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Magdeburg engagiert sich für nukleare Abrüstung
Am 22. Januar trat der von den Vereinten Nationen verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Dieser Vertrag wurde 2017 beschlossen und besagt, dass Atomwaffen völkerrechtlich geächtet und verboten sind. Die Organisation "Mayors for Peace" ist ein weltweites Bündnis aus 8.000 Städten in 165 Ländern. Die Landeshauptstadt Magdeburg ist eine von 700 deutschen Bündnisstädten. Die internationale Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Das weltweite Städtenetzwerk setzt sich für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aktuelle Themen auf und versucht in einem friedvollen Dialog ein Miteinander zu schaffen.


Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sieht in dem Atomwaffenverbotsvertrag einen Meilenstein auf dem Weg zu Global Zero – einer Welt ohne Atomwaffen. „Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind katastrophal. Wir brauchen jetzt eine neue Debatte über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle. Eine friedliche und sichere Zukunft lässt sich nur in einer Welt ohne Atomwaffen gestalten", so der Oberbürgermeister.
Die Atommächte sind dem Vertrag nicht beigetreten. Als Atommächte gelten die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und die Volksrepublik China, ferner Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea. Auch Deutschland hat den Atomwaffenverbotsvertrag nicht unterschrieben.
Im Jahr 2021 verfügen die Atommächte über schätzungsweise 13.400 Nuklearwaffen und stellen somit eine Gefahr für die gesamte Weltbevölkerung dar. Derzeit investieren die Nuklearwaffenstaaten massiv in die Modernisierung und Einsatzfähigkeit ihres Arsenals an Atomwaffen.
Weitere Informationen zum Atomwaffenverbotsvertrag gibt es unter: www.mayorsforpeace.de

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