100 Jahre Bauhaus

Was ist mit M gemeint? In erster Linie die Moderne. Es kann aber auch Mies van der Rohe sein. Oder sogar Magdeburg.

State of M ist ein Zustandsbericht über eine Situation, die wir alle kennen. Wir schieben das Bauhaus und die Moderne vor uns her, wie eine Ikone des 20 Jahrhunderts, die nicht altern darf.

Der Künstler Joachim Brohm holt mit seinen Fotografien das Bauhaus ins Jetzt.

Die Kugel war eine spätexpressionistische deutsche Künstlervereinigung, die 1919 in Magdeburg gegründet wurde und bis 1923 bestand. Die Vereinigung wurde von jungen Malern und Graphikern initiiert. Dazu gehörten die später bekannt gewordenen Künstler Bruno Beye, Wilhelm Höpfner und Günther Vogler. Weitere Mitglieder waren unter anderen der Künstler und Architekt Adolf Behne, die Maler Max Dungert und August Bratfisch und der Bildhauer Rudolf Wewerka, daneben auch Musiker und einige Schriftsteller wie Maximilian Rosenberg oder Robert Seitz sowie der später bekannt gewordene kommunistische Magdeburger Dichter Erich Weinert. Aber auch Schriftsteller außerhalb Magdeburgs wie Johannes R. Becher, Theodor Däubler und Max Herrmann-Neiße waren der Vereinigung verbunden. 

90 Jahre nach ihrer Gründung erinnerte das Forum Gestaltung in Magdeburg mit einer Performance daran. Der Film stammt aus dem Jahr 2009.

 

Anlässlich des 90sten Jubiläums der Beimssiedlung wurden original Bänke aus den 1920 Jahren wieder aufgestellt. Seit dieser Zeit gibt es auch eine Musterwohnung ganz im Stile vom Schöpfer der Siedlung Johannes Göderitz.  Die Farben sind dem Original nachempfunden. die Möbel im wesentlichen Original.

Sonderausstellung im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Fraun im Sommer 2016, Die Ausstellung  rückte besoders die Zeit Schawinsky in Magdeburg in den Focus.

Aus: Schallenberg, Salka: Buch Echt clever! Geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt Wartberg Verlag 2018
Der neue Bauwille
Der Generalsiedlungsplan Bruno Tauts (1923)


Zu Beginn des des 19. Jahrhunderts beschränkte sich das Stadtgebiet Magdeburgs auf  die  eng  gezogene  Mauern  der  Altstadt  mit  den Festungsanlagen. Weit außerhalb lagen die napoleonischen  Gründungen  der  Neuen  Neustadt  und  der  Sudenburg.  Am Ende des 19. Jahrhunderts, um 1880, hatte sich das Stadtbild  komplett verändert. Die städtische  Bevölkerung  war auf 100 000  Einwohnern  angewachsen und  Magdeburg  gehörte  nun zu den ca.  30 deutschen  Großstädten.  Vor allem die Ansiedlung  und  das  Wachstum  der  Magdeburger  Metall-  und  Maschinenindustrie führten ab 1885  zu  einer regelrechten Bevölkerungsexplosion, und die Gebiete um den Hasselbachplatz  und  Buckau  waren extrem dicht bebaut. Die Folge waren schlechte hygienische Verhältnisse und dunkle Wohnungen. Ein für deutsche Städte typisches Problem in dieser Zeit.  Kurz vor dem Ersten Weltkrieg lebten durch weiteren Zuzug und verschiedene Eingemeindungen etwa  280.000  Menschen  in  Magdeburg.

 Ausstellungen "Stadtentwicklung Magdeburg" und "Magdeburger Moderne – Siedlungen" im IBA-Shop wieder geöffnet

Der IBA-Shop in der Regierungsstraße 37 ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
die AQB kann die Beschäftigungen fortführen. Hier betrifft es die Betreuung und Aufsicht der Ausstellungen im IBA-Shop. Damit kann eine wichtige Informationsquelle über Stadtentwicklung, Stadtgeschichte und Bauvorhaben in der Landeshauptstadt Magdeburg wieder ihre Türen öffnen.
 
Zugleich feierte der IBA Shop sein zehnjährige Bestehen. Der IBA Shop ist ein Ort geworden, an dem man über Städtbau und Stadtentwicklung reden kann. Durch die günstige Lager in der Innenstadt können auch Bürgerversammlungen abgehalten werden, um neue Bauprojekte zu diskutieren.

schon 2009 zum 90sten Jubiläum haben wir uns dem Bauhaus gewidmet. In Text und Internetfilm. Damals wurde gerade das Haupthauses in Dessau fertig saniert. Die Dauaerstellung zum Bauhaus eröffnete gerade ihre Türen. 

Deshalb gibt es hier noch einmal die Gelegenheit in unser Magazin aus dem Jahre 2009 hineinzulesen.

 

Bootshaus von Carl Krayl 1924 erbaut - Zeugnis Magdeburger Moderne

 

kulturmd e.K.bernd schallenberg Historisches Bootshaus im Stadtpark wiedereröffnet
Das Gebäude hatte beim Hochwasser 2013 erhebliche Schäden erlitten. Die Landeshauptstadt hat in die Beseitigung rund 140.000 Euro investiert.
Nach 17-monatiger Bauzeit konnte das Wassersportheim des WSV Lokomotive wiedereröffnet werden. Das Hochwasser hatte vor allem an der Geschossdecke und der Elektroanlage erhebliche Schäden verursacht. Das Gebäude wurde im Zuge der Arbeiten im Erdgeschoss entkernt, eine neue Betondecke eingezogen und die Funktionsräume inklusive aller Installationen im Untergeschoss und Erdgeschoss neu errichtet.
Im Verlauf der Arbeiten hat sich zudem die Wertschätzung des Gebäudes erheblich verändert. Denn das Gebäude war 1924 vom Architekten Carl Krayl entworfen worden und ist damit eines der wichtigen Bauten der Magdeburger Moderne der 20er Jahre. Aus diesem Grund war zur Wiedereröffnung auch der Sohn des Architekten Bruno Krayl anwesend. Das Wassersportheim steht nun unter Denkmalschutz.

In der Bauphase wurden originale Farbgebungen im Haupttreppenhaus, im Festsaal und an den Fenstern nachgewiesen. In der aktuellen Baumaßnahme konnte jedoch aufgrund der Zweckbindung der Fördermittel nur die ursprüngliche Farbe an der Haupttreppe wiederhergestellt werden. Die Untere Denkmalschutzbehörde bereitet ein denkmalpflegerisches Konzept für das Wassersportheim vor.

Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 860.000 Euro. Davon stammen etwa 640.000 Euro Fördermittel von der Investitionsbank. Rund 75.000 Euro konnte der Verein durch Sponsoren und Eigenmittel dazu steuern.
* Historisches Bootshaus im Stadtpark wiedereröffnet Historisches Bootshaus im Stadtpark wiedereröffnet kulturmd e.k. bernd schallenberg
 
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