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Seit 1. März 2021 besteht gemäß § 28 Landeswaldgesetz Sachsen-Anhalt für Hunde in Wald- und auf Forstgebieten Leinenpflicht. Ein Vorfall vom letzten Februar Wochenende im Bereich der Einheitsgemeinde der Stadt Barby zeigt, wie wichtig das ist. Am 28. Februar befanden sich Beamte der Wasserschutzpolizei mit dem Streifeneinsatzboot auf der Saale, als diese eine hektische Bewegung im Wasser bemerkten. Dabei handelte es sich um einen Hund, welcher ein Reh durch das Wasser hetzte. Der Hund biss das Reh dabei mehrfach, sodass das Tier schwer verletzt wurde.


Die Beamten zogen das stark geschwächte Reh aus dem Wasser und sicherten es an Bord. In einiger Entfernung konnten zudem die Hundehalter festgestellt werden.
Gegen diese wurde nun ein Ordnungswidrigkeiten-verfahren eingeleitet. Da die Verletzungen des Rehs zu schwerwiegend waren, erlöste ein angeforderter Jäger es von seinem Leiden. Zu diesem Zeitpunkt bestand noch keine Leinenpflicht. Aber ein Hundebesitzer hat stets die Verantwortung für etwaige Schäden zu tragen, die sein Tier verursacht.

Hundebesitzer, die sich an die bestehende Leinenpflicht bis zum 15. Juni halten, leisten zudem einen erheblichen Betrag zum Schutz wildlebender Tiere in der Brut- und Aufzuchtzeit.

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