Buch: Der Fall Otto Nagel

Buch: Asyl in Vitt

Erzähltes & Ungesagtes meiner Großeltern W. und O. Nagel

11.05.26: Tag der Industriekultur, Rundfunk und Fernsehgeräte Museum Staßfurt

Im April fand der Tag der Industriekultur zum wiederholten Male statt. An über 70 Standorten im ganzen Bundesland waren alte Fabriken, Bergwerke und Museen geöffnet, um Technik- und Arbeitsgeschichte erlebbar zu machen.

Das Museum für historische Radio- und Fernsehgeräte Staßfurt öffnete ebenfalls seine Türen. Im Jahr 2000 in Staßfurt gegründet, ist es die Größte öffentlich zugängliche Ausstellung Mitteldeutschlands. Auf einer Fläche von 250 m² kann man über 800 Geräte bestaunen. viele davon funktionstüchtig. So lässt sich heute noch zeigen, wie Radio früher funktioniert hat.

Die Geschichte des Radios ist untrennbar mit dem Werk in Staßfurt verbunden. Angefangen hat es 1920 mit einem Radio-Versuchslabor. 1923 läuft die erste Unterhaltungssendung aus dem Vox-Haus Berlin, der beginn des Rundfunks in Deutschland. Seitdem werden in Staßfurt Radios in großen Stückzahlen hergestellt. Schon 1927 hatte der Betrieb 400 Mitarbeitende und produzierte 25.000 Geräte.

Während der Nazi-Herrschaft produzierte das Werk den Volksempfänger, ein Verlustgeschäft.

In den 1970er-Jahren gab es etwa 2.500 Beschäftigte. Staßfurt hatte 1988 eine Jahresproduktion von 500.000 Geräten.

Das Kombinat Rundfunk- und Fernsehtechnik, mit dessen Stammbetrieb „VEB Fernsehgerätewerk Staßfurt“, war seit 1980 Alleinhersteller von Heimelektronik in der DDR,
Radios, Fernseher, Stereoanlagen und Tonbandgeräte.
1996 schloss das Werk endgültig, alle Mitarbeitenden wurden entlassen. Heute produzieren Nachfolgebetriebe immer noch Fernsehgeräte in Staßfurt.

Das Museum kann zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel 03925 28 92 80 oder per Email  an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

11.05.26: Tag der Industriekultur, Rundfunk  und Fernsehgeräte Museum Staßfurt

11.05.26: Tag der Industriekultur, Rundfunk und Fernsehgeräte Museum Staßfurt

Im April fand der Tag der Industriekultur zum wiederholten Male statt. An über 70 Standorten im ganzen Bundesland waren alte Fabriken, Bergwerke und Museen geöffnet, um Technik- und Arbeitsgeschichte erlebbar zu machen.

Das Museum für historische Radio- und Fernsehgeräte Staßfurt öffnete ebenfalls seine Türen. Im Jahr 2000 in Staßfurt gegründet, ist es die Größte öffentlich zugängliche Ausstellung Mitteldeutschlands. Auf einer Fläche von 250 m² kann man über 800 Geräte bestaunen. viele davon funktionstüchtig. So lässt sich heute noch zeigen, wie Radio früher funktioniert hat.

Die Geschichte des Radios ist untrennbar mit dem Werk in Staßfurt verbunden. Angefangen hat es 1920 mit einem Radio-Versuchslabor. 1923 läuft die erste Unterhaltungssendung aus dem Vox-Haus Berlin, der beginn des Rundfunks in Deutschland. Seitdem werden in Staßfurt Radios in großen Stückzahlen hergestellt. Schon 1927 hatte der Betrieb 400 Mitarbeitende und produzierte 25.000 Geräte.

Während der Nazi-Herrschaft produzierte das Werk den Volksempfänger, ein Verlustgeschäft.

In den 1970er-Jahren gab es etwa 2.500 Beschäftigte. Staßfurt hatte 1988 eine Jahresproduktion von 500.000 Geräten.

Das Kombinat Rundfunk- und Fernsehtechnik, mit dessen Stammbetrieb „VEB Fernsehgerätewerk Staßfurt“, war seit 1980 Alleinhersteller von Heimelektronik in der DDR,
Radios, Fernseher, Stereoanlagen und Tonbandgeräte.
1996 schloss das Werk endgültig, alle Mitarbeitenden wurden entlassen. Heute produzieren Nachfolgebetriebe immer noch Fernsehgeräte in Staßfurt.

Das Museum kann zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel 03925 28 92 80 oder per Email  an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.