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Willingmann: „Attraktiver touristischer Akzent im Kulturland Sachsen-Anhalt“


Lützen im Burgenlandkreis ist eng mit der deutschen und der schwedischen Geschichte verbunden: Nahe der Stadt wurde am 6. November 1632 eine der folgenschwersten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges geschlagen. König Gustav II. Adolf, in der zeitgenössischen Propaganda auch als „Löwe aus Mitternacht“ bezeichnet, wurde dabei getötet. Er traf mit seinem protestantischen, überwiegend schwedischen Heer auf die katholischen kaiserlichen Truppen unter Führung Wallensteins. In Sichtweite des Schlachtfeldes entsteht mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums das „Museum Lützen 1632“.

Gefördert mit rund 5,37 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW); insgesamt investiert die Stadt Lützen rund 5,94 Millionen Euro.
Aushängeschild der Ausstellung soll ein 2011 in Gänze geborgenes und in dieser Form europaweit einmaliges Massengrab der Schlacht sein. Der äußerlich schlicht geplante Neubau soll die bereits bestehende „Gustav-Adolf-Gedenkstätte“ sowie die Ausstellung im Schloss Lützen zum Museumscampus erweitern und touristisch aufwerten.

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