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14.02.19. Die Innenstadt neu inszenieren – so lautet eine der Leitlinien der Stadtverwaltung zur dauerhaften Belebung der Magdeburger City und Stadtteilzentren. Ziel ist es, die Attraktivität langfristig zu steigern und Magdeburg als vitales Einkaufs- und Erlebnisziel zu positionieren.

Eine gute Methode, um Stadtquartiere aufzuwerten und Ladenleerstände zu revitalisieren, sind kulturelle Zwischennutzungen. Im Breiten Weg 28 findet aktuell eine solche Zwischennutzung statt. Seit Oktober  erarbeiten hier Studierende der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg unter dem Namen „in:takt“ eigenverantwortlich neue Wege für kulturelle Zwischennutzungen von freien Gewerbeflächen.


Zahlreiche Projekte und Themen wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, ein neues  Gestaltungskonzept für den Wochenmarkt oder ein zentrales Leerstandsmanagement münden in einen konkreten Maßnahmenplan, der sukzessive umgesetzt werden soll.

1402.19. Das Ordnungsamt hat am vergangenen Freitag in der Zeit  von 6.44 Uhr bis 13.15 Uhr die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs in der Straße Alt Salbke kontrolliert. Seit einem Monat ist dort vor der Kita von montags bis freitags lediglich Tempo 30 erlaubt.
508 Fahrzeuge haben mit 20 kmh das Tempolimit übertreten. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 73 km/h gemessen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro erwarten den Fahrer ein Fahrverbot von einem Monat sowie zwei Punkte in Flensburg.

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Mobiles BürgerBüro für fünf Wochen nicht in Salbke und Beyendorf/Sohlen - Dokumentenausgabe gesichert+++Neuer Linienweg für Buslinien 52 und 54

Ein Lebensversuch im Land der Dichter und Denker,
erschienen Ende 2018 im Drava Verlag

14.02.19. Mit voller Wucht steigt der Autor Carsten Schmidt in seinen Roman ein – Tabea Thuleweit, eine junge Frau, zeigt einem Germanistik Professor voller Wut, was es heißt, wenn es sich ausgekafkat hat. Sie haut ihm sein eigenes Buch im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren. Schnell ist der Leser mitten in dem sonst eintönigen Leben von Tabea, dass für einen kurzen Moment der Protagonistin positive Stimmung brachte. Das jähe Ende kommt schnell und Tabea findet sich im Gefängnis wieder. Ihr Leben zieht an ihr vorüber, am Tage und Nachts, wenn sie schläft.

Der Autor Carsten Schmidt nutzt die Träume für Rückblenden in die unbeschwerte Kindheit seiner Figur in der DDR und in die Jahre nach dem Mauerfall. Die Familie zerbricht, Tabea muss ihren Weg alleine gehen, einziger Halt ihr zehn Jahre Jüngerer Bruder Friedrich. Mit Friedrich, Bundeswehr-Arzt in Afghanistan, kommt ein weiterer Erzählstrang in den Roman.

Die offene und kritische Erzählweise des Autors gibt dem Roman die nötige Spannung.
Alles in allem zeigt, das Buch auf, wie schwierig es ist, die Werte des Landes der Dichter und Denker zu erhalten. Hat es sich schon ausgekafkat, braucht keiner mehr die allseits Gebildeten? Der Autor lässt genügend Freiräume, sich selbst dem Spiegel vorzuhalten und den Zeitgeist, der uns umgibt, zu hinterfragen.

Resonanz:

Samstag, 16.2.19

Rezension Carsten Schmidt Ausgekafkat Drava

Danke, liebe Salka Schallenberg, wieder eine gelungene kleine Besprechung!

Herzlich - Barbara Stang, PR

14.02.19. Der Landtagsausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung hat am vergangenen Donnerstag abschließend über Ergänzungen zum Prostituiertenschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt beraten. Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen wurden Änderungen zum ursprünglichen Gesetzentwurf der Landesregierung beschlossen. Damit kann der Landtag in seiner Sitzung Ende Februar/Anfang März das Gesetz beschließen.

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Rechtsinformationen zum Verkehrsunfall - Neue Broschüre hilft bei Verkehrsunfällen

14.02.19. Es ist höchste Zeit für das Buch „Rabenvater Staat", erschienen Ende Januar 2019 im deutschen Taschenbuch Verlag. Die Autorin Jenna Behrends geht hart ins Gericht mit unserer Sozialpolitik. „Warum unsere Familienpolitik einen Neustart braucht“, so der Untertitel des Buchs. Neustart heißt, die Batterie ist leer. Keine Reform bzw. Veränderungen unserer Familienpolitik sind nötig, sondern radikaler Neustart.


Wenige Wochen nach Erscheinen dieser Streitschrift fordert Andrea Nahles von der SPD eine Reform des Sozialstaates. Kindergrundsicherung, Grundrente und vor allem die Abkehr von HARTZ IV sind Stichworte. Selbst das ist dem Koalitionspartner nicht genehm. CSU-Chef Markus Söder sieht darin einen ideologischen Linksruck der Regierung, CDU-Vize Volker Bouffier sagt die SPD plant die Beerdigung der sozialen Marktwirtschaft. Deutschland im Februar 2019 in Zeiten von Populismus und rechtem Gedankengut.


Ist es nicht Zeit den Sozialstaat kritisch zu hinterfragen? Die zweite Grundaussage der Autorin ist: Der Staat lässt seine Familien im Stich. Sicher die Familienpolitik kostet dem Staat gut 200 Steuermilliarden. Aber die vielen Maßnahmen, an die 150 sind es wohl, passen irgendwie nicht so recht in den Alltag der Familien. Jenna Behrends zeigt anhand von Statistiken, Gesetzen und Berichten von Familien, die sie besucht hat, auf, wie undurchsichtig die Familienpolitik ist. Noch herrscht das klassische Familienbild: Vater, Mutter und Kind. Doch in der heutigen Zeit gibt es noch andere Formen, diese Familien stoßen bei den Behörden an Grenzen.


Lösungsansätze gibt es viele, wie Jenna Behrends in ihrem Buch aufzeigt. Vor allem aber sind es die Familien, die die Autorin aufruft, selbstbewusst für einen familienfreundlicheren Staat gemeinsam zu streiten.
Von daher sind die Ausführungen von Jenna Behrends ein wichtiger Denkanstoß für die aktuelle Debatte über unseren Sozialstaat.

07.02.19. Die Polizei bittet um Mithilfe:  Am Dienstagmorgen, 5. Februar, stellte die Polizei in der Leipziger Straße einen verdächtigen Mann fest. Bei einer Durchsuchung wurde unter anderem eine goldfarbene Medaille aufgefunden.

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte gegen 02:00 Uhr zwei verdächtige Männer im Fermersleber Weg und meldete dies der Polizei. Die Männer waren mit
Taschenlampen unterwegs und leuchteten in Fahrzeuge. Als Polizeibeamte eintrafen, konnte im Nahbereich ein 30-jähriger Magdeburger festgestellt und kontrolliert werden. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten Werkzeuge, Handschuhe, einen verbotenen Feuerwerkskörper sowie eine
Goldmünze auf.

Bei der Herkunft der goldfarbenen Medaille ist nicht auszuschließen, dass diese aus einer Diebstahlshandlung stammen könnte.

Hinweisgeber, die Angaben zu der goldfarbenen Medaille machen können, werden gebeten sich unter 0391/546 3292 im Polizeirevier Magdeburg zu
melden.

 

 
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