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Robra: Verschärfung der existenzbedrohlichen Lage im Kulturbereich verhindern

Der neu Lockdown ist besonders für den Kulturbereich sehr schmerzhaft und für viele Kulturschaffende existenzbedrohend.
Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat die von der Bundesregierung und den Ländern gefassten Beschlüsse als "hart aber in sich konsequent" bewertet.
Es sei zwingend, dass die entstehenden Einnahmeausfälle kompensiert werden und eine weitere Verschärfung ihrer schwierigen Lage verhindert wird.

Der Bund will finanzielle Ausfälle auch für Selbständige, Vereine und Einrichtungen in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats kompensieren. Zudem werden die Verlängerung und Verbesserung von Fördermaßnahmen für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft sowie für Soloselbständige in Aussicht gestellt.

Die Fraktion DIE LINKEim Landtag kritisiert den erneuten Lockdown.
Die strenge Einhaltung der AHA-Regeln sei das oberste Gebot. Allerdings müsse die Verhältnismäßigkeit einzelner Maßnahmen hinterfragt werden.
Das Land müsse eine Bestandsgarantie für Gewerbetreibende auflegen. Deshalb fordert die Fraktion ein bedingungsloses Grundeinkommen für Soloselbständige und das Veranstaltungsgewerbe.


Schließungen der Kultureinrichtungen vermeiden
Die Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V.  hält die Komplettschließung der Kultureinrichtungen für falsch.
Inzwischen würden alle Mitgliedsverbände mit professionell ausgefeilten Hygienekonzepten arbeiten, die im Einklang mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts stehen. Darum  könnten diese auch keine Orte der Ausbreitung des Coronavirus sein.
Die bisherigen Überbrückungsgelder konnten bei Weitem die Einbußen des vergangenen Lockdowns nicht ausgleichen. Ein erneuter Lockdown wäre für viele Kulturakteure darum der Todesstoß.

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