Magazin

Deutschlands wohl älteste Zuckerfabrik 1838 in Klein Wanzleben gegründet.

Er ist schwarz, extrem fruchtbar und speichert viel Wasser: Der Bördeboden. Er entstand in den Eiszeiten. Bereits die Herkunft des Namens weist auf die Bedeutung der Lössbörden hin: „Börde“ stammt vom niederdeutschen Wort „bören“ ab, das übersetzt so viel wie „ertragreich sein“ bedeutet. Die Schwarzerde war schon immer von herausragender Bedeutung. In dem Dorf Klein Wanzleben gründeten 1838 19 Bauern, Handwerker und Gastwirte die Zuckerfabrik „Peter Walstab Co.“ die sog. Rübenquetsche. Die Region Magdeburg war und ist durch die Gewinnung RübenZucker inzwischen zu einem wichtigen Zentrum der europäischen Zuckerindustrie. Ab 1876 wurde Zucker an der Magdeburger Börse notiert.
Liane Bednarz Die Angstprediger

 

Buchmesse 2018  Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern

 

Schon der Titel „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern.“ lässt aufhorchen. Was ist ein rechter Christ?, dieser Frage geht die Journalistin Liane Bednarz in ihrem Buch, dass im April 2018 im Verlag Droemer Knaur erschien, nach. Vorallem, woran lässt es sich festmachen, dass es konservative Gläubige gibt, die anfällig für rechtes Gedankengut sind? Anhand von Hauptfeindbildern der rechten Christen zeigt die Autorin detailliert auf, welche Tendenzen es bereits gibt und wohin diese führen können. Auch wenn die Gruppe der rechtsgedrifteten Christen recht klein ist, aber in den sozialen Medien und Blogs ist sie sehr aktiv. Hier findet die Gruppe ein Feld, dass für sie durch die rechte populistische Szene bereits geebnet ist. Dies hat existenzielle Auswirkungen für die Kirche und die Politik, wie Liane Bednarz aufzeigt. Ein äußert brisantes Buch, dass unbedingt zur politischen und gesellschaftlichen Debatte anregen muss. Es wäre gefährlich und fatal, wenn die Gefahr durch die Angstprediger unterschätzt würde.

 

 

Herrmann Hesse Stufen

Musik Bernd Schallenberg
Stimme Salka Schallenberg

 

 

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet.

zur vollständigen Rezension: Rezension:Marx - der Unvollendete

Buchmesse 2018 Interview mit Christian Hardinghaus zu seinem Buch

Im Mittelpunkt des Romans steht das Leben und Sterben deutscher Soldaten an der Ostfront 1941/42. Ausgangspunkt war ein privates Archiv mit ca 600 Briefen und 4000 Fotos von der Front. Parallel dazu erschien ein Dokumentationsband. Dieser enthält die Briefe, eine Auswahl an Fotos sowie private Filmaufnahmen des Arztes von der Ostfront.

 

 
Jürgen Neffe Marx - der Unvollendete

 

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet. Mit zahlreichen Briefen von Freunden der Familie wie Wilhelm Liebknecht und Friedlich Engels lässt der Autor seinen Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen. Zum anderen ist es der politische Weg, auf dem Marx zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Auch wenn bisher wenig beachtet, sind sie noch immer zu finden. Früh, mit 17 Jahren, verlässt Marx sein Elternhaus in Trier, um zu studieren. Er geht einen unbeirrten Weg, entgegen aller väterlichen Vorgaben, als Autodidakt im Studium. Später in Berlin erfasst ihn der Geist Hegels, schnell wird er Hegelianer. Schon damals ist Marx „Ein Magazin von Gedanken, ein Arbeitshaus von Ideen.“, wie der Lehrer Carl Friedrich Köppen, Mitglied des Doktorclubs der Hegelianer vereint, sagt. Aber nicht nur Philosoph mit Doktortitel ist Marx schon in jungen Jahren, 1841 gehört er zum Gründerkreis der Rheinischen Zeitung. Ein neuer Weg als Journalist beginnt. Der Autor Jürgen Neffe zeigt in seinem Buch auf, wie sich die Gedankenwelt von Marx entwickelt hat. Gut über 20 Jahre vorher hat er zahlreiche Analysen rund um den Kapitalismus mit Begriffen wie Arbeit, Tausch, d.h. Erzeugung von Gütern, Entfremdung, das Beherrschen der Menschen u.s.w. verfasst. Alles mündet in die zwei Werke „Das Kapital“ und das „Manifest“. Nach dem lesen das Buchs „Marx der Unvollendete“, erschienen bei Bertelsmann, ist einem Marx nicht mehr fremd, er ist Teil der eigenen Gedankenwelt und begleitet einen tagtäglich.

zum Interview: Marx - der Unvollendete

 

 

 
Go to top
Template by JoomlaShine