in und rund um die heute zerstörte Stadt Homs verantwortlich. Der Krieg nahm ihm sein Haus, in dem er mit seiner Frau und drei Söhnen lebte, und seine Existenzgrundlage. Heute kann Rimon Alsoliman seinen künstlerischen Beruf nicht mehr ausüben, doch bereits in der Flüchtlingsunterkunft begann er mit einfachen Mittel zu zeichnen und fertigte später auch plastische Kollagen mit Stoff, Metall und Silikon. In seinen Werken verarbeitet er die Erinnerungen an Syrien, die traumatischen Erfahrungen der Unterdrückung und eines verheerenden Kriegs.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September in der Stadtbibliothek am Breiten Weg zu sehen

 

START will eine lebendige Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und freiheitliche Werte

Am 19. September 2019 werden feierlich 7 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt mit Migrationserfahrung offiziell in das 3-jährige Bildungs- und Engagementprogramm der START-Stiftung aufgenommen.
Querdenker, Weitertreiber, Andersmacher – das sind die Jugendlichen, die von der START-Stiftung drei Jahre vor allem ideell sehr intensiv gefördert werden.
START will eine lebendige Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und freiheitliche Werte in einer offenen Gesellschaft stärken. Gerechte Bildungschancen für alle bilden die Grundlage. Gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt gewinnt, fördert und begleitet START daher herausragende junge Menschen mit Migrationserfahrung und schafft damit ein starkes Netzwerk aus Gestalterinnen und Gestaltern, die sich aktiv für unsere Demokratie einsetzen.

Polizei sucht Zeugen 0391 / 546 3291

Am Samstag, den 07. September, gegen 20:50 Uhr wurden vier Personen mit Migrationshintergrund im Alter von 21 bis 30 Jahren (3 x männlich / 1 x weiblich) in einer Straßenbahn der Linie 9 im Stadtteil Magdeburg Quittenweg von einer Personengruppe von sieben Personen (4 x männlich / 3 x weiblich) angepöbelt und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung. Als die vier Personen die Straßenbahn im Bereich Leipziger Chaussee verließen, folgte ihnen die andere Personengruppe. Aus dieser Gruppe wurde dann ein 30-jähriger Syrer von drei Personen festgehalten und von einer weiteren Person ins Gesicht geschlagen. Ein 21-jähriger Syrer, welcher helfend eingreifen wollte, erhielt ebenfalls einen Schlag ins Gesicht. Im Anschluss entfernte sich die siebenköpfige Gruppe mit einer anderen Straßenbahn.

 

Feierliche Enthüllung im Beisein der Witwe Monika Ehrhardt-Lakomy

Die städtische Kindertageseinrichtung "Traumzauberbaum" in der Wiener Straße erinnert seit kurzem auf besondere Weise an den Komponisten und Autoren Reinhard Lakomy. Auf dem Kita-Gelände wurde eine Bronzebüste aufgestellt, die an den Schöpfer des "Traumzauberbaums", eine der erfolgreichsten Kindergeschichten der letzten Jahrzehnte, erinnert.
 
 Alle kommunalen Kindertageseinrichtungen haben aufgrund eines Stadtratsbeschlusses aus dem Jahr 2013 zum Gedenken an den Magdeburger Musiker, Reinhard Lakomy, einen Kitanamen aus den Liedern und Geschichten des Künstlers erhalten. Im Jahr 2014 eröffneten die Kitas "Moosmutzel", "Waldwuffel" und "Traumzauberbaum", 2018 folgten "Funkelfix", "Mimmelitt" und "Wolkenschäfchen". In der städtischen Kita im Stadtteil Salbke haben sich die Eltern dafür ausgesprochen, dass die Einrichtung zukünftig den Namen "Wolkenstein" trägt. Zudem wurde am 1. August 2019 der erste kommunale Hort namens "Agga Knack" eröffnet.

 

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