Kunst

Kunstworkshop für das Mahnmal "Peace Monument - Floris Pax" 

15.08.18. In der Stadtbibliothek Magdeburg wurde die Ausstellung "Friedensdenkmal für Magdeburg"eröffnet. Bis zum 31. August werden die Ergebnisse im vierten Obergeschoss der Zentralbibliothek auf der "Magdeburg-Etage" präsentiert.  Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Sachsen-Anhalt hat das Friedens-Workcamp in Magdeburg ausrichtet. Die Beiträge dieses Kunstworkshops fließen in das Mahnmal "Peace Monument - Floris Pax" ein, das als Gemeinschaftswerk von mehr als 2000 Beiträgern demnächst in Magdeburg stehen soll.

Der Skulpturenpark des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen ist um eine Attraktion reicher. Seit September 2017 stehen dort zwei  neue Skulpturen:  Alicia Pac - Insel der Puppen und Nathan Coley -  Für andere Leute, und andere Werke.  Die Neuerungen wollen den Skulpturenpark des Kunstmuseums Magdeburg in die Gegenwart holen, ohne ihm seine Geschichte zu nehmen. Die Skulpturen sind die ersten beiden Projekte eines Ideenwettbewerbes.  Anfang 2016 wurden sie in einer Ausstellung als Entwürfe präsentiert. (03.09.17)

 

Die Stadt im Wandel der Zeit

Die Hubbrücke wurde Mitte der 1990ger Jahre stillgelegt. Dank eines privatenInvestors konnte die Brücke in der Vergangenheit zum Teil restauriert werden. Heute ist sie nur für Fußgänger passierbar.

 
 

Der Verein HERBSTSALON e. V widmet sich im elften Jahr seiner Ausstellungsreihe dem 40jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Magdeburg-Sarajevo. Das Motto ÜBER-WUNDEN erzählt sowohl von den Verletzungen, die beide Stadtbilder prägen, als auch von Verletzungen der Menschen – körperlichen und seelischen. Es beinhaltet aber auch erfolgreiches Überwinden und daraus erwachsende Potenziale. Welche Sprache ist besser geeignet als die der Kunst, uns komplexe geschichtliche Entwicklungen auf einer tieferen als der Alltagsebene näher zu bringen? In beiden historisch so interessanten Städten mit ihren verschiedenen kulturellen Erfahrungen sind Mitglieder des Vereins Herbstsalon e. V. auf die Suche gegangen nach Geschichten, die nur Künstler erzählen können. (28.09.17)

 

Interview auf der Buchmesse 2018

29.03.18.Februar 2012 die Zollfahndung Lindau beschlagnahmt in der Münchner Wohnung von Cornelius Gurlitt seine Sammlung aus über 1500 Kunstwerken. Der „Schwabinger Kunstfund" ging monatelang durch die Medien, Werke von Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet und Henri Matisse sowie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt Rottluff, Emil Nolde, Franz Marc und Max Beckmann sind darunter. Immer wieder ist von NS-Raubkunst die Rede. 2014 zeigte Arte die Dokumentation „Der seltsame Herr Gurlitt". Der Produzent Maurice P. Remy, Dokumentarfilmer, Regisseur und Autor vor allem zu zeitgeschichtlichen Themen, zeigte schon damals, dass der Fund sehr viele Fragen aufwirft und nicht pauschal einzuschätzen ist. Maurice P. Remy konnte den Fall Gurlitt nicht ad acta legen und veröffentlichte Ende 2017 das gleichnamige Buch im Europaverlag. Für seine umfangreichen Analysen und Recherchen hat er insgesamt 3 Jahre alles hinterfragt und seine Schlüsse gezogen. In seinem Buch geht er zurück in die Zeit als die Sammlung ihren Anfang nahm, die 1930er Jahre. Sehr detailliert stellt Maurice P. Remy die politischen Umstände dar, in der der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, Vater von Cornelius, gewirkt hat und skizziert dessen Leben. Dem Leser zeigt der Autor auf, wie NS-Raubkunst zu verstehen ist. Wichtig ist Maurice P. Remy zudem, was es für die Museen und Künstler bedeutet hat, dass die Nationalsozialisten zahlreiche Werke als entartete Kunst einstuften. Dies ist umso wichtiger, um der spektakulären Sammlung den schädlichen Ruf „NS-Raubkunst“ zu nehmen und den wahren Wert für die deutsche Kunstgeschichte herauszustellen. Ein spannendes Buch, dass sich wie ein Krimi liest, aber unmittelbar vor unserer Haustür sich wahrhaftig so abgespielt hat.

 

 
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