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Am Volkstrauertag, dem 15. November, gedachten bundesweit die Menschen der Toten von Gewalt und Krieg. In diesem Jahr allerdings  angepasst an die aktuelle Pandemiesituation. Keine zentrale Gedenkstunde im Landtag, die
zentrale Kranzniederlegung auf dem Magdeburger Westfriedhof erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In einer stillen Zeremonie gedachten die Präsidentin des Landtages, Frau Gabriele Brakebusch, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Herr Dieter Steinecke, der Kriegstoten.  Beide legten Kränze am Gräberfeld für die Opfer der Zerstörung Magdeburgs nieder. Der Volksbund hat dafür die Aktion „Vergissmeinnicht – ein Gedenkkranz gegen das Vergessen“ ins Leben gerufen. Der Gedenkkranz hat Vergissmeinnicht -Blüten, die mit individuellen Friedensbotschaften beschrieben sind. Das Vergissmeinnicht
ist die Symbolblume für das Gedenken an die Kriegstoten in Deutschland. Vertreter von Politik und Zivilgesellschaft haben sich mit Friedensbotschaften verewigt.

In diesem Jahr stand der Volkstrauertag im Zeichen des Kriegsendes vor 75 Jahren und der Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs durch die Bombenangriffe der Alliierten, vor allem am 16. Januar 1945.
Weitere stille Kranzniederlegungen in Magdeburg gab es auf dem Jüdischen Friedhof, auf dem Westerhüser Friedhof, auf dem Russischen Friedhof im Nordpark und auf dem Neustädter Friedhof.

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