MD im Blick

Täterschaft,Mitläufertumund Widerstand während des Holocaust

Im Landtag wurde kürzlich eine Wanderausstellung eröffnet. Der Titel „Einige waren Nachbarn, Täterschaft, Mitläufertum, und Widerstand während des Holocaust.

Der Holocaust wäre nicht möglich gewesen ohne die Mitwirkung zahlloser Menschen. Warum beteiligten sich einige eifrig und aktiv an der Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden? Warum schwiegen so viele und nahmen die Verbrechen hin? Warum entschlossen sich so wenige,
den Opfern zu helfen oder Widerstand zu leisten?

Die Ausstellung kann bis zum 30.10.2019 besucht werden.

Eine Ausstellung des United states Memorial Museum

Die Ausstellung zeigt exemplarisch Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus auf die Fotografie bis heute.

Die Fotografie ist das Bildmedium, das sich neben Architektur und Design bis heute ganz besonders mit dem Bauhaus verbindet. Für seine zentrale Idee, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit ab Mitte der 1920er Jahre die besten Voraussetzungen.

Den ersten Schwerpunkt bilden Aufnahmen von Künstlern aus der Zeit des Bauhauses bis 1945, wie László Moholy-Nagy, Xanti Schawinsky, Gyula Pap, Herbert Bayer, T. Lux Feininger oder Florence Henri.


Die Jahre ab 1945 bis zur Gegenwart bilden den zweiten Schwerpunkt, mit Arbeiten von Ulrich Wüst, Bernhard Blume, Gottfried Jäger, Brian Eno, Matthias Hoch, Ricarda Roggan, um nur einige zu nennen.


Unmittelbar in der Gegenwart angesiedelt ist ein Projekt in Kooperation mit der Kunsthochschule Leipzig, mit Absolventen und Studierenden der Klasse Joachim Brohm, die sich im Verlauf der vergangenen Jahre dem Thema des Bauhauses genähert haben.

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Kreative Ideen gegen Leerstand - Zwischenraumnutzung in Salbke

Leerstand, Wegzug, demografischer Wandel. Das sind nicht nur Probleme auf dem Land. Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg und die .lkj) Sachsen- Anhalt e.V. wollen dem demographischen Wandel in Magdeburg Südost etwas Künstlerisches entgegensetzten. Bis Ende 2020 wird unter anderem ein Leerstand im Salbker Engpass kreativ bespielt.

Seit Jahrzehnten kämpft die deutsche Rap-Landschaft mit einem Phänomen, das Stigma und Manko zugleich ist: die geringe Beteiligung von Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig, die Mittel dagegen auch. Sexistische und frauenfeindliche Inhalte sind im Hip Hop weit verbreitet, auf der Bühne dominieren Männer mit antiquierten Frauenbild und Macho Allüren, so Projektkoordinatorin Nadia Boltes. Doch es gibt Künstler*innen, die sich in diesem Umfeld selbstbewusst behaupten.

 

 

Ab dem 2. Oktober durchgängige Öffnung

An der Tunnelbaustelle am Bahnhof geht es spürbar voran.
Seit Mittwoch steht ein kombinierter Geh- und Radweg entlang der Magdeburger Tunnelbaustelle zur Verfügung. Der Weg beginnt aus Richtung Stadtfeld kommend am Zentralen Omnibusbahnhofs und endet am Willy-Brandt-Platz. Ebenfalls ab Mittwoch ist der Zugang zum Kölner Platz geöffnet. Vom Weg aus kommt man nun auf die Bahnsteige 2, 3 und 4 sowie 7 und 8.

Der Weg wurde zunächst provisorisch errichtet, um eine Entlastung für den Geh- und Radverkehr zu schaffen. Der Endzustand aus Natursteinpflaster wird zu einem späteren Zeitpunkt hergestellt.

Mit der Öffnung des Weges an der Tunnelbaustelle wird auch im Personentunnel des Hauptbahnhofs eine Entlastung geschaffen. Die dort bereits laufenden und noch geplanten Umbauarbeiten sorgen aber künftig weiterhin für Einschränkungen.

Bei der App handelt es sich um ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

 Die Landeszentralen für politische Bildung Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben eine App entwickelt, die Menschen dabei helfen soll, sachlich gegen Stammtischparolen zu argumentieren.
Manchmal ist bei menschenverachtenden Äußerungen guter Rat teuer und auch nicht so schnell parat. Hier will die kostenlose App „KonterBUNT“ Abhilfe schaffen und Strategien gegen solcherart Stammtischparolen bieten.

Mit dem neuen Angebot sei zudem die Hoffnung verbunden, „dass ein Dialog demokratieorientiert möglich ist und nicht von dumpfen Parolen geleitet wird, die oft voller Hass sind“. Hier müsse deutlich widersprochen werden.

Die App setze auf eine spielerische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Argumentationsstrategien.

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