Lesen

Burkhart Veigel und Roswitha Quadflieg „Frei“, Europa Verlag 2018

„Frei“, so der Titel des Romans, der im Sommer 2018 auf meinem Schreibtisch lag.
Im Mittelpunkt der Geschichte Janus Emmeran, Ort des Geschehens Berlin. Anfang der 1960er Jahre studiert Janus im westlichen Teil der Stadt, der Teil, in dem die Amerikaner die militärische Kontrolle über die Deutschen hatten. Nach der Teilung Berlins am 13. August 1961 werden Janus und seine Kommilitonen schnell zu Fluchthelfern. Die Autoren erzählen die Ereignisse aus Sicht des Protagonisten, eingebettet in die politischen Ereignisse der damaligen Zeit. Nichts wird beschönigt. Freiheit unter allen Umständen ist das Ziel.

Endlich richtig Platz zum Stöbern, Spielen und Lümmeln

In den Sommermonaten ist in der Stadtbibliothek einiges passiert. Die einzelnen Abteilungen sind umgezogen, die Etagen neu gestrichen. Die Kinderbibliothek hat nun eine eigene Etage.

Auch in der DDR erregte Thomas Gottschalk mit seiner frechen und überaus extravaganten Art Aufmerksamkeit als er als Moderator die Fernsehwelt des „Westfernsehens“ aufmischte. So erlebten wir Jugendliche der 1980er Jahre mit Gottschalk jemanden, der in seiner Sendung „Na sowas!“ schrill und bunt daher kam. Wer aber ist Thomas Gottschalk? Wer das wirklich wissen will, dem sei seine Autobiografie „Herbstblond“ wärmstens empfohlen.

Interview mit den Autorinnen Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth

Die Jahre 1976 und 1977 in der DDR sind geprägt von zunehmender Gesellschaftskritik mit Folgen: 1976 Der Schriftsteller Rainer Kunze wird aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen, 1977 verlässt er die DDR. Im Sommer 1976 verbrennt sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz auf der Straße, seine Botschaft: Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an! Wegen Unterdrückung der Kirchen in Schulen an Kindern und Jugendlichen.   Im November 1976 wird der Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgert, eine Petition von Intellektuellen gegen die Ausbürgerung folgt. In dieser Zeit, stellt der Staat Robert Havemann unter Hausarrest. 1977 verlassen der Schriftsteller Reiner Kunze, Schauspieler und Sänger Manfred Krug die DDR. 
In dieser Zeit erschien das Buch von Maxie Wander "Guten Morgen Du Schöne", dass das Leben von Frauen in der der DDR protokolliert. Ein Spiegel der Gesellschaft, der Träume und Hoffnungen offenbahrt. Und jeder kann sich selbst hinzufügen, wie es die Schriftstellerin Chrita Wolf in einem Vorwort dazu schrieb.
Dieser Tage erschien über 40 Jahre später das Buch „He, du glückliche“ im Mitteldeutschen Verlag. Ein Interview-Buch, dass das Leben ostdeutscher Frauen, geboren zum Ende des II. Weltkrieges bis Anfang der 1990er Jahre, vorstellt und somit ihre Sorgen und Erlebnisse nach der DDR. Wir trafen die Autorinnen Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth Anfang September vor einer Lesung in der Stadtbibliothek zu einem Gespräch über das Buch. 

180 Jahre Zuckerproduktion in der Magdeburger Börde - neues Buch der Journalistin Salka Schallenberg lädt zu einer kulinarischen Zeitreise ein



Etwa 20 Kilometer südwestlich von Magdeburg liegt das Zuckerdorf  Klein Wanzleben. Hier begann 1838 die Erfolgsgeschichte der Zuckerproduktion, die bis heute anhält. Bauern, Handwerker und Gastwirte gründeten die Zuckerfabrik Peter Wallstab & Co., im Volksmund „Rübenquetsche“ genannt.

Seit 2006 gibt es die „Süße Tour“ als Zucker- und Rübenroute durch die Region Elbe-Börde- Heide, deren landwirtschaftliche Tradition an verschiedenen Stationen erlebbar gemacht wird. So erzählen kleine Museen die Geschichte des Zuckerrübenanbaus und Gaststätten sowie Biobauernhöfe bieten regionaltypische Küche und einheimische Produkte an. Neben zahlreichen charakteristischen Rezepten stellt das Buch „Lieblingsrezepte aus der Magdeburger Börde“ eine Auswahl der Angebote der Süßen Tour vor und lädt dazu ein, diese einzigartige Region zu entdecken.

Die Autorin hat über 60 abwechslungsreiche Kochideen aus der Gegend rund um Magdeburg, Wolmirstedt und Köthen gesammelt. Reich illustrierte Lieblingsrezepte, einfach zubereitet mit heimischen Produkten und natürlichen Zutaten, machen Lust aufs Kochen.

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet.

zur vollständigen Rezension: Rezension:Marx - der Unvollendete

 

 
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