MD im Blick

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

21.01.19. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat in den vergangen Tagen die wichtigsten Projekte der Landeshauptstadt 2019 vorgestellt. Im Rahmen der traditionellen Jahresauftakt-Pressekonferenz im Alten Rathaus erläuterte er, welche sozialen, baulichen und kulturellen Vorhaben in den kommenden Monaten auf der Agenda der Landeshauptstadt stehen.

Die Rekord-Summe von 134 Millionen Euro steht im Haushalt allein für Investitionen bereit – so viel wie seit Jahren nicht. Rund 126 Millionen Euro fließen davon in Baumaßnahmen.

Aktuell ist in der Stadt ein Bauvolumen von etwa 600 Mio Euro in Bewegung. Das Volumen wird sich in den nächsten Jahren auf ca. 2 Mrd. Euro ausweiten. Das liegt an den vielen Großbauvorhaben in der Stadt, die in den nächsten Jahren beginnen oder schon begonnen haben.

Auch im Bereich Schule, Kultur und Sport wird kräftig investiert.
Knapp 50 Projekte mit einem Budget von 260 Mio Euro werden stehen an.

In diesem Jahr werden sich auch weitere Unternehmen in Rothensee ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen.

Das Bauhaus-Jubiläum nimmt eine zentrale Stellung ein. Das Kulturhistorische Museum eröffnet im März die Sonderausstellung Reformstadt der Moderne.

14.02.19. Die Innenstadt neu inszenieren – so lautet eine der Leitlinien der Stadtverwaltung zur dauerhaften Belebung der Magdeburger City und Stadtteilzentren. Ziel ist es, die Attraktivität langfristig zu steigern und Magdeburg als vitales Einkaufs- und Erlebnisziel zu positionieren.

Eine gute Methode, um Stadtquartiere aufzuwerten und Ladenleerstände zu revitalisieren, sind kulturelle Zwischennutzungen. Im Breiten Weg 28 findet aktuell eine solche Zwischennutzung statt. Seit Oktober  erarbeiten hier Studierende der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg unter dem Namen „in:takt“ eigenverantwortlich neue Wege für kulturelle Zwischennutzungen von freien Gewerbeflächen.


Zahlreiche Projekte und Themen wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, ein neues  Gestaltungskonzept für den Wochenmarkt oder ein zentrales Leerstandsmanagement münden in einen konkreten Maßnahmenplan, der sukzessive umgesetzt werden soll.

Nichts polarisiert in der Feuerwehr-Welt momentan so stark wie das Thema Gewalt gegen Rettungskräfte. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in Deutschland Feuerwehrmänner und Rettungskräfte beschimpft oder gar angegriffen werden.
Deshalb fordern Einsatzkräfte mehr Respekt. Das Landesvewaltungsamt unterstützt diese Forderung mit einer Kampagne.

30.01.19. Die SPD lud zum gemeinsamen Neujahrsempfang des Landesverbands Sachsen-Anhalt, der Landtagsfraktion, des Stadtverbands Magdeburg und der Stadtratsfraktion.

Als Gast konnte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider begrüßt werden. Der Einladung folgten etwa 700 Menschen.  Schwerpunkte der Reden waren zum einen die Kommunalwahl,  zum anderen die Europaratswahl am 26. Mai 2019.

Europa ist die Antwort sagte der Europaabgeordnete Arne Lietz in seiner Ansprache. Ein weiteres Thema war die friedliche Revolution vor 30 Jahren. Diese machte das heutige Europa erst möglich. Man will auch in Zukunft in einem freiheitlichen und demokratischen Europa leben. Große Sorgen macht man sich unter dessen um die erstarkenden populistischen Strömungen in Europa.
Für das kommende Jahr stehen die Abschaffung der Straßenausbaubeträge sowie die Anpassung von Löhnen und AzuiBi-Geldern auf der Agenda.

Die MWG baut das Luisencarrè an der Ecke Virchowstr./Erzberger Str. Dort entstehen 135 Wohnungen und 145 Stellplätze. Mit 63 m Höhe wird Magdeburgs erstes Hochhauses seit 1989 gebaut. Das Investitionsvolumen beträgt derzeit 35 Millionen Euro.
Doch bevor die Bauarbeiten losgehen konnten, haben Archäologen das Gebiet untersucht. Man entdeckte ein Stück Stadtmauer aus dem frühen 17 JH mit der man nicht gerechnet hatte. Darin befand sich eine kleine Jesus-Figur, etwa 6 cm groß.
 
Oberbürgermeister Trümper zeigt sich optimistisch. Die Stadt befinde sich auf einen guten Weg. Handwerksfirmen sind dieser Tage gut ausgelastet.

 

 
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