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    Erzähltes & Ungesagtes meiner Großeltern W. und O. Nagel

    06.11.26 Kita Gebühren könnten steigen – Petition fordert Entlastung

    Eltern, Gewerkschaften und Verwaltung blicken mit Spannung auf den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt
    Für Familien könnten ab Januar 2027 Hunderte Euro mehr fällig sein. Wer gleichzeitig mehrere Kinder in Krippe, Kindergarten oder Hort hat, muss derzeit im Land nur den Kostenbeitrag für das ältere Kind zahlen. Zum 31. Dezember läuft diese Regelung jedoch aus.
    Das Thema steht bereits auf der Novembersitzung im Magdeburger Landtag. Mehrere Fraktionen wollen Entwürfe für die Änderung des Kinderförderungsgesetzes vorlegen. Zu diskutieren ist, u.a. wie lange eine Verlängerung möglich ist und welche inhaltlichen Eckpunkte der Haushalt hergibt. 
    Eltern in Sachsen-Anhalt sorgen sich wegen einer drohenden Kostensteigerung. Am 23. Oktober ist eine Online-Petition gestartet, die vom Landtag fordert, die Ermäßigung über den 31. Dezember 2026 hinaus dauerhaft gesetzlich zu sichern. Mit Stand 4. November haben bereits über 3.500 Menschen die Petition unterschrieben. Laut dem Sozialministerium Sachsen-Anhalt sind die Kita-Gebühren in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich. So sind es bei Kindergartenplätzen zwischen 768 Euro pro Jahr in Magdeburg und bis zu 2.880 Euro pro Jahr in Nebra. Das Land gibt laut Sozialministerium 2026 rund 62 Millionen Euro für die Entlastung der Eltern aus.
    Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verweist darauf, dass den Familien ab 2027 zum Teil deutlich höhere Ausgaben für die Kindertagesbetreuung drohen. Die Kommunen sehen mit einer gewissen Sorge auf die Landtagssitzung. Die Fraktionen könnten die parlamentarische Initiative am 15. Dezember beschließen, wenn alles gut läuft. Wenig Zeit, um nach Veröffentlichung des Gesetzblattes Tausende neuer Bescheide zu verschicken, wie der Präsident des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt, Andreas Dittmann feststellt. 
    „Wir beobachten das mit großem Interesse“, sagte auch der Präsident des Landkreistages, Götz Ulrich (CDU). Erstmals muss das neue Parlament in einem Gesetzgebungsverfahren beweisen, ob das Parlament in der Lage sei, Mehrheiten zu bilden. 

    06.11.26 Kita Gebühren könnten steigen – Petition fordert Entlastung

    06.11.26 Kita Gebühren könnten steigen – Petition fordert Entlastung

    Eltern, Gewerkschaften und Verwaltung blicken mit Spannung auf den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt
    Für Familien könnten ab Januar 2027 Hunderte Euro mehr fällig sein. Wer gleichzeitig mehrere Kinder in Krippe, Kindergarten oder Hort hat, muss derzeit im Land nur den Kostenbeitrag für das ältere Kind zahlen. Zum 31. Dezember läuft diese Regelung jedoch aus.
    Das Thema steht bereits auf der Novembersitzung im Magdeburger Landtag. Mehrere Fraktionen wollen Entwürfe für die Änderung des Kinderförderungsgesetzes vorlegen. Zu diskutieren ist, u.a. wie lange eine Verlängerung möglich ist und welche inhaltlichen Eckpunkte der Haushalt hergibt. 
    Eltern in Sachsen-Anhalt sorgen sich wegen einer drohenden Kostensteigerung. Am 23. Oktober ist eine Online-Petition gestartet, die vom Landtag fordert, die Ermäßigung über den 31. Dezember 2026 hinaus dauerhaft gesetzlich zu sichern. Mit Stand 4. November haben bereits über 3.500 Menschen die Petition unterschrieben. Laut dem Sozialministerium Sachsen-Anhalt sind die Kita-Gebühren in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich. So sind es bei Kindergartenplätzen zwischen 768 Euro pro Jahr in Magdeburg und bis zu 2.880 Euro pro Jahr in Nebra. Das Land gibt laut Sozialministerium 2026 rund 62 Millionen Euro für die Entlastung der Eltern aus.
    Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verweist darauf, dass den Familien ab 2027 zum Teil deutlich höhere Ausgaben für die Kindertagesbetreuung drohen. Die Kommunen sehen mit einer gewissen Sorge auf die Landtagssitzung. Die Fraktionen könnten die parlamentarische Initiative am 15. Dezember beschließen, wenn alles gut läuft. Wenig Zeit, um nach Veröffentlichung des Gesetzblattes Tausende neuer Bescheide zu verschicken, wie der Präsident des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt, Andreas Dittmann feststellt. 
    „Wir beobachten das mit großem Interesse“, sagte auch der Präsident des Landkreistages, Götz Ulrich (CDU). Erstmals muss das neue Parlament in einem Gesetzgebungsverfahren beweisen, ob das Parlament in der Lage sei, Mehrheiten zu bilden.