29.09.26 kmd Polizeiticker
Versuchter Betrug durch Schockanrufe
Am Mittwochabend, den 23. September 2026, kam es zu mehreren Betrugsversuchen in Form eines sog. Schockanrufs zum Nachteil verschiedener Magdeburger zwischen 80 und 93 Jahren.
Ersten Erkenntnissen zufolge erhielten die Geschädigten einen Anruf von einer Person, welche sich als ein Professor eines Krankenhauses ausgab und eine untere fünfstellige Summe forderte. Ein angebliches Familienmitglied, soll erkrankt sein und das Geld sei nötig, um operieren zu können.
Die Polizei leitete Strafverfahren ein und sensibilisierte die Geschädigten. Bisher soll es zu keinem finanziellen Schaden gekommen sein.
Hinweise der Polizei:
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch umgehend.
• Informieren Sie sich innerhalb ihres Familien- und Bekanntenkreises nach der angeblich betroffenen Person.
• Gewähren Sie unbekannten Personen grundsätzlich keinen Zutritt.
• Wenden Sie sich an die Polizei, falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betruges geworden zu sein.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/
Diebstahl eines hochwertigen Motorrades
Zeugen gesucht
Am Freitag, den 25. September 2026 im Zeitraum von 17:20 Uhr bis 17:55 Uhr haben unbekannte Täter auf dem Parkplatz eines Einkaufzentrums in der Salbker Chaussee eine Harley Davidson entwendet. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, können dem Polizeirevier Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/546-3295 oder in der nächstgelegenen Polizeidienststelle mitgeteilt werden.
Mehrere brennende Müllcontainer in Stadtfeld-Ost
Zeugen gesucht
Am Freitag, den 25. September 2026, meldeten mehrere Passanten im Zeitraum von 22:55 Uhr bis 23:15 Uhr diverse brennende Müllcontainer in Stadtfeld-Ost. Die schnellen Löscharbeiten der Feuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen verhindern. Insgesamt brannten neun Müllcontainer, die zum Teil nicht unerheblich beschädigt wurden. Ermittlungen zu den Brandursachen sind eingeleitet worden.
Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, können dem Polizeirevier Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/546-3295 oder in der nächstgelegenen Polizeidienststelle mitgeteilt werden.
Nötigung im Straßenverkehr mit anschließender Bedrohung
Am Freitag, den 25. September 2026, gegen 13:15 Uhr, befuhren ein 26-Jähriger und 34-Jähriger den Magdeburger Ring. Diese sollen sich dabei wiederholt gegenseitig ausgebremst haben. Im weiteren Verlauf mussten beide Fahrzeuge auf Höhe der Abfahrt Neustädter Feld verkehrsbedingt halten. Dabei stieg der 34-Jährige aus seinem Fahrzeug aus und begab sich zum Fahrzeug des 26-Jährigen, um diesen offenbar zur Rede zu stellen. Dieser fühlte sich vom Auftreten des 34-Jährigen augenscheinlich bedroht und griff nach einer legal besessenen Schreckschusswaffe. Die verständigte Polizei konnte beide Fahrzeuglenker antreffen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten die Schreckschusswaffe sicher. Gegen die beiden Fahrzeugführer sind entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Polizeirevier Magdeburg: Prävention: Falsche Bankmitarbeiter
Das Polizeirevier Magdeburg warnt, Betrüger geben sich zunehmend als Mitarbeiter einer Bank aus.
Die Täter kontaktieren ihre Opfer häufig telefonisch und behaupten beispielsweise, es gebe ein Problem mit dem Konto, der Bankkarte oder einer verdächtigen Überweisung, u.a. ins Ausland. Damit versuchen sie, vertrauliche Informationen von den Betroffenen zu erfahren.
Wichtig:
Ihre Bank fragt Sie niemals nach Ihrer persönlichen PIN! Geben Sie Ihre PIN, TAN, Zugangsdaten oder andere vertrauliche Bankdaten niemals telefonisch, per E-Mail oder an der Haustür weiter.
Ebenso wichtig:
Bankmitarbeiter schicken niemanden zu Ihnen nach Hause, um Bankkarten, Bargeld oder andere Wertgegenstände abzuholen.
So schützen Sie sich:
-Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Informieren Sie bei einem Betrugsverdacht umgehend Ihre Bank und gegebenenfalls die Polizei.
Merken Sie sich:
Ihre PIN gehört nur Ihnen!
Bleiben Sie aufmerksam und sprechen Sie auch Angehörige, Freunde und ältere Menschen in Ihrem Umfeld auf diese Betrugsmasche an.





