Magazin

Nachrichten vom 20.04.18

Medienkoffer für familiäre Vielfalt und Geschlechtervielfalt +++Zeugenaufruf – Verkehrsrowdys liefern sich Zweikampf +++Informationsveranstaltung zur Wasserqualität des Barleber Sees+++Den Forst stärken und kostenlos Obst für Schulkinder+++Ministerpräsident Haseloff eröffnet LAGA in Burg

Verkehrserziehung lokal

Der Verein Verkehrswacht Magdeburg e. V. beging sein einjähriges Bestehen.  Wir sprachen mit dem Vereinsvorsitzenden über Aufgaben, Ziele und verwirklichte Projekte.

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet. Mit zahlreichen Briefen von Freunden der Familie wie Wilhelm Liebknecht und Friedlich Engels lässt der Autor seinen Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen. Zum anderen ist es der politische Weg, auf dem Marx zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Auch wenn bisher wenig beachtet, sind sie noch immer zu finden. Früh, mit 17 Jahren, verlässt Marx sein Elternhaus in Trier, um zu studieren. Er geht einen unbeirrten Weg, entgegen aller väterlichen Vorgaben, als Autodidakt im Studium. Später in Berlin erfasst ihn der Geist Hegels, schnell wird er Hegelianer. Schon damals ist Marx „Ein Magazin von Gedanken, ein Arbeitshaus von Ideen.“, wie der Lehrer Carl Friedrich Köppen, Mitglied des Doktorclubs der Hegelianer vereint, sagt. Aber nicht nur Philosoph mit Doktortitel ist Marx schon in jungen Jahren, 1841 gehört er zum Gründerkreis der Rheinischen Zeitung. Ein neuer Weg als Journalist beginnt. Der Autor Jürgen Neffe zeigt in seinem Buch auf, wie sich die Gedankenwelt von Marx entwickelt hat. Gut über 20 Jahre vorher hat er zahlreiche Analysen rund um den Kapitalismus mit Begriffen wie Arbeit, Tausch, d.h. Erzeugung von Gütern, Entfremdung, das Beherrschen der Menschen u.s.w. verfasst. Alles mündet in die zwei Werke „Das Kapital“ und das „Manifest“. Nach dem lesen das Buchs „Marx der Unvollendete“, erschienen bei Bertelsmann, ist einem Marx nicht mehr fremd, er ist Teil der eigenen Gedankenwelt und begleitet einen tagtäglich.

Buchmesse 2018: Auf dem Parkett, Enrico Brissa gibt Empfehlungen zum guten Benehmen

In einer Zeit, in der das Gespräch miteinander nur noch aus kurzen Nachrichten via WhatsApp, Twitter und Facebook besteht, ist das Buch „Auf dem Parkett. Kleines Handbuch des weltläufigen Benehmens“ (erschienen im Siedler Verlag) von Enrico Brissa gerade richtig. Anhalten in der Hektik des Alltags, sich zurückbesinnen auf Werte wie Respekt und Rücksicht, das ist mit dem kleinen Buch möglich. Der Autor hat ein hehres Ziel, er will die Leser für die schönen Künste der Höflichkeit begeistern. Enrico Brissa hat ein Sammelsurium von Begriffen unseres täglichen Miteinanders mit kurzen Erläuterungen zusammengestellt, kurzweilig zu lesen. Manchmal sogar mit einem schmunzeln, oft regt er zum nachdenken an. Vieles kennen wir als preußische Tugenden, wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit,  Aufrichtigkeit und Zurückhaltung, um nur einige zu nennen. Was ist heute noch angemessen und zu welchem Anlass? Auch diesen Fragen geht Enrico Brissa nach.
Zum guten Stil gehört des Weiteren der Umgang mit dem Handy und das agieren in sozialen Netzwerken, hier fällt auch das Stichwort Korrespondenz, von daher widmet der Autor auch diesem ein Kapitel.
Das  kleine Handbuch des weltläufigen Benehmens gehört wohl in jeden gut sortierten Bücherschrank und sollte dort nicht einfach stehen bleiben. Immer mal herausnehmen, drin blättern und lesen, so bleibt das Miteinanders respektvoll und aufrichtig.

Nachrichten vom 17.04.18

Thematische Stadtteilführung „Der Klang einer Stadt“+++Klimaschutz ganz konkret: beispielhafte Projekte kommunalen Klimaschutzes
vorgestellt+++Naturwissenschaften und Technik hautnah erleben - MINT-Tage+++Verkehrssicherheitsaktion „fifty-fifty-Taxi“ wird fortgesetzt+++Gedenkdekade Dreißigjähriger Krieg

Die MAGDEBURGER JAZZTAGE – JETZT! finden zum dritten Mal statt

Vom 19. bis 22. April 2018 ist in acht Konzerten im Gesellschaftshaus Magdeburg und im Forum Gestaltung erstklassiger, zeitgenössischer Jazz zu hören.
Jazz bedeutet Vielfalt – nicht nur wenn es um die Genres, Stilistiken oder Band-Formationen geht,sondern auch bei der Instrumentalisierung. Deswegen steht bei den MAGDEBURGER JAZZTAGEN – JETZT! jedes Jahr ein anderes Instrument im Mittelpunkt des Konzertgeschehens. Nach der Trompete im ersten und dem Piano im zweiten Jahr ist es diesmal die Posaune.

 

 
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