Der Jungkommunist, Otto Nagel
Der Jungkommunist, Otto Nagel

Gesucht werden Hinweise zum Verbleib des Bildes "Jungkommunist" von Otto Nagel: WVZ 157 Jungkommunist 1930/31Öl auf Leinen, 82,5 cm x...

Social Share:

Es gibt viele israelische Songs, die auf russischen Songs basieren. Osteuropäische Melodien, versehen mit hebräischen Texten. Das wurde zu einem Folk-Idiom in Israel. Dann gibt es Komponisten, die den mediterranen Sound und die arabischen Rhythmen der Darabouka mit westlichen Harmonien verbanden. Das brachte einen speziellen Sound hervor. Dieser Sound bin ich.

So Avishai Cohen

Frischer und sehr cooler Fusion-Jazz aus Isreal

Cohen, in Israel geboren, gehört zu den 100 wohl einflussreichsten Bassisten des 20. Jahrhunderts. Sein neues Album Arvoles kommt sehr frisch rüber. Ein wenig, aber wirklich nur ein wenig fühlt man sich an Miles Davis‘ Tutu erinnert. Etwa am Anfang von Gesture 1.

Klassische Musik und afrokaribische Rhythmen, Bebop und Hardbop, Swing und HipHop – auf „Arvoles“ finden sich reichlich Spurenelemente. Aber mit jedem neuen Album scheint vor allem Cohens Persönlichkeit stärker durch. „Der Jazz-Visionär globalen Ausmaßes“, um das Down Beat-Magazin zu zitieren, fühlt sich in seiner eigenen Haut heute wohler denn je. „Ich schätze, dass ich gelernt habe, schneller auf den Punkt zu kommen, in der Musik, aber auch im Leben“, reflektiert Cohen.

Im Jahr 1992 zog er nach New York, wo er sich anfangs u.a. als Möbelpacker und Bauarbeiter durchschlagen musste und sein Bassspiel meist nur in Parks oder U-Bahnen zu hören war. Er besuchte dort auch die New School for Jazz and Contemporary Music. Nach gemeinsamen Auftritten mit Größen wie Paquito D’Rivera, Joshua Redman, Wynton Marsalis oder Roy Hargrove engagierte ihn der Latinjazzpianist Danilo Pérez für seine Band, und 1996 holte ihn dann der Weltklassepianist Chick Corea in sein neu formiertes akustisches Sextett Origin.

 

Cohen geht immer neue Wege. Deswegen nimmt sich „Arvoles“ („Bäume“ in der romanischen Sprache der sephardischen Juden) gänzlich anders aus in Klang und Anmutung. „Diesmal wollte ich mein Augenmerk auf etwas Neues lenken. Ich betrachte ‚Arvoles‘ als neue Musik, die meine Welt der letzten paar Jahre spiegelt. Sie reflektiert, wenn man so will, ein anderes Merkmal meiner Persönlichkeit“, sagt Avishai Cohen.

„Arvoles“ enthält acht neue Instrumental-Kompositionen, die in den letzten Jahren entstanden, und einen überlieferten Song. Den Plan, sämtliche neun Stücke für das neue Album zusammenzustellen, hatte Cohen zunächst nicht. Die Kompositionen reiften unabhängig voneinander, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dennoch spielen sie einander zu und wirken wie aus einem Guss. „Arvoles“ wurde mit dem Schlagzeuger Noam David aus Israel und dem Pianisten Elchin Shirinov aus Aserbaidschan aufgenommen. Beide sind hervorragende Musiker und eigenständige Komponisten. Sie begleiten Cohen auch während seiner kommenden, weltumspannenden Tour, die weit bis ins Jahr 2020 hineinreichen wird.

„Der Grundgedanke hinter den Aufnahmen zum neuen Album war, mehr durch weniger zu erzählen“, erklärt Cohen. „Es braucht freilich reichlich Erfahrung, um dieses Ziel erreichen zu können.“ Die Musik ist klar gekennzeichnet von ihrer einzigartigen, definierenden DNA – ein Merkmal, das Cohen erst entdeckte, als die Aufnahmen bereits vollendet waren. „Es ist unmöglich, vor mir selber zu fliehen, selbst, wenn ich es wollte“, sagt Cohen über seine kompositorische Handschrift, die wie ein roter Faden durch „Arvoles“ führt.

 

„Die meisten der neuen Kompositionen beschäftigen sich mit Rückblicken, wie es scheint. Sie umfassen sogar Horns, denen ich in meiner Musik eine ganze Weile lang keinen Platz mehr eingeräumt hatte“, sagt Cohen. Posaunist Björn Samuelsson und Flötist Anders Hagberg dimensionieren „Arvoles“ zusätzlich. „Man kann sagen, dass ich mich meinen Wurzeln wieder zuwende“, konstatiert Cohen. „Aber das geschieht mit der Reife und der Vision, die ich in den letzten Dekaden gewinnen konnte. Nostalgie ist in ihrer besten Form das stärkste, romantischste, aufrichtigste und bittersüßeste Gefühl. Und ich finde, dass sie überall in der neuen Platte zu spüren ist, von ‚Childhood‘ über ‚New York ’90’s‘ bis zu ‚Nostalgia‘.

„Ich darf auf eine überaus glückliche Kindheit zurückblicken und bin deswegen sehr stolz darauf, dass ein Gemälde meiner Mutter Ora Cohen das Cover meines neuen Albums ziert“, berichtet Cohen stolz. „Sie ist eine eigenständige Malerin und mit ihrer Malerei auf der Hülle meiner Platte schließt sich für mich ein Kreis. Es füllt mich mit großem Stolz, ihre Arbeit auf diese Weise mit meiner zu verbinden.“

 bernd schallenberg

Im Herbst is Cohen auf Tour. Er macht Station in Braunschweig, Berlin, Hamburg und in Halle /Saale.

www.avishaicohen.com

Mein Geld für Kulturmd:

mehr infos hier

oder gleich:

 

 

 
 

 

 
 

 

 

weltoffen

images/150121_Aufruf_Stadtbibi_Weltoffenhei_Salka.jpg

Aufruf der Stadtbibliothek "Stimmen für Weltoffenheit und Toleranz"

Anlässlich der alljährlichen Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 startet die Stadtbibliothek eine Mitmachaktion

images/120918_Weihe_Jdischer-FriedhofMD.jpg

Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.
images/051218_Zweiheimisch_Diwan.jpg

Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher

für Demokratie

images/170719_Rezension_LiederunsererHeimat.jpg

Rezension 1989 Lieder unserer Heimat.

Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden.


„1989 Lieder unserer Heimat. Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden“, so der neugierig machende Titel eines aktuellen Buchs aus dem Verlag „Glücklicher Montag“ in Leipzig.
Die DDR ist heutigen Jugendlichen nur noch aus Erzählungen oder über Geschichtsbücher zugänglich. Für viele Ostdeutsche ist die untergegangene DDR noch heute ein Lebensgefühl, vererbt durch die Familie. Ein Großteil der Jugendlichen aus den westlichen Ländern weiß dazu kaum etwas. Den meisten ist jedoch die SED-Diktatur ein Begriff.

images/241019_DanielWeissbrodt_Grundeinkommen.jpg

Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

images/091019_SmCSoR_BerufsschuleOttoSchlein.jpg

Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.

Go to top
JSN Megazine 2 is designed by JoomlaShine.com | powered by JSN Sun Framework