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Vogel und Liegende von Johann-Peter Hinz aufgestellt
Zwei Werke von Johann-Peter Hinz bereichern seit kurzem den Skulpturenpark des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen.
Die Skulpturen „Vogel“ und „Liegende“ befinden sich an der südlichen Seite des Skulpturenparks am Gouvernementsberg. Hier standen vor dem Zweiten Weltkrieg dichte Wohnbebauungen, von denen heute nur noch wenige Kellermauern existieren.  
Der „Vogel“ von 1986 verdankt seine Entstehung dem Zufall. Der Künstler fand bei Halberstadt ein gekrümmtes Metallstück, das sich als Reststück einer Fliegerbombe herausstellte. Das Kunstwerk „Vogel“ machte aus dem Stück Metall, dessen Funktion es war, zu zerstören, ein Symbol der Hoffnung. Die „Liegende“ entstand 1987. Nur wenige Erhebungen machen die schmale Figur
als menschliches Wesen kenntlich. Montiert auf einem T-förmigen Kreuz erinnert sie an eine Gekreuzigte. Die Figur kann als Sinnbild für die
Widerständigkeit einer sozial engagierten und sich zu ihrem Glauben bekennende Person in DDR-Zeiten verstanden werden.

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