0.603.26: Notsicherung der Giebelwand am ehemaligen Stadtspeicher in Sandau
In Sandau kann der Alte Stadtspeicher saniert werden.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt 25.000 Euro für die Notsicherung der südlichen Giebelwand zur Verfügung.
Der ehemalige Stadtspeicher gehört seit 2024 zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt gefördert hat.
Der langgestreckte, eingeschossige Fachwerkbau entstand vermutlich bereits vor 1615. Mit seinem hohem Satteldach zählt das Gebäude zu den regional äußerst selten erhaltenen kommunalen Speicherbauten dieser Art. Seine Konstruktion aus Holz und Ziegeln sowie der dreischiffig anmutende Innenraum zeugen von hoher handwerklicher und architektonischer Qualität. Der rund 400 Quadratmeter große Bau entging 1627 der Einäscherung der Stadt und blieb damit eines der wenigen baulichen Zeugnisse der wiederholt weitgehend zerstörten Stadt Sandau.
Nach Informationen des MDR soll im dem Speicher mit Engagement einer Ideengruppe ein offener Begegnungsort mit Bibliothek, ein Dorfladen und einem Raum für Veranstaltungen entstehen.





