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"Ich hatte nie eine Gemäldegalerie besucht, kannte die Wrke der großen Meister nicht einmal aus Reproduktionen." Otto Nagel, Mein Leben, 1952, S. 24

Mit einer Lehre als Glasmaler hat Nagel die Chance auf ein Kunstgewerbestudium. Der politisch aktive Nagel nimmt an der Demonstration zum 1. Mai 1910 teil. Sein Lehrmeister maßregelt ihn. Abbruch der Lehre. Der junge Mann schlägt sich als Hilfsarbeiter durch. Er wendet sich der Kunst zu, zeichnet überall in den Kneipen die Kollegen und die Menschen auf den Arbeitsnachweisen, in Parks am Sonntag. Von dem wenigen Geld kauft sich Mal- und Zeichenzeug.

Otto Nagel ist bekennender Kriegsgegner. Die Tragödie der deutschen Arbeiterschaft trifft auch seine Familie. Der Vater, Mitglied der SPD, glaubte an die Notwendigkeit des Krieges.

1919 wendet sich Nagel endgültig der Kunst zu. Er bewirbt sich an der Hochschule für bildende Künste, wird aber abgelehnt. Der junge Mann habe wohl eine Begabung aber als freier Künstler sicher keine Chance. Finanziell sei er nicht genug abgesichert.

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weltoffen

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Aufruf der Stadtbibliothek "Stimmen für Weltoffenheit und Toleranz"

Anlässlich der alljährlichen Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 startet die Stadtbibliothek eine Mitmachaktion

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

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Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.

für Demokratie

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Rund 500 Schulen beim bundesweiten Anne Frank Tag

Gegen Antisemitismus und Rassismus

Rund um Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, wollen Schüler an fast 500 Schulen in ganz Deutschland ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen. Das Interesse ist groß. Die Zahl der teilnehmenden Schulen hat sich seit dem ersten  Aktionstag 2017 durch das „Anne Frank Zentrum“ versechsfacht.
Über 20 Schulen aus Sachsen-Anhalt unterstützen die Aktion: darunter eine Förderschule, Sekundarschulen, Gymnasien, Berufsschulen von Salzwedel, Osterburg, Barleben, Magdeburg, Halle, Halberstadt bis nach Naumburg so auch das Ökumenische Domgymnasium Magdeburg.
Ziel des „Anne Frank Tages 2021“ ist es, die Medienkompetenz von Schüler weiterzuentwickeln und ihre Urteilskraft zu stärken. Das auch hinsichtlich antisemitischer Verschwörungserzählungen in der Gegenwart.

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Grenzland Sorge im Harz

Deutsch-deutsche Momentaifnahmen

Deutschland ist nun seit 30 Jahren wieder ein Land. Die deutsch-deutsche Teilung Geschichte.  Dennoch ist es uns ein Bedürfnis immer wieder daran zu erinnern, dass es einmal anders war.

Vor einiger Zeit erschien das Buch deutsch-deutsche Momentaufnahmen von Salka Schallenberg. nun wollen wir uns auf den Weg machen, die beschriebenen Orte und Geschichten nachzuempfinden.

 

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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