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Gedenktafel für Opfer von NS-Verfolgung

Zum Holocaustgedenktag am Montag, den 27. Januar gedachten die Parlamentarier den Opfern mit einer zentralen Gedenkveranstaltung. Anschließend ist im Foyer des Landtages eine Gedenktafel zu Ehren von unter den Nationalsozialisten (1933–1945) verfolgten Abgeordneten enthüllt worden. Die dort geehrten 87 Abgeordneten stammen alle aus der Region des heutigen Sachsen-Anhalt. Die dreigeteilte Gedenktafel besteht im unteren Teil aus drei gebrochenen Hölzern als Symbole für die „gebrochenen Leben“ durch Verfolgung, Demütigung und Tod.

Bis zu 1000 neue Jobs

Amazon baut derzeit  im Gewerbegebiet bei Osterweddingen auf einer Fläche von 45 Hektar.  Ein Teil der 200 mal 500 Meter großen Logistik-Halle ist fertiggestellt. Davon sollen Magdeburg, Oschersleben und die ganze Region Börde profitieren.
Eine große Herausforderung ist die zusätzliche Verkehrsbelastung, die Amazon mit sich bringen wird. So will man eine Anbindung an die B81.

 

bedeutsamste Kirchenfenster des 19. Jahrhunderts in der Region

Im historistischen, märchenhaften Schlossbau von Wernigerode spielt sie eine ganz besondere Rolle: Die zwischen 1870 und 1880 im neogotischen Stil neu eingefügte Schlosskirche. Der Baumeister Carl Frühling konnte hier eigens angefertigte Entwürfe von Friedrich von Schmidt, Wiener Dombaumeister und Architekt des dortigen Rathauses, mit einbeziehen. Das Bildprogramm der Fenstermalerei und dessen Umsetzung wurde durch den in der „Düsseldorfer Schule“ ausgebildeten Künstler Carl Christian Andreae (1823-1904) entworfen.
Diese Glasschätze bedürfen der Restaurierung und Sicherstellung.

deutschlandweit einzigartiges Modellprojekt gestartet

Sachsen-Anhalt startet in diesem Jahr ein Modellprojekt mit Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, das die Landwirtinnen und Landwirte gezielt beim Schutz der heimischen Artenvielfalt unterstützt. Das am niederländischen Modell orientierte Projekt „Kollektiver Naturschutz in der Landwirtschaft“ wird gemeinsam mit der Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt und dem Bauernverband geplant und durchgeführt. Es stehen bis zum Jahr 2022 insgesamt 600.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.

Vorauswahl im Bewerbungsverfahren

Am 12. Dezember 2019 sind neben Magdeburg die Städte Chemnitz, Hannover, Hildesheim und Nürnberg für die zweite Runde im Bewerbungsverfahren um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ empfohlen wurden. Die Kulturstiftung der Länder und die Europäische Kommission veröffentlichen Ende letzter Woche den Report der Empfehlung der Jury. Der Report erklärt und begründet die Entscheidung der Jury für die Shortlist.

Förderprogramm aufgestockt

Sachsen-Anhalts Wirtschaft macht sich fit für den digitalen Wandel: Die Nachfrage nach Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium ist sogar so groß, dass das Ende 2018 gestartete Förderprogramm „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ innerhalb weniger Monate zum zweiten Mal deutlich aufgestockt wird. Durch Umschichtungen der EU-Mittel des Landes sollen weitere zehn Millionen Euro für Digitalisierungs-Projekte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung stehen.
Bereits Mitte 2019 war die Förderung für die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Geschäftsabläufen sowie die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle aus der Richtlinie „Digital Innovation“ kräftig erhöht worden – von ursprünglich 7 auf 27 Millionen Euro. Mit den in Kürze zur Verfügung stehenden 37 Millionen Euro, die sich aus dem Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung (EFRE) speisen, lassen sich allein aus dieser Richtlinie rund 900 Digitalisierungs-Projekte in Unternehmen unterstützen.

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