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Das Umweltministerium hat im Jahr 2020 insgesamt 15,4 Millionen Euro Fördermittel an private und kommunale Waldbesitzende ausgezahlt. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte dazu: „15,4 Millionen Euro, so viel haben wir im Bereich der Forstförderung noch nie ausgezahlt. Das waren insgesamt mehr Mittel, als die Summe der Förderung in den vergangenen vier Jahren.“

Weiter erklärte die Ministerin: „Der große Bedarf an finanzieller Unterstützung zeigt gleichzeitig, wie hart die Klimakrise unsere Wälder schon getroffen hat: Die Auswirkungen der Stürme, der Dürre und nachfolgend der massive Befall mit Schadinsekten in unseren Wäldern ist dramatisch.“ Sachsen-Anhalt gehört zu den 5 am stärksten betroffenen Bundesländern. Von 2018 bis 2020 betrug die Schadholzmenge rund 13 Millionen Kubikmeter. Damit verbunden sind circa 25.000 Hektar Blößen. Bößen sind Freiflächen, die wiederaufgeforstet werden müssen, rund 5 Prozent der gesamten Waldfläche Sachsen-Anhalts. Der Zeitraum für die Wiederaufforstung liege bei 6 bis 7 Jahren. Ziel ist ein klimastabiler Waldumbau.
- Über die Richtlinie „Waldschutz“ wurden knapp zehn Millionen Euro für die Beräumung des Schadholzes ausgereicht.
- Über die Richtlinie „Waldumbau“ wurde mit 3,2 Millionen Euro der Aufbau klimastabiler Mischwälder gefördert.
- Weiterhin wurden 1,2 Millionen Euro Fördermittel zur Förderung von Waldumwelt- und Klimadienstleistungen der Wälder und
- 113.000 Euro für den Ausbau forstlicher Wege ausgezahlt.
- Forstbetriebsgemeinschaften erhielten eine Förderung von insgesamt 845.000 Euro.
Die im Jahr 2020 ausgezahlten Fördermittel setzen sich aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln zusammen.

Weitere Informationen gibt es unter der eingeblendeten Webseite:
https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/forst/

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