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Voraussichtlich bis Ende Mai behandelt eine Spezialfirma 2.150 Eichen im gesamten Magdeburger Stadtgebiet vorbeugend gegen den Eichenprozessionsspinner.
Neben den städtischen Friedhöfen wie dem West-, Ost-, Südfriedhof sowie dem Buckauer und Brückfelder Friedhof werden die Eichen in fast allen Stadtteilen und Ortschaften mit einem Bakterienextrakt besprüht. Die Raupen nehmen das Extrakt über die Blätter auf, stellen ihre Nahrungsaufnahme ein und verenden wenig später. Schwerpunkte sind dabei der Herrenkrugpark, Stadtpark, Wiesenpark, Vogelgesangpark, Nordpark, die Zufahrtstraße nach Randau und der Naturlehrpfad „An der alten Elbe“.
 
Wie in den vorangegangenen Jahren findet eine Nachkontrolle der betroffenen Eichen statt. Festgestellte Nester werden dann im Sommer dieses Jahres durch ein manuelles Absaugverfahren entfernt.
 
Trotz der aktiven Bekämpfung gilt es grundsätzlich, die betroffenen Areale in den Park- und Grünanlagen zu meiden. Diese sind durch Absperrungen gekennzeichnet. Darüber hinaus sollten die Raupen und Gespinste unter keinen Umständen berührt werden.