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Buchmesse 2018: Auf dem Parkett, Enrico Brissa gibt Empfehlungen zum guten Benehmen

In einer Zeit, in der das Gespräch miteinander nur noch aus kurzen Nachrichten via WhatsApp, Twitter und Facebook besteht, ist das Buch „Auf dem Parkett. Kleines Handbuch des weltläufigen Benehmens“ (erschienen im Siedler Verlag) von Enrico Brissa gerade richtig. Anhalten in der Hektik des Alltags, sich zurückbesinnen auf Werte wie Respekt und Rücksicht, das ist mit dem kleinen Buch möglich. Der Autor hat ein hehres Ziel, er will die Leser für die schönen Künste der Höflichkeit begeistern. Enrico Brissa hat ein Sammelsurium von Begriffen unseres täglichen Miteinanders mit kurzen Erläuterungen zusammengestellt, kurzweilig zu lesen.

 

 
Roland Berbig - Auslaufmodell "DDR-Literatur"

 

Roland Berbig - Auslaufmodell "DDR-Literatur"

Roland Berbig, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat im Christoph Links Verlag zum Thema Forschungen zur DDR-Gesellschaft das Buch „Auslaufmodell „DDR-Literatur“ im März 2018 herausgebracht. Das Buch knüpft an die Ausführungen der Dokumentation „Stille Post Inoffizielle Schriftstellerdkontakte zwischen West und Ost“, erschienen 2005, an. Diesmal stehen die Literaten aus der DDR im Fokus seiner Analyse. Wie ist der Begriff „DDR-Literatur“ zu fassen? Die DDR, 1949 gegründet, war ein neues Staatengebilde nach der langen Zeit des Krieges. Von daher finden hier viele sozialistisch gesinnte Menschen ihre Heimat. Wie sich später der Sozialismus ausgestaltet, wird sich zeigen. Von daher vereint die Literatur in der DDR Schriftsteller verschiedener Generationen mit zahlreichen Lebenserfahrungen. Von Bertolt Brecht und Johannes R. Becher über Peter Huchel über Helga M. Nowak und Thomas Brasch bis hin zu Bert Papenfuß und Uwe Kolbe. Der Autor Roland Berbig zeigt dies eindrucksvoll und authentisch mit Briefen und Essays auf. Dies ergibt ein sehr intimes und offenes Bild über die Literaten in der DDR. Der Germanist geht aber noch weiter und spricht die Schriftsteller direkt mit 3 kurzen Fragen per Brief an. Er nutzt das nicht nur als Quelle für seine Ausführungen, er lässt den Leser seines Buchs sich selbst ein Bild machen, indem er den Briefverkehr in Auszügen veröffentlicht. Sehr gut gefallen hat mir persönlich, dass die Dokumentation ein Projekt ist, dass Roland Berbig mit einer studentischen Forschungsgruppe umgesetzt hat. So erhält dieses Buch nochmal einen ganz frischen Blick von einer Generation, die die Zeit der DDR aus einer ganz anderen Perspektive sieht. Alles in allem ein wichtiges Buch, um das untergegangene Land DDR nicht endgültig zu vergessen. Es hat auch bleibende Werte, wie die Literaten aus dieser Zeit, hinterlassen.

zum Interview: Roland Berbig - Auslaufmodell "DDR-Literatur"

 
Enrico Brissa Kleines Handbuch des weltläufigen Benehmens

 

Buchmesse 2018: Auf dem Parkett, Enrico Brissa gibt Empfehlungen zum guten Benehmen

In einer Zeit, in der das Gespräch miteinander nur noch aus kurzen Nachrichten via WhatsApp, Twitter und Facebook besteht, ist das Buch „Auf dem Parkett. Kleines Handbuch des weltläufigen Benehmens“ (erschienen im Siedler Verlag) von Enrico Brissa gerade richtig. Anhalten in der Hektik des Alltags, sich zurückbesinnen auf Werte wie Respekt und Rücksicht, das ist mit dem kleinen Buch möglich. Der Autor hat ein hehres Ziel, er will die Leser für die schönen Künste der Höflichkeit begeistern. Enrico Brissa hat ein Sammelsurium von Begriffen unseres täglichen Miteinanders mit kurzen Erläuterungen zusammengestellt, kurzweilig zu lesen. Manchmal sogar mit einem schmunzeln, oft regt er zum nachdenken an. Vieles kennen wir als preußische Tugenden, wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit,  Aufrichtigkeit und Zurückhaltung, um nur einige zu nennen. Was ist heute noch angemessen und zu welchem Anlass? Auch diesen Fragen geht Enrico Brissa nach.
Zum guten Stil gehört des Weiteren der Umgang mit dem Handy und das agieren in sozialen Netzwerken, hier fällt auch das Stichwort Korrespondenz, von daher widmet der Autor auch diesem ein Kapitel.
Das  kleine Handbuch des weltläufigen Benehmens gehört wohl in jeden gut sortierten Bücherschrank und sollte dort nicht einfach stehen bleiben. Immer mal herausnehmen, drin blättern und lesen, so bleibt das Miteinanders respektvoll und aufrichtig.
 
 

Ausstellung im Kulturhistorischen Museum 2012

 Die Anfänge des Kaisertums finden sich in der römischen Antike. Der Begriff „Kaiser“ - geprägt vom römischen Staatsmann Gaius Julius Caesar. Für eine Alleinherrschaft war es noch zu früh und so starb er in den Iden des März. Von Rom aus herrschten die Kaiser über das Reich. So formte sich in den ersten drei Jahrhunderten die Herrschaft des Einzelnen zum Kaisertum aus. Ab der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstand parallel nördlich der Alpen das fränkische Großreich – hierzu gehörte auch das Recih der Langobarden in Ober- und Mittelitalien unter Karl dem Großem Am 25. Dezember des Jahres 800 krönte Papst Leo III. im Pet e rsdom in Rom Karl zum Kaiser. Die Basis für das mittel alterliche Kaisertum war geschaffen. Das Großreich Karls wurde unter seinen Nachfolgern geteilt, das Kaisertum von seinen Erben weitergeführt und geprägt... Im ostfränkisch-sächsischen Teils des karolingischen Großreiches regierte im 10 . Jahrhundert König Otto d. I. Otto gewann durch die Hochzeit mit Adelheid, der Witwe König Lothars von Italien, das Königreich Italien für sich der Weg war frei für eine Erneuerung des Römischen Reiches Unter Otto dem Großen tritt immer mehr die Symbolkraft Christus in Erscheinung. So führt Otto seine Schlachten mit der Heiligen Lanze, die Ziernägel mit Partikeln vom Kreuz Christi habe. Anfangs steht die Heilige Lanze für siegbringende Kraft, später ist sie mehr und mehr Symbol der Reichsherrschaft. Papst Johannes XII. krönte Otto den I. in Rom 962 zum Kaiser. Von nun an blieb das Kaisertum des Westens mit dem Königtum über dieses Reich nördlich der Alpen verbunden. (021012)

 

Roland Berbig - Auslaufmodell "DDR-Literatur"

Roland Berbig, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat im Christoph Links Verlag zum Thema Forschungen zur DDR-Gesellschaft das Buch „Auslaufmodell „DDR-Literatur“ im März 2018 herausgebracht. Das Buch knüpft an die Ausführungen der Dokumentation „Stille Post Inoffizielle Schriftstellerkontakte zwischen West und Ost“, erschienen 2005, an. Diesmal stehen die Literaten aus der DDR im Fokus seiner Analyse. Wie ist der Begriff „DDR-Literatur“ zu fassen? Die DDR, 1949 gegründet, war ein neues Staatengebilde nach der langen Zeit des Krieges. Von daher finden hier viele sozialistisch gesinnte Menschen ihre Heimat. Wie sich später der Sozialismus ausgestaltet, wird sich zeigen. Von daher vereint die Literatur in der DDR Schriftsteller verschiedener Generationen mit zahlreichen Lebenserfahrungen. Von Bertolt Brecht und Johannes R. Becher über Peter Huchel über Helga M. Nowak und Thomas Brasch bis hin zu Bert Papenfuß und Uwe Kolbe. Der Autor Roland Berbig zeigt dies eindrucksvoll und authentisch mit Briefen und Essays auf. Dies ergibt ein sehr intimes und offenes Bild über die Literaten in der DDR. Der Germanist geht aber noch weiter und spricht die Schriftsteller direkt mit 3 kurzen Fragen per Brief an. Er nutzt das nicht nur als Quelle für seine Ausführungen, er lässt den Leser seines Buchs sich selbst ein Bild machen, indem er den Briefverkehr in Auszügen veröffentlicht. Sehr gut gefallen hat mir persönlich, dass die Dokumentation ein Projekt ist, dass Roland Berbig mit einer studentischen Forschungsgruppe umgesetzt hat. So erhält dieses Buch nochmal einen ganz frischen Blick von einer Generation, die die Zeit der DDR aus einer ganz anderen Perspektive sieht. Alles in allem ein wichtiges Buch, um das untergegangene Land DDR nicht endgültig zu vergessen. Es hat auch bleibende Werte, wie die Literaten aus dieser Zeit, hinterlassen.

 

Interview auf der Buchmesse 2018

29.03.18.Februar 2012 die Zollfahndung Lindau beschlagnahmt in der Münchner Wohnung von Cornelius Gurlitt seine Sammlung aus über 1500 Kunstwerken. Der „Schwabinger Kunstfund" ging monatelang durch die Medien, Werke von Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet und Henri Matisse sowie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt Rottluff, Emil Nolde, Franz Marc und Max Beckmann sind darunter. Immer wieder ist von NS-Raubkunst die Rede. 2014 zeigte Arte die Dokumentation „Der seltsame Herr Gurlitt". Der Produzent Maurice P. Remy, Dokumentarfilmer, Regisseur und Autor vor allem zu zeitgeschichtlichen Themen, zeigte schon damals, dass der Fund sehr viele Fragen aufwirft und nicht pauschal einzuschätzen ist. Maurice P. Remy konnte den Fall Gurlitt nicht ad acta legen und veröffentlichte Ende 2017 das gleichnamige Buch im Europaverlag. Für seine umfangreichen Analysen und Recherchen hat er insgesamt 3 Jahre alles hinterfragt und seine Schlüsse gezogen. In seinem Buch geht er zurück in die Zeit als die Sammlung ihren Anfang nahm, die 1930er Jahre. Sehr detailliert stellt Maurice P. Remy die politischen Umstände dar, in der der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, Vater von Cornelius, gewirkt hat und skizziert dessen Leben. Dem Leser zeigt der Autor auf, wie NS-Raubkunst zu verstehen ist. Wichtig ist Maurice P. Remy zudem, was es für die Museen und Künstler bedeutet hat, dass die Nationalsozialisten zahlreiche Werke als entartete Kunst einstuften. Dies ist umso wichtiger, um der spektakulären Sammlung den schädlichen Ruf „NS-Raubkunst“ zu nehmen und den wahren Wert für die deutsche Kunstgeschichte herauszustellen. Ein spannendes Buch, dass sich wie ein Krimi liest, aber unmittelbar vor unserer Haustür sich wahrhaftig so abgespielt hat.

 

 
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