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Cover Briefe ohne UnterschriftRezension Susanne Schädlich „Briefe ohne Unterschrift. Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte.“, Knaus Verlag 2017

In den ersten Jahren nach Gründung der DDR wagt der BBC in seinem deutschen Radioprogramm ab 1949 bis 1974 ein gewagtes Projekt. Interessiert an den Zuhörern in der DDR, rufen die Akteure auf „Schreiben Sie uns, wo immer Sie sind, was immer Sie auf dem Herzen haben!“ Durch die hohe Resonanz entsteht so die Sendung „Briefe ohne Unterschrift“, die einmal pro Woche Zuschriften vorstellt und vorträgt. Die britischen Journalisten erhalten einen Spiegel vom Leben der Menschen in der DDR, ihre Sorgen und Ängste. Erst recht nach dem Mauerbau 1961, Briefe, die die Staatssicherheit auf den Plan rufen.
Die Autorin Susanne Schädlich versucht anhand von Zeitdokumenten das große Puzzle zusammenzusetzen. Ein schwieriges Unterfangen – Manuskripte der Sendungen mit den Briefen im Archiv der BBC, Unterlagen der Stasi und Zeitzeugen. Mit der Geschichte von Karl-Heinz Borchardt, Verfasser einiger Briefe, zusammengestellt aus Berichten der Stasi und aus Gesprächen mit ihm im Rückblick, erhält das Buch eine besondere Note. Das Buch ist eine Zeitreise in das Alltagsleben der ersten Jahre in der DDR. Zum anderen zeigt es in erschreckender Weise auf, wie selbst Schreiber von Briefen wegen „versuchter staatsfeindlicher Hetze“ zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt wurden. Verurteilt, den Wunsch nach einem Leben in Freiheit, nicht auszusprechen, geschweige denn mit Stift und Papier in Worte zu fassen. Nach der Haft schikaniert, ausgegrenzt, vielleicht sogar als politischer Häftling freigekauft gegen Devisen vom Westen.
Ein Buch, dass zeigt, dass die friedliche Revolution in der DDR schon lange vor 1989 im Keim  nicht erstickt werden konnte. Mit jedem Jahr konnte sich das kleine Pflänzchen weiter entwickeln, bis die Zeit reif war für Veränderungen.

Das Buch "Der neue Iran - Eine Gesellschaft tritt aus dem Schatten", erschienen bei dtv, ist facettenreiches Gesellschaftsportrait. Was ist das für ein Land? Wie verstehen sich Iraner heute in der Welt?  Wie versteht die Welt den Iran? Auf der Leipziger Buchmesse 2017 trafen wir Charlotte Wiedmann und sprachen über diese und weitere Fragem zum Iran. Die Autorin hat den Iran selbst viele Jahre beresit  -  als Journalistin, als Privatperson.

 

Ute Krause stellete auf der Buchmesse Leipzig 2017 ihr Kinderbuch "Die Muske(l)tiere und Madame Roquefort" vor. Wir sprachen mit ihr über die Entstehunhg der Figuren, warum man Kindern vorlesen sollte und was ein gutes Kinderbuch ausmacht.

 

Der Förderverein der Schriftsteller feierte 2017 sein 25 jähriges Bestehen im Literaturhaus. Das Anliegen heute wie damals : eine Plattform zu schaffen, in der sich Schriftsteller entfalten, gemeinsam lesen und diskutieren können. Zur Feier des Tages trugen die Autoren des Vereins unterschiedliche Texte vor. Es ist eine Homage an den Gründer und an das Literaturhaus in der Thiemstraße. Wir waren vor Ort und sprachen mit dem Vorstand des Vereins. (20.09.17)

 

In regelmäßigen Abständen plaudern Cata von kulturmd und Miriram aus der Stadtbibliothek über neue und spannende Jugendbücher sowie über anstehende Veranstaltungen in der Bücherburg. (18.04.17)

 

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