05.02.26: DGB begrüßt Gesetzentwurf zur Weiterbildung
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt begrüßt Gesetzentwurf zur Weiterbildung
Bildungszeit: Schlüssel für Zukunft, Demokratie und gute Arbeit
Der Ausschuss für Bildung des Landtags von Sachsen-Anhalt hat Mitte Januar 2026 den Entwurf für ein neues Bildungszeitgesetz beraten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt begrüßt das als längst überfälligen Modernisierungsschub für Weiterbildung, Demokratiekompetenz und Chancengleichheit im Land. Zeit für Bildung stärke Beschäftigte in einer Arbeitswelt, die sich rasant verändert.
DGB-Landesleiterin Katrin Skirlo betonte der Entwurf stärke lebenslanges Lernen, verbessere die Chancen von Beschäftigten und helfe zudem Unternehmen, den Wandel zu meistern.
Besonders positiv bewertet der DGB:
- dass politische Bildung und Ehrenamtsqualifizierung künftig ausdrücklich anerkannt werde.
- Für Bildungsangebote zum Thema Demokratie sollen Beschäftigte erstmals einen klaren Anspruch auf bezahlte Freistellung erhalten.
- Anspruch auf Zeit für Bildung sollen künftig auch Auszubildende, dual Studierende und Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen haben
Kritisch sieht der DGB, dass Beschäftige in Kleinstbetrieben von der Freistellung für Bildung ausgeschlossen bleiben. Das sind 42 Prozent aller Betriebe in Sachsen-Anhalt und schadet den Betrieben im Wettbewerb um Fachkräfte und Know-how.
Wichtig sei jetzt, dass nach dem Entwurf schnell ein fortschrittliches Gesetz folge.





