06.11.26: Eike von Repkow Preis vergeben
Polnischer Rechtshistoriker Prof. Dr. Maciej Mikuła mit dem Eike-von-Repgow-Preis 2026 ausgezeichnet
Eike-von-Repgow-Stipendium für Nachwuchswissenschaftlerin Lena Güßbacher
Der polnische Rechtshistoriker Prof. Dr. Maciej Mikuła hat den von der Stadt Magdeburg und der hiesigen Otto-von-Guericke-Universität gemeinsam gestifteten Eike-von-Repgow-Preis verliehen bekommen. Oberbürgermeisterin Simone Borris und der Rektor der Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan, nahmen die Ehrung gemeinsam in der Johanniskirche vor.
Mit dem Preis würdigen Stadt und Universität seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der osteuropäischen Rechtsgeschichte. Der Rechtshistoriker forscht zu den mittelalterlichen Quellen des Magdeburger Rechts. Ein Verdienst ist, dass der Preisträger zeige, wie stark die Stadt Magdeburg das östliche Europa über Jahrhunderte beeinflusste.
Das gleichnamige Stipendium erhielt die junge Archäologin Lena Güßbacher. Das Eike-von-Repgow-Stipendium 2027 unterstützt die Nachwuchswissenschaftlerin bei ihrer Doktorarbeit zu Funden eines außergewöhnlichen Gräberfeldes bei Randau-Calenberge. Die Stipendiatin trägt damit zur Erforschung der Geschichte und Kulturentwicklung im Mittel-elbe-raum bei.
Der Preisträger erhält eine Bronzefigur, die Eike von Repgow darstellt, vom Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel, eine Ehrenurkunde sowie eine Do-ta-tion in Höhe von 2.500 Euro.
Das Stipendium wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert, von denen die Stadt 10.000 Euro trägt.





