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Zentrale Einbürgerungsfeier im Alten Rathaus+++Gierfähre Westerhüsen wieder in Betrieb+++Es lebe die Freiheit - Ein Theaterabend über Demokratie und Freiheit

20 Jahre Städtischer Abfallwirtschaftsbetrieb.

Dazu konnte man beim Tag der offenen Tür den Wertstoffhof und die Deponie Hängelsberge besichtigen.

Wir waren mit Kinderreporterin Dana vor Ort.

"Wir für Bio" ist eine  bundesweite Kampagne. Es geht darum keinen Plastikmüll in die Biotonne zu werfen. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt daran teil, weil immer noch zu viele Leute den Biomüll nicht richtig trennen.
Man konnte zudem die gesamte Technik bestaunen. Klettern, reinsetzen, ausprobieren, mitfahren.

Australien meets Nashville

Jackie Bristow Shot of Gold. Das Album flatterte unvermittelt auf meinen Schreibtisch und wanderte sogleich in den Player. Empfangen wird man gleich mit dem Song Wistle Blowin'. Die Begleitung (Gitarre und Banjo) leicht und sparsam, die Melodie recht getragen. Der Text tiefsinnig. Eine gute Einstimmung auf die nächsten 9 Songs. Ja, man kann die CD auch nebenbei hören. Aber es lohnt sich wirklich, sich auf die Couch zusetzen und genau zu zuhören. Es ist keine Massenware. Das Album erscheint am 05.10.2018.

 

Jackie Bristows Musik ist gleichermaßen innig und raffiniert, kombiniert subtile, aber wunderschöne Melodien und Hooks, die den Zuhörer hypnotisieren, völlige Hingabe verlangen und dann mit dem Rückgrat eines echten Freundes bleiben. In Neuseeland geboren, aber dann mit Gitarre, Koffer und Liedern nach Australien und jetzt in die Vereinigten Staaten von Amerika verpflanzt, reist Jackie mit Leichtigkeit, hinterlässt aber kräftige Spuren. Jackie hatte die Ehre, die Vorgruppe für viele ihrer musikalischen Helden zu sein. Die Eröffnung für Bonnie Raitt in Neuseeland auf ihrer “Slipstream” Tour 2013 war ein wahr gewordener Traum. Jackie wurde 2017 eingeladen, um Bonnie Raitt auf ihrer “Dig in Deep” Tour zu begleiten. Jackie eröffnete für Foreigner 2017, Tommy
Emmanuel und Steve Miller Band in den USA 2016. Jackie war auch die Vorgruppe für viele andere bekannte Namen im Laufe der Jahre: Marc John, Oates, John Waite, Betty Lavette, BJ Thomas, Joe Ely, Marcia Ball, Charlie Robinson, Rick Springfield, Bob Schneider, Jimmy Lafave , Euge Groove, Ruthie Foster, Howard Jones, Herbert Grönemeyer, Phoebe Snow, Art Garfunkel, Daniel Lanois, Madeline Peryoux, Jimmy Webb, Paul Williams und Shawn Mullins u.a.


Jackies Live-Auftritte begeistern das Publikum. Jackies Songs wurden wiederholt in australischen und neuseeländischen Film- und Fernsehshows wie “Go Girls”, “Das geheime Leben von uns”, “Heim und Auswärts”, “Ungeheuerliches Glück”, “Shortland Street” und “Go Big verwendet. Ihr Lied “This is Australia” gewann den landesweiten Wettbewerb von Tourism Australia und wurde drei Jahre lang in seinen weltweiten Werbekampagnen gezeigt. Songs von den Alben “Crazy Love” und “Freedom” wurden an 7.000 Starbucks-Cafés in den USA in Rotation versetzt. Im Jahr 2014 wurde Jackie als New Southern Music Botschafter des Jahres ausgezeichnet. Jackie hat sich als Künstlerin erwiesen, die keine Anzeichen von Stillstand zeigt. 2017 zog Jackie in das Musikmekka Nashville, Tennessee, wo sie in Zusammenarbeit mit den Produzenten Viktor Krauss und Rick Price mit der Aufnahme ihres fünften Albums begann, das 2019 fertig sein wird. “Shot of Gold” kam in ihrem Heimatland Neuseeland in die Charts und erhielt Kritikerlob.

 

Konzerttip: 25.11.18 Halberstadt, Papermoon

Groove, Sound, Magie, Inspiration, hohes Handwerk


Drei Tage volle Drönung. Die Hütte ausverkauft. Wirklich spannend. Das Pulbikum gierig nach Gitarrenmusik.
Den Anfang machten Hands on Strings (Thomas Fellow/Stephan Bormann).  Vom ersten Ton an absolute High Voltage. Was der Thomas so mit seiner rechten Hand spielt! Fast etwas unheimlich. Eine Mischung aus klassischer Zupftechnik, Hammerings und tausend anderen Dingen. Dazu immer wieder coole Flagolett-Einwürfe. Stephan kam mit einem Intrument nicht aus. Am meisten bleibt mir das Stück Conga im Kopf, vielleicht weil es in den Achzigern ein echter Chartbraker war. Auf der CD Prometheus wird dieses Stück von einer Mandoline gespielt. Hier hatte Stephan diese ersetzt und das Ganze mit der Ukulele zelebriert. Das Stück vom Popsound befreit. So klingen gute Popsongs bei den Masters of Guitar.

Das Rafael Cortes Trio bestritt den zweiten Teil des Abends. Flamenco in Reinstform. Mein absoluter Favorit des Abends: Eine oberamtliche Interpretation des Chick Corea-Klassikers Spain.
So energiegeladen und mit einem fantastischen Intro. Chick Corea wäre vielleicht ein wenig neidisch. Natürlich durfte Mediterranean Sundance nicht fehlen.

Am zweiten Tag dann zuerst Sönke Meinen, Absolvent der Dresdner Musikhochschule. Der Gitarrist hat eine wirklich freie und unbändige Spielweise. Ich habe so etwas vorher noch nicht gehört. Das Setup bestand aus eigenen Kompositionen, alle sehr dicht, trotzdem transparent. Das Stück Homeland sprieb Sönke auf dem Weg von Dresden nach Emden, wo er zu hause ist. Er hat es seinen Eltern gewidmet. Otto, der berühmteste Friesenjung unserer Zeit soll gesagt haben, daß Sönke das beste ist, was es unter der ostfriesischen Sonne gibt.

Dann kam Jule Malischke auf die Bühne. Singer/Songrwiter? Das ist zu wenig. Zu dem wunderbaren Gitarrensound gesellte sich eine angenehme Stimme. Eher eine siebente Saite der Gitarre. Obwohl – umgehrt benötigt ihr Gesang eigentlich keine Ergänzung. Jule hat erst die Meisterklasse im Fach Gitarre an der Musikhochschule Dresden mit Bravour abgeschlossen. Das hört man auch.

Den Abend beschloss Shane Hennessy. Soundmaster of Fingerpicking. Spaß und Spielfreude vom ersten Ton an. Er überraschte das eine und andere mal. Sein Stück Marakesch brachte auf sehr schöne Weise die Magie dieses Ortes rüber. Besonders beeindruckt war ich von seinem Neil Rodgers-Medley. Mit David Bowies Lets Dance ging dann dieses Stück zu Ende.
Das Absolute Highlight des Abends: Jule, Shane, Sönke und Stephan spielten Stevie Wonders Sir Duke. Im wahrsten Sinne des Wortes unerhört und einmalig.

Am Sonntag stand Adam Ben Ezra auf der Bühne. Der Mann am fünfseitigen Kontrabass aus Tel Aviv. Sphärische Sounds, Groove, Samples, Worldmusic. Ein Zauberer. Eine One Man Band. Adam verschohnte sein Publikum mit allzu viel Gerede. Statt dessen gab es satt auf die Ohren. Dann bot der Saitenkünstler noch eine Homage an den großen Paco de Lucia. Wahnsinn. Den Bass hat Adam bearbeitet, als ob er die Gitarre erfunden hat. Aber halt, da wäre noch der Klavierpart und  die Klarinette. In seinen Soundteppich fügte sich hier und da seine Stimme. Etwa eine Stunde lang hielt er alle in Atem.

Das Publikum foderte schonungslos Zugaben und belohnte alle Künstler mit Standing Ovations.
Ein sehr gelunges Festival, das nach Wiederholung schreit. Übrigens hat der anwesende Minister für Kultur vor dem Publikum für eine weitere Auflage geworben.

Touristisches Highlight und hohe Ingieneurskunst

1938 wurde mit der Einweihung des Schiffshebewerks eine Wasserstraßenverbindung vom Rhein zur Elbe geschaffen. Schon zum Baubeginn in den 1930er Jahren war auch eine Trogbrücke über die Elbe geplant. Die Trogbrücke entstand erst im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. sie ist Teil des Wasserstraßenkreuzes  Magdeburg.

Ursprünglich war das Schiffshebewerk daher nur als Anbindung der Elbe und Saale an den Mittellandkanal gedacht. Weil diese Trogbrücke nicht gebaut wurde, erhielt das Schiffshebewerk eine deutlich größere Bedeutung. Der gesamte Schiffsverkehr aus den Industriezentren Westeuropas nach West-Berlin passierte das Schiffshebewerk.
Ende 2006 schloß man das Hebewerk weil man im Parallelbetrieb mit der neuen schleuse keinen wirtschaftlichen Sinn sah. Es gab Pläne, die Schwimmerschächte zuzubetonieren und somit eine Wiederinbetriebnahme unmöglich zu machen. Am 24. August 2013 wurde das Schiffshebewerk wieder in Betrieb genommen. Heute ist es saisonal geöffnet.

Die Spielzeit 2018/19 steht unter dem Motto Feste feiern. Dazu gibt es auch allen Grund, denn das Haus wird 60 Jahre alt.

In dieser Spielzeit wird es erstmals eine Kammeroper geben. Zum Kinderfesttag am 7. Oktober  wird eine 60 Meter lange Geburtstagstafel mit viel Musik und Spiel geben. In der Villa P können demnächst Schätze aus dem Nachlass der Puppenspielerdynastie Schichtl bestaunt werden.  Diese begründete einst die Tradition des Puppenspiels in Magdeburg.
Etwa zweihundert Exponate  aus dem FigurenTheaterMuseum Lübeck versprechen eine spannende Reise durch die Geschichte. Manche Puppen kehren nach über siebzig Jahren zurück Magdeburg. Die Ausstellung wird bis zum Sommer 2019 zu Gast sein.
In der Spielzeit 2017/18 haben 56.000 Besucher in mehr als 700 Veranstaltungen das Theater besucht.
Die Auslastung liegt bei 98%
Der Förderverein des Hauses  stellte die Aktion MEIN STUHL FÜR DAS PUPPENTHEATER vor.




 

 
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