In dieser Rubrik haben wir Berichte zu Aktionen rund um das Thema Aufnahme von Flüchtlingen und Entwicklung zu einer multikulturellen Gesellschaft zusammenstellt.

Auf der Webseite der Stadt Magdeburg sind wichtige Fakten rund um das Thema "Flüchtlinge in Magdeburg" zu finden.

Flüchtlingsunterkünfte in der Alten Neustadt

301015 Flüchtlinge inAlteNeustadtIn der Alten Neustadt entstehen Notunterkünfte für Flüchtlinge. Dazu lud das städtische Sozialdezernat zu einer Informationsveranstaltung ein. Dabei stellte die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, die Pläne für Objekte in der Agnetenstraße 14 und der Sieverstorstraße 32-33 vor. Zudem waren Vertreter der Eigentümer vor Ort. Hintergrund ist ein Beschluss des Stadtrates vom 23. Oktober. Dort wurde unter anderem auch die Anmietung von ehemaligen Büroflächen in diesen Straßen festgelegt.

 

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Ausländerbehörde - Willkommensbehörde

191015 Ausländerbehörde WillkommensbehördeIm Jahr 2013 startete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Modellprojekt „Ausländerbehörde – Willkommensbehörde“. Damit sollten Ausländerbehörden auf dem Weg zu „Willkommensbehörden“ begleitet und unterstützt werden. Die Stadt Magdeburg hat sich als einer von zehn Standorten daran beteiligt. Ziel der „Willkommensbehörde“ ist es, durch vielfältige Maßnahmen in und um die Ausländerbehörde Service- und Kundenorientierung zu verbessern. Im Laufe der vergangenen beiden Jahre sind 16 neue Mitarbeitende zu den 21 bisherigen hinzugekommen. Zudem hat die Ausländerbehörde in dieser Woche neue, zusätzliche Räumlichkeiten bezogen. Nun ist die städtische Behörde nach eigenen Angaben gut gerüstet, um den steigenden Zustrom an Einwanderern zu bewältigen.

 

 

 

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Projekt Willkommenskultur BBS Eike von Repkow

250915 BBs eikevRepkow FlüchtlingsprojektDie Berufsbildende Schule Eike von Repkow geht in einem Projekt der Flüchtlingskrise nach. Dabei will man  mit den Auszubildenden Hilfe für geflüchtete junge Menschen anbieten.
Der rechtliche Rahmen, Gründe zur Flucht sowie bestehende Hilfsangebote kommen ebenso zur Sprache wie die eigene Position in der Gesellschaft. In einer Kick off Veranstaltung zu Beginn des Lehrjahres besuchten die Auszubildenen das Kunstprojekt  „Die neue Sinnlichkeit “ in der ehemaligen JVA. Die Ergebnisse wollen die Veranstalter auf der Meile der Demokratie im Januar 2016 präsentieren.

 

 

 

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Aktion Willkommen in Sachsen-Anhalt

180915 Aktion willkommeninSachsen Anhalt dieGrünenGemeinsam mit Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan hat die Landtagsfraktion der Partei Bündnis90/DieGrünen ein deutliches Signal für eine echte Willkommens- und Ankommenskultur in Sachsen-Anhalt gesetzt.

 

 

 

 

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Gärtnern mit Flüchtlingen

140915 FlüchtlingsgärtenFlüchtlingsgärten ist ein neues Projekt des Kinder- und Familienzentrums Emma in Stadtfeld. Es ist geplant diese Hochbeete zu ausgewählten Flüchtlingsunterkünften zu bringen. Z. B. in die Sandbreite oder nach Neu Olvenstedt sowie in die Münchenhofstraße. Im nächsten Schritt bilden sich Arbeitsgruppen, die dann diese Beete betreuen.

 

 

 

 

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Integration von Flüchtlingen mit akademischem Hintergrund

100915 HS Magdeburg Integration FlüchtlingeDie Initiative der Hochschule Magdeburg-Stendal sieht den vollständigen Hochschulzugang für anerkannte Geflüchtete vor, auch bei unvollständiger Aktenlage. Dies geht weit über eine Gasthörerschaft hinaus. Diese ist jederzeit und kostenfrei möglich – in Abhängigkeit der vorhandenen Kapazitäten.

Vor dem Hintergrund der aktuell drängenden humanitären Herausforderungen soll dies der Beitrag der Hochschule Magdeburg-Stendal zur Schaffung einer gelebten Willkommens- und Anerkennungskultur sein. Es ist eine Querschnittsaufgabe, die gemeinsam mit verschiedenen Partnern angegangen wird.
 
 
 

Jobbrücke Plus -Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen

040915 JobbrückePlus IntegrationAsylbewerberDer Pojektverbund Jobbrücke Plus ist ein Netzwerk von mehreren Bildungsträgern. Das gemeinsame Ziel ist die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt.
Das gesamte Vorhaben wird über den Europäischen Sozialfond gefördert. In diesem Jahr konnte eine Förderung für die kommenden 4 Jahre sichergestellt werden.

In einer Kick Off  Veranstaltung wurde nun dieses Projekt regionalen Arbeitsagenturen, Jobcentern sowie Ausländerbehörden vorgestellt.

 

 

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Europamarkt 070515

070515 EuropamarktBereits zum 6. Mal eröffnet der Europa Markt als Teil der Europawoche mitten in Magdeburg seine Pforte. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Händler verdoppelt. Aktuell bieten 18 Händler ihre Waren an. Insegsamt bietet der Europamarkt 50 landestypische Spezialitäten in rund 20 Hütten. Die Europawoche wird  seit vielen Jahren gefeiert. Diese ist in Erinnerung an die sogenannte Schumann Erklärung vom 9. Mai 1950 entstanden, welche die Basis für die heutige Europäische Union bildet.

 

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Neue Flüchtlingsunterkunft

220415 flüchtlingsunterkunft MünchenhofstrasseIm Norden Magdeburgs, in der Münchenhofstraße 49, eröffnet die Landeshauptstadt Magdeburg eine weitere Flüchtlingsunterkunft. Fünf zweigeschossige Häuser mit insgesamt 176 Zimmern sollen künftig Wohnstätte für Asylbewerber werden. Die Stadt wird  bis Jahresende weitere 980 Flüchtinge unterbringen. Die Bewohner werden vor Ort fachlich betreut und beraten.
Ursprünglich waren die Häuser als Bestandteil des sogenannten LorenzQuartiers geplant, das an das Grundstück angrenzt. Diese überwiegend von Studenten bewohnten Zimmer wurden vorab mit einer Küchenzeile, einem Bett, Schreibtisch, Schrank und Stuhl eingerichtet.

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Frankophone Märchenstunde

230315 FrankophoneMärchenstunde„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“ Goethe

Seit Oktober 2013 laden das Institut français Sachsen-Anhalt, die Kindertagesstätte Au Clair de la lune e.V. und die Stadtbibliothek Magdeburg zu „frankophonen Märchenstunden l heures du conte francophone“ ein. Jeden ersten Donnerstag im Monat an verschiedenen Kulturorten Magdeburgs lesen frankophone Märchenerzählerinnen und Märchenerzähler Geschichten in der Originalsprache vor und nehmen Kinder und Eltern mit auf fabelhafte Reisen durch Kulturen und Sprachen.

 

 

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Willkommenskultur Hilfe für Flüchtlinge

200315 Willkommenskultur HilfefürFlüchtlingeImmer mehr Menschen engagieren sich bei der Unterstützung von Flüchtlingen. Sachsen-Anhalts Landesregierung will diese positive Entwicklung unterstützen und richtet eine Netzwerkstelle ein, die Engagierte vor Ort berät und Aktionen vernetzen hilft. Zugleich wird ein Engagementfonds aufgelegt, der bei der Finanzierung von Veranstaltungen und Willkommensaktionen in den Regionen hilft. Die Netzwerkstelle trägt den Namen "Willkommenskultur" und wird vom Sozialministerium gefördert. Sie arbeitet in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) in Kooperation mit dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen (LAMSA).

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Ausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“

020315 Islamausstellung EinsteinGymnasiumDie Ausstellung „Was glaubst du denn?! Muslime in Deutschland“ ist bis zum 13. März im Magdeburger Albert-Einstein-Gymmasium zu sehen. Wir trafen uns dort mit einem Schüler und mit Dr. Al-Hamid zu einem Rundgang durch die Ausstellung. Sie wurde im Auftrag des Bundesministeriums des Innern durch die Bundeszentrale für politische Bildung erstellt. Die Ausstellung richtet sich an Schülerinnern und Schüler der Sekundarstufe I unterschiedlicher Schulformen. Gezeigt werden Facetten des Alltags von Muslimas und Muslimen in Deutschland. Deren Religiosität ist dabei nur einer von vielen Aspekten, die im Leben junger Menschen wichtig sind. Entsprechend versteht sich die Ausstellung nicht, beziehungsweise nicht in erster Linie, als Ausstellung über eine – ohnehin nicht fest abgrenzbare – gesellschaftliche Gruppe.

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Irans Herz schlägt! – Mutige Frauen im Porträt

110315 Irans Herz schlägt BürgerrechtlerinnenDer jüngste Amnesty International Report bilanziert für das zurückliegende Jahr angesichts eskalierender Konflikte, von Gewalt und Terror eine katastrophale Lage der Menschenrechte weltweit. Die Magdeburger Amnesty-Gruppe rückt mit der Ausstellung „Irans Herz schlägt!“ insbesondere die prekäre Lage von engagierten Bürgerrechtlerinnen in den Blickpunkt.
Wir sprachen mit Dr. Maik Hattenhorst / ÖA über die Ausstellung.

„Irans Herz schlägt!“ ist vom 5. bis zum 31. März im Lesecafé der Stadtbibliothek am Breiten Weg während der Öffnungszeiten - wochentags von 10 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr - zu sehen. Am 18. März ist die Magdeburger Amnesty-Gruppe nachmittags zusätzlich mit einem Informationsstand vor Ort.

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Fotoausstellung zu Migrantinnen in Magdeburg

110315 Migrantinnen inMDUnter dem Motto  „Kunst meets Politik!“ ist bis zum 08. Mai 2015 in der Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE/Gartenpartei im Magdeburger Rathaus die Wanderausstellung des Kunstvereins derART e.V.  „Junge Frauen zwischen alter und neuer Heimat – Migrantinnen in Magdeburg“ zu sehen. Migration gibt es immer und überall, weltweit. Ganz aktuell arbeitet auch Magdeburg intensiv daran, dem erhöhten Flüchtlingsaufkommen gerecht zu werden. Das Projekt des Kunstvereins derART und ORFIDE zeigt Porträts, die mit sozio-dokumentarischem und fotojournalistischem Charakter und Texten zum jeweiligen Exponat die individuelle Lebensgeschichte junger Migrantinnen in Magdeburg und Umgebung widerspiegeln. Das Projekt soll zeigen, dass Migration zu unserem Alltag gehört.

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Wohnungen für Flüchtlinge

130215 Wohnungen für FlüchtlingeInsgesamt zehn Familien aus Asien, Afrika und der Russischen Föderation beziehen Mitte Februar im Bruno Taut Ring Wohnungen. Diese waren bereits für den Abriss vorgesehen. Die Wobau Magdeburg konnte die Wohnungen im Auftrag der Landeshauptstadt kurzfristig wieder herrichten. Die Einrichtung ist einfach. Aber mit Mitteln des Sozial- und Wohnungsamtes ist es möglich den Hausrat zu ergänzen. Im Wohnblock wird es ein Büro des Sozial und Wohnungsamtes geben. Dort werden die Flüchtlingsfamilien betreut. Die Mitarbeiter stehen aber auch für Fragen der Anwohner zur Verfügung. Das Büro ist täglich besetzt.

 

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Neujahrsempfang Deutsch-Polnische Gesellschaft

03022015 Neujahrsempfang deutschpolnischeGesellschaftAm 27. Januar 2015 trafen sich zahlreiche deutsche und polnische Gäste im einewelt haus Magdeburg zum 1. Neujahrstreffen der Deutsch – Polnischen Gesellschaft e.V.. Wir sprachen mit dem Vereinsvorsitzenden über Ziele des Vereins und die Stellung polnischer Bürger im Land.

 

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Asyl- und Flüchtlingskonferenz

02022015 FlüchtlingsundAsylkonferenzUnter der Leitung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff fand Ende Januar eine Asyl- und Flüchtlingskonferenz statt.  Rund 50 Tagungsteilnehmer von Land und Kommunen, Vertreter von Bundesbehörden, der Wirtschaft, der Kirchen und von Vereinen und Verbänden berieten über die wachsenden Herausforderungen in der Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie der Zuwanderung. Eine wichtige Aufgabe sahen die Teilnehmer der Konferenz in der Etablierung einer aktiven Willkommenskultur. Hinsichtlich der Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen werden dezentrale Lösungen bevorzugt. Bei der Umsetzung soll es eine Zusammenarbeit der Kommunen mit der Wohnungswirtschaft geben. Bereits jetzt sind rund 60% der Asylsuchenden in Sachsen-Anhalt in Wohnungen untergebracht. Besonderes Augenmerk wird auf die Integration gelegt, diese soll im Zusammenwirken aller Akteure vor allem im sozialen wie auch im Bildungsbereich erfolgen.

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NoMAGIDA 2 Magdeburg weltoffen

270115 Nomagida2 MagdeburgweltoffenAm Montag, den 26.01.15  gingen zum zweiten Mal mehrere Tausend Magdeburger auf die Straße. Etwa 800 Magida-Anhängern standen ca. 2500 Gegendemonstranten gegenüber. Mehrere Redner sprachen sich gegen Religionsmissbrauch und Geschichtsverdrehung aus. Darunter Kultusminister Stefan Dorgerloh sowie Domprediger Gieselher Quast. Während auf der Seite der Nomagida Versammlung eine klare Position für Menschlichkeit sichtbar ist, konnten wir auf der Seite der Magida-Anhänger auch beim sog. zweiten Spaziergang nur diffuse Aussagen wahrnehmen. Oberbürgermeister Lutz Trümper hat sein Gesprächsangebot an die Magida-Anhänger erneuert. Der SPD-Politiker sagte, abendliche Spaziergänge lösten kein Problem. Bisher habe sich allerdings noch niemand bei ihm gemeldet, der sich für MAGIDA engagiert. Zudem verwies er erneut darauf, dass es in der Landeshauptstadt Magdeburg genügend Möglichkeiten gibt, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen und Gehör zu finden: Sei es in der Gemeinwesenarbeit, in der Mitarbeit in politischen Gremien wie dem Stadtrat und seinen Ausschüssen, in Einwohnerversammlungen oder in der Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters.

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Magdeburg ist weltoffen, Demonstrationen gegen MAGIDA

200115 NoMagida1 MagdeburgweltoffenWir waren gestern (19.01.15) auf der NoMagida vs Magida Veranstaltung Besonders beeindruckend war die Rede von Dr. Moawia Al-Hamid von der Islamischen Geimeinde Magdeburg. Er hat das Thema sehr deutlich auf den Punkt gebracht:

Islam heißt Frieden! Islam heißt Frieden! Kein Terror! Kein Terror!

 

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