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Zu Gast bei Irokesen und Delaware“ , die Autorin Renate Sattler nimmt ihre Leser mit in das nördliche Waldland Nordamerikas. Hier am Sankt Lorenz Strom leben die Mohawak. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen aus dem Sommer 2000 stellt die Autorin einen umfassenden Reisebericht zusammen, illustriert mit zahlreichen Fotos. Der Leser erfährt wie es sich nach indianischer Zeit lebt, welche Traditionen die Einwohner pflegen und wie ihr Alltag aussieht, aber auch welche Probleme es gibt. Renate Sattler ergänzt ihren Reisebericht mit einem Sachteil über das System der Demokratie der Irokesen.

Für die Autorin war die Reise etwas Besonderes - wie sie es nennt, das „Land hinter den Wellen des Atlantik“, welches sie seit ihrer Kindheit faszinierte, zu erleben. Als Kind der DDR, Jahrgang 1961, blieb Nordamerika zunächst unerreicht. 1986 gab es durch die „Unterstützergruppe für Ureinwohner“, ansässig in Berlin-Treptow, einen ersten Anstoß. Mit der Gruppe gab es zum einen Kontakte zu den Völkern in den USA, aber auch zu der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ in Göttingen.
Aus dieser Gesellschaft heraus ging Renate Sattler nach 1990 mit Gleichgesinnten in Magdeburg eigene Wege. Höhepunkt ihrer engagierten Arbeit war wohl die Reise nach Nordamerika, an der die Autorin nun mit ihrem Buch teilhaben lässt.

Am 25. Oktober 2018 war  Batsheva Dagan auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in der Zentralbibliothek am Breiten Weg zu Gast in Magdeburg, um  Schülern der 10. Klasse von ihrer Zeit als Teenagerin im KZ Auschwitz zu erzählen sowie den Jugendlichen ihre Fragen zu beantworten.
Zwar fällt es der Autorin und Pädagogin schwer, über ihre Erlebnisse zu erzählen, doch reist sie zwei- bis dreimal im Jahr aus ihrer Heimat Israel nach Europa, um Kindern und Jugendlichen über ihre Lebensgeschichte zu erzählen.
Am Ende führte ihr Weg nach Israel, wo sie eine Familie gründete und sich als Pädagogin und Psychologin ausbilden ließ. Heute setzt sich die 93 jährige aktiv für das Gedenken an den Holocaust ein
Sie schreibt  Kinderbücher zu diesem Thema. Ihr erfolgreiches Buch „Chika, die Hündin im Ghetto“ wurde in mehreren Sprachen übersetzt und verfilmt.

Im Magdeburger Allee-Center kann man seit wenigen Tagen einen neuen Brunnen bestaunen. Er besitzt Licht- und Soundelemente, Sprühnebel und wietere zahllose Effekte. Es entsteht ein Zusammenspiel aus Wasser, Fontänen,Licht, Nebel und Musik

Der Brunnen hat einen Durchmesser von 6,5. Er verfügt über 142 Wasserdüsen. 92 befinden sich im Mittelkranz. Spektakulär die 14 Meter hoheWassersäule, die bis unter das Dach der Glaskuppel reicht.

Beleuchtet wird das alles von 28 LED-Ringleisten. Während der Ladenöffnungszeiten läuft ein Standard-Programm. Zweimal pro Woche gibt es für die Besucher Licht und Soundinszenierungen.
Eingeleitet von den Glocken aus Hells Bells von AC/DC. Das Spektakel wird im wechsel zur Musik von Queen, Karat und Pink Floyd stattfinden.

Der Dresdener Brunnenbauer Detlef Eilfeld ist Bekannt für aufsehenerregende Brunnenbauten weltweit.

Ausstellung im Landesfunkhaus „Brücken Fremder Flüsse“

In diesem Jahr begehen Magdeburg und Harbin ihre zehnjährige Städtepartnerschaft. In der Stadtbibliothek sind in diesem Rahmen seit Montag, 29. Oktober, Kunstwerke zu sehen, die die Traditionen Chinas künstlerisch aufgreifen und widerspiegeln. Die Ausstellung ergänzt die im MDR-Landesfunkhaus am 22. Oktober eröffnete Exposition zeitgenössischer chinesischer Kunst unter der Überschrift „Brücken Fremder Flüsse“ und wird vom Magdeburger Kunstverein HERBSTSALON e. V. bis zum 10. November in der Stadtbibliothek präsentiert.

Kirche ist vielfältig und auf unterschiedliche Weise erlebbar.

Der Aktionsparcours „Kirche(n) (er)leben“  lud Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in die Ökumenischen Höfe ein, um sich mit verschiedenen Aspekten von Kirche auseinanderzusetzen.

Das wesentliche Wort war Herausforderung. Es ist mit Mut und Überwindung verbunden. Es ist aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens.

In der Universitätskirche St. Petri konnten die Teilnehmenden auf *verschiedenen
Kletterelementen* in bis zu 6 Meter Höhe den Kirchraum neu erfahren und erkunden.


In der Wallonerkirche konnte man  in der *Mitmachausstellungen*  „Kirchen(t)räume“ und „Wie geht Glauben?“ den Zusammenhang von Glaube und Alltag entdecken.


Der *missio-Truck „Menschen auf der Flucht“* war  ebenfalls vor Ort. Die multimediale Ausstellung nimmt die Schicksale von Geflüchteten im Kongo in den Blick und beleuchtet so den sozialen und (welt-)politischen Auftrag von Kirche.
Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Wie kommen die Menschen in der Fremde zurecht, und wie gehe ich selbst mit Fremden Menschen um?

Der Aktionsparcours war Teil der Veranstaltungen zum 1050-jährigen Jubiläum des Erzbistums Magdeburg und wird von der Arbeitsstelle für Jugendpastoral im Bistum Magdeburg sowie zahlreichen Partnern aus Kirche und Gesellschaft durchgeführt.

Lese-Mammuts wurden zum Tag der Bibliotheken übergeben
Am 24. Oktober fand der Tag der Bibliotheken statt. Aus diesem Anlass gibt es nun eine Neuauflage des Bibliotheksführerscheins. Die Magdeburgische Gesellschaft von 1990 hat in diesem Jahr den bundesweiten Tag der Bibliotheken zum Anlass genommen, der Stadtbibliothek Magdeburg fünf Handpuppen in Form eines künstlerisch entworfenen Mammuts zu überreichen.
Der "Tag der Bibliotheken" findet seit 1995 statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Der tag lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland und ihr umfangreiches Angebot.

 

 
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