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Der Wald ist in Gefahr. Klimawandel Unwetter, lange Trockenzeiten, Massenhafte Ausbreitung von Insekten z.B. machen dem Wald zu schaffen.Durch den Klimawandel wird zunehmend das Eschentriebsterben beobachtet. Der Eichenprozessionsspinner befällt massenhaft Eichenbestände. Inzwischen sterben auch die Eichen ab. Das Kieferntriebsterben ist ebenfalls ein sehr großes Problem geworden.

Die Forstleute denken Generationen im Voraus. Bei der Pflanzung von Bäumen stellt sich immer die Frage, wie der Wald auch noch in 100 Jahren stabil wächst. Dabei spielen ausländische Baumarten künftig eine große Rolle.
Der Wunschwald der Zukunft soll ein stabiler Mischwald sein mit heimischen Bäume  und hohem Laubholzanteil. Dieser wäre in der Lage z.B. den massiven Befall von Insekten aus eigener Kraft zu regeln.

In Deutschland gibt es einen Aktionsplan zum Einsatz von Pflanzenschutzmittel
Die Ziele sind z.B.  weniger Risiken für Mensch und Umwelt.nur soviel Pflanzenschutzmittel wie absolut notwendig einsetzen
Neue Pflanzenschutzverfahren einsetzen ein weiteres Beispiel

Im Forstbetrieb Kennzendorf waren in der Vergangenheit ca. 107 ha durch den Befall mit dem sog Buchdrucker fast kahl gefressen. ca. 93 ha wurden bekämpft. In Pilotprojekten werden hier neue Pflanzenschutzverfahren ausprobiert und weiterentwickelt. Auf dem ersten Waldschutztag konnte man sich davon ein Bild machen.

Nur 5 Promill der Gesamtmenge an Plfanzenschutzmitteln, die insgesamt eingesetzt werden, kommen im Wald zum Einsatz. Dies zeigt einen verantwortungsvollen Umgang der Forstwirtschaft mit dem Thema.