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Pat Metheny – From This Place

DAS NEUE STUDIO-ALBUM DES GEFEIERTN GITARRISTEN MIT GWILYM SIMCOCK, LINDA MAY HAN OH, ANTONIO SANCHEZ UND DER HOLLYWOOD STUDIO SMYPHONY UNTER DER LEITUNG VON JOEL McNEELY

 

FEAT. MESHELL NDEGEOCELLO, GREGOIRE MARET UND LUIS CONTE

 

Pat Methey vorzustellen, bedeutet Eulen nach Athen tragen. Wenn ein Metheny-Album auf den Schreibtisch flattert, weiß man eigentlich, was einen erwartet. Das macht aber eine Rezension umso schwerer. Dazu konnte ich in der Ankündigung lesen, dass dieses Mal ein Symphonieorchester mit dabei ist. Also mit große Vorfreude die CD in Player und drauf losgehört. So ein Orchester sorgt zunächst für einen sehr großen Klang. Zunächst bleibt auch der Eindruck so. Aber im Verlauf kommt dem Orchester auch die Funktion der Dynamik zu. So werden die Themen sehr stark unterstrichen. Und das ist wirklich anders zu früheren Metheny-Alben. Die Sounds des Gitarristen werden gekonnt umspielt. So gewinnen diese an Bedeutung. Und trotzdem klare Transparenz.

Man kann das Album natürlich nebenher hören, aber man sollte es nicht tun, weil einem die schönsten Momente entgehen würden. Mein Eindruck insgesamt recht temporeich, quer durch die Stile auf Metheny-Art.

From This Place ist eine dieser Aufnahmen, die ich bereits mein ganzes Leben lang produzieren wollte. Sie ist für mich eine Art musikalischer Höhepunkt und spiegelt ein breites Spektrum an Ausdrucksformen, die mich über die Jahre interessierten – auf Großleinwand dimensioniert. Die Aufführungsweise bietet Kommunikationsmöglichkeiten, die nur mit einer Gruppe von Musikern erreicht werden können, die mehrere hundert Abende gemeinsam auf der Bühne verbrachten“, sagt Metheny. Aus meiner Sicht das sensibelste Stück auf dem Album.

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