Solidarität mit der Ukraine: Gemeinsame Erklärung der GMK

Die GesundheitsministerInnen und -senatorinnen der Länder sowie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach haben sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Krieg in der Ukraine verständigt. In dieser heißt es unter anderem:

(1) Sie sprechen dem ukrainischen Volk ihre volle Solidarität aus und schließen sich der Forderung der internationalen Gemeinschaft an, die aggressiven Kriegshandlungen gegen das unabhängige ukrainische Volk umgehend zu beenden. Die russische Armee schreckt nicht davor zurück, die medizinische Infrastruktur des Landes anzugreifen. Das Gesundheitswesen der Ukraine steht teilweise vor dem Zusammenbruch.

(2) Deutschland versorgt:
- Schwerverletzte, die intensivmedizinische Behandlung benötigen,
- ukrainische Patientinnen und Patienten, die verlegt werden müssen, weil ihr Krankenhaus zerbombt wurde und
- Flüchtlinge, die zu uns kommen und erkranken

(3) Ziel ist es, die Not in der Ukraine und ihren Grenzregionen bestmöglich zu lindern
d.h. u.a.
- Hilfsorganisationen wird die unbürokratische Lieferung von Arzneimitteln ermöglicht
- Der Bund wird Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die sich freiwillig für den Dienst in der Ukraine melden, über Hilfsorganisation anstellen und für deren Bezahlung und Absicherung sorgen

Ziel ist es auch, eine angemessene medizinische Versorgung von nach Deutschland Geflüchteten sicherzustellen.
d.h. u.a.
- Zugang zu Test- und Impfangeboten sowie weiterer Präventionsleistungen insbesondere zur Vermeidung von Infektionskrankheiten
- Behandlung und Transport sind durch das Asylbewerberleistungsgesetz kurzfristig abgedeckt
- Schwerkranke und Schwerverletzte aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen werden nach dem Kleeblatt-Mechanismus aufs ganze Bundesgebiet
verteilt

Solidarität mit der Ukraine: Gemeinsame Erklärung der GMK

Solidarität mit der Ukraine: Gemeinsame Erklärung der GMK

Solidarität mit der Ukraine: Gemeinsame Erklärung der GMK

Die GesundheitsministerInnen und -senatorinnen der Länder sowie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach haben sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Krieg in der Ukraine verständigt. In dieser heißt es unter anderem:

(1) Sie sprechen dem ukrainischen Volk ihre volle Solidarität aus und schließen sich der Forderung der internationalen Gemeinschaft an, die aggressiven Kriegshandlungen gegen das unabhängige ukrainische Volk umgehend zu beenden. Die russische Armee schreckt nicht davor zurück, die medizinische Infrastruktur des Landes anzugreifen. Das Gesundheitswesen der Ukraine steht teilweise vor dem Zusammenbruch.

(2) Deutschland versorgt:
- Schwerverletzte, die intensivmedizinische Behandlung benötigen,
- ukrainische Patientinnen und Patienten, die verlegt werden müssen, weil ihr Krankenhaus zerbombt wurde und
- Flüchtlinge, die zu uns kommen und erkranken

(3) Ziel ist es, die Not in der Ukraine und ihren Grenzregionen bestmöglich zu lindern
d.h. u.a.
- Hilfsorganisationen wird die unbürokratische Lieferung von Arzneimitteln ermöglicht
- Der Bund wird Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die sich freiwillig für den Dienst in der Ukraine melden, über Hilfsorganisation anstellen und für deren Bezahlung und Absicherung sorgen

Ziel ist es auch, eine angemessene medizinische Versorgung von nach Deutschland Geflüchteten sicherzustellen.
d.h. u.a.
- Zugang zu Test- und Impfangeboten sowie weiterer Präventionsleistungen insbesondere zur Vermeidung von Infektionskrankheiten
- Behandlung und Transport sind durch das Asylbewerberleistungsgesetz kurzfristig abgedeckt
- Schwerkranke und Schwerverletzte aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen werden nach dem Kleeblatt-Mechanismus aufs ganze Bundesgebiet
verteilt