MD im Blick

    Mai 2022
    Juni 2022
    August 2022

    Musik

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    Wonderfull tonight

    Musik: Eric Clapton Gitarre: Bernd Schallenberg

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    Take Five

    Musik: Paul Desmond Gitarre: Bernd Schallenberg

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    Freiheit

    Marius Müller Westernhagen Das Lied erschien am 25. September 1987 auf seinem elften Studioalbum Westernhagen. Am 18. September 1990 erschien Freiheit als Single in einer Liveversion, ausgekoppelt aus seinem...

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    Bookends Simon und Garfunkel

    Das Stück taucht bei mir immer mal wieder auf.  Interessant ist die Stimmung.  Ich habe es um einige Klangfarben erweitert. Der Text handelt sinngemäß von vergangenen Zeiten, in denen es offenbar...

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    CD Vorstellungen

    September 2018
    Oktober 2018

     

     
     

    Reisen

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      Elberadweg Tangermünde-Magdeburg-Dessau

      Der Elberadweg ist unumstritten der beliebteste Fernradweg in Deutschland. Für jeden Naturliebahber und Radfan ein Musthave. In Sachsen-Anhalt geht der Radweg durch das Biosphärenreservat Mittlere...

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      Interview Erich Follath "Jenseits aller Grenzen"

      Die Welt des Ibn Battuta, der Marco Polo des Islam Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Islamische Welt. Ibn Battuta, der im 14. Jahrhundert diese Welt bereist, ist die Hauptfigur...

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      180 Jahre Zuckerproduktion in der Magdeburger Börde

      Deutschlands wohl älteste Zuckerfabrik 1838 in Klein Wanzleben gegründet. Er ist schwarz, extrem fruchtbar und speichert viel Wasser: Der Bördeboden. Er entstand in den Eiszeiten. Bereits die...

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      „Reisen für Alle“ Lutherstadt Wittenberg und Magdeburg als barrierefreier Tourismusort ausgezeichnet

      Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Ude hat Ende März die Stadt Wittenberg als „barrierefrei geprüften Tourismusort“ ausgezeichnet. Wittenberg erhielt die Zertifizierung nach dem...

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      Rekonstruierte Buchholzorgel erklingt wieder in Osterburg

      Die Buchholzorgel in der Osterburger Nicolaikirche erklingt seit 2016 wieder. Sie wurde in den vergangenen Jahren aufwendig rekonstruiert. Die Gesamtkosten betrugen etwa 400.000 Euro. Vor der...

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      Landesfilme

      Neue Perspektiven durch 3D-Druck

      3D-Druck bietet viele Anwendungsmöglichkeiten.Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgetragen. Dabei entstehen räumliche Gegenstände. Basis bilden flüssige oder feste Werkstoffe.Ein...

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      Puppentheater Magdeburg - internationales Kulturzentrum

      25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15...

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      Bildunterschrift: links Fotografie August Sander: Arbeiter an der Maschine, 1926 / re: Gemälde Otto Nagel: Anilinarbeiter, 1926 (WVZ 120, Öl auf Leinen, 93,5 x 77 cm)

      aus dem Katalog Ausstellung MODERNE ZEITEN. INDUSTRIE IM BLICK VON MALEREI UND FOTOGRAFIE, ca. 250 Seiten mit farbigen Abbildungen der ausgestellten Werke, Hirmer Verlag

      Der Katalog ist auch ohne die Ausstellung sehr informativ und gibt einen interessanten Blick auf die Industrie als Motiv für Malerei und Fotografie. Dies mit verschiedenen Artikeln zum Thema, aber auch insbesondere mit den großformatigen Abbildungen. Mit dem gegenüberstellen von Fotografie und Gemälde - wie Fotograf Sander in schwarz/weiß und Maler Nagel  in dezenter Farbigkeit - zeigen eindrucksvoll realistische Momentaufnahmen mitten aus dem Leben und nicht geschönt. 

      Ausstellung MODERNE ZEITEN. INDUSTRIE IM BLICK VON MALEREI UND FOTOGRAFIE
      im Bucerius Kunst Forum Hamburg
      26. JUNI BIS 26. SEPTEMBER 2021

      Vom 26. Juni bis zum 26. September 2021 zeigt das Bucerius Kunst Forum Hamburg eine umfassende Schau zur Darstellung von Industrie in Malerei und Fotografie – ein absolutes Novum. Nie zuvor wurde die künstlerische Auseinandersetzung mit der Entstehung und Entwicklung von Industrie und den damit einhergehenden Veränderungen von Landschaft und Arbeit im Dialog der beiden Medien beleuchtet. Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie versammelt knapp 30 Gemälde und rund 170 Fotografien aus einem Zeitraum von 175 Jahren.
      Zu sehen sind Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Adolph von Menzel, Léon-Auguste Mellé, Hugo van Werden, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Conrad Felixmüller, Oskar Nerlinger, Franz Radziwill, Walker Evans, Otto Steinert, Evelyn Richter, Bernd und Hilla Becher, Robert Voit, Thomas Struth oder Inge Rambow. Die von Ulrich Pohlmann und Kathrin Baumstark konzipierte Schau beleuchtet chronologisch in fünf Kapiteln, wie sich die künstlerische Industriedarstellung über die Jahrhunderte verändert hat und dokumentiert damit zugleich eindrucksvoll die Geschichte der Industrie in Europa und schlaglichtartig darüber hinaus.

      Ausgangspunkt der Ausstellung bilden Arbeiten aus den 1850er Jahren: Fabriken in idyllischer Einheit mit der Natur, Innendarstellungen der Arbeitsstätten und Arbeitsvorgänge in riesigen Produktionshallen von Stahlunternehmen sowie die zunehmende Mobilität durch Eisenbahn und Schiffsverkehr fanden Eingang in das Werk der Maler dieser Epoche. Fotografen dokumentierten dies.

      Impressionistische Künstler verwandelten gegen Ende des 19. Jahrhunderts Industrielandschaften zu Stimmungsbildern, in denen sich eigenwillige Lichteffekte studieren lassen. Zeitgleich stellten künstlerisch ambitionierte Amateurfotografen Fabriken und Arbeitsleben in atmosphärischen Kompositionen dar. Auch sozialkritische Tendenzen spielten nun eine zunehmende Rolle.

      Zwischen 1880 und 1930 entwickelte sich in Deutschland das Genre der Industriemalerei ausgehend von Aufträgen seitens Großunternehmen. Maler arbeiteten – gelegentlich mithilfe fotografischer Vorlagen – in Großunternehmen der Stahl- oder Textilindustrie, um die Arbeit in den riesigen Fabrikhallen möglichst realistisch zu erfassen.

      Im Unterschied dazu setzten die Künstlerinnen und Künstler der Neuen Sachlichkeit zur selben Zeit häufig gesellschaftskritische Akzente. Statt für malerischen Impressionismus oder heroische Industriemotive interessierten sie sich für die soziale und politische Wirklichkeit, um die gesellschaftlichen Verhältnisse im Kapitalismus zu kritisieren. Zu ihren Themen zählten neben der Massenarbeitslosigkeit vor allem der soziale Klassenunterschied. Aber auch Demonstration und Streik und die Verelendung des Proletariats finden sich in den Bildern. Wie Fotografien von Walter Ballhause und August Sander oder das Gemälde von Otto Nagel, Anilinarbeiter von 1928, zeigen. Die neusachliche Industriefotografie hingegen artikulierte in der Regel keine dezidierte Kritik an der bestehenden Gesellschaftsordnung.

      Nach 1945 bestimmte die sogenannte Subjektive Fotografie den Formenkanon der Industriedarstellung mit einer experimentell-abstrakten Bildsprache. In den 1960er/70er Jahren finden sich zahlreiche Bildreportagen über den Lebensalltag in Industrieregionen wie dem Ruhrgebiet, meist für illustrierte Zeitschriften erarbeitet. Ins Blickfeld rückten zunehmend Themen wie Umweltverschmutzung oder schwierige Arbeitsbedingungen, die von investigativ arbeitenden Fotojournalistinnen und Journalisten dokumentiert wurden.

      Am Ende der Ausstellung stehen die Werke zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen, die die Veränderungen unseres Planeten durch die industrielle Ausbeutung der Ressourcen oder auch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen sichtbar machen.

      Ansicht Ausstellung Moderne Zeiten

      Ausstellungsansicht Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie Foto: Ulrich Perrey