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3D-Druck bietet viele Anwendungsmöglichkeiten.

Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgetragen. Dabei entstehen räumliche Gegenstände. Basis bilden flüssige oder feste Werkstoffe.
Ein Vorteil: man kann sehr aufwendige Einzelstücke relativ preiswert herstellen.

Das Ottonianum in Magdeburg. Eines der modernsten Museen.
Der ‚Heilige Mauritius‘ ist das Wahrzeichen im Magdeburger Dom. Hier steht er auf Augenhöhe. So kommen die wichtigen Details zum Vorschein.


Beim Original im Dom fehlen die Beine, sowie Schild und Lanze.  Die Originalfarbe: über die Zeit verlorengegangen.
Teilweise war die Figur vergoldet.

Wie man weiß, wurde der Dom während des zweiten Weltkrieges schwer beschädigt. So auch das Arnstedter Epitaph aus dem frühen 17. Jahrhundert. Reste sind über einer Nische an der Wand des südlichen Seitenschiffs zu sehen, provisorisch abgestützt durch einen Baumstamm.

Die Einzelnen Teile sind in der sog. Steinkammer des Domes archiviert.
Das Ziel: der Wiederaufbau dieser kunstgeschichtlich wichtigen Grablege.
 
Etwa 400 Teile wurden vermessen und räumlich eingescannt.

Im Institut für Simulation und Grafik an der Otto von Guericke Universität versucht man, das Kunstwerk wieder  zusammenzusetzen
Im Studiengang Computervisualistik hat man dazu das VR Puzzle entwickelt.

Die Firma Tinker Toys stellt Spielzeug per 3D Druck her. Der Clou, die Kinder können ihr Spielzeug selbst entwerfen.
Zunächst als Online Anwendung gedacht, erfreuen sich die selbst gedruckten Spielsachen großer Beliebtheit.

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