Gedanken zum Buch "Was kann einer schon tun?"

Cover Buch Peer Martin"Was kann einer schon tun?" fragt sich der Jugendbuch Autor #Peer Martin in seinem neusten Buch. Aufrüttelnde Zeilen zwischen zwei Buchdeckeln im kleinen Format zum in die (Hosen-)tasche stecken, mitnehmen, lesen, nachdenken.

Alles rauscht an uns vorbei, für Peer Martin sind es all die Trumps, Populisten, die die Welt so schnell drehen lassen und wir, die etwas tun wollen, kommen kaum und nur schwer hinterher. Können wir, kann die junge Generation noch die Welt von morgen retten und vorallem wie? Mit seinen 4 kurzen Gesprächen rüttelt Peer Martin uns wach, versucht Erklärungen für den Terror und Krieg zu finden. Genauso auch Lösungen für die große Bewegung der Menschen zu finden, die sich tagtäglich auf den Weg machen. Am Ende sind wir Teil eines riesgen Puzzels und jeder muss nur ein Stückchen sich bewegen, und vielleicht passt es dann doch zusammen. Ja, vielleicht fehlt auch mal ein Teil, aber dann kommt ein anderes dazu.

#Was kann einer schon tun?, für junge Leser ab 14 Jahren erschienen im #Oetinger Verlag.

Peer Martin hat eine umfangreiche Webseite, die nur zu empfehlen ist. Hier konnte ich einen interessanten Artikel über die Geschichte der Flucht finden:
https://www.unter-schwarzen-fluegeln.com/asylpolitik/die-geschichte-der-flucht/

Die Zeilen ließen mich an meine Großeltern, die Kommunisten waren, denken. Zum Ende des II. Weltkrieges flohen meine Großmutter Walentina, die in den 1920er Jahren als junge Frau bereits aus Petersburg floh, und mein Großvater Otto, der im KZ war, mit ihren wenigen Habseligkeiten aus dem zerbombten Berlin. Nie konnte ich mit beiden über diese Zeit sprechen, Otto starb vor 50 Jahren, meine Großmutter als ich Kind war.

Jetzt ist es an der Zeit, dass wir etwas tun und das jeden Tag, auch mit kleinen Dingen. Es ist wichtig, dass wir unsere Werte wie Toleranz und friedvolles Miteinander im Herzen bewahren und auch leben.