22.10.26: Wissenschaftsminister warnt vor Verlust kluger Köpfe in Sachsen Anhalt
Kritik an Vorschlag von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU)
Wissenschaftsminister warnt vor Verlust kluger Köpfe in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Armin Willingmann, SPD, kritisiert den Vorschlag von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, CSU), wissenschaftliche Fachkräfte aus Sachsen-Anhalt an Universitäten in anderen Bundesländern aufzunehmen.
„Hilfreicher wäre es, den Einrichtungen hier beizustehen und hier dafür Sorge zu tragen, dass die klugen Köpfe im Lande bleiben“, sagte Willingmann dem Mitteldeutschen Rundfunk.
Zur aktuellen Diskussion einer etwaigen AfD-Landesregierung in Sachsen-Anhalt hatte Bundesforschungsministerin Bär in der Funke-Mediengruppe ein ZITAT „länderübergreifendes Hilfsnetzwerk“ ZITAT Ende durch Universitäten der anderen Bundesländer angeregt.
Willingmann bestätigte, dass hervorragende, kluge Köpfe, wie der Minister es nennt, durchaus überlegen, Sachsen-Anhalt zu verlassen. Optionen gebe es. Wichtig sei es, dass der Bund etwa Hochschulen finanziell unterstütze, wenn eine AfD-geführte Landesregierung Förderungen stoppen würde. Die Wissenschaftsfreiheit sei ein hohes Gut, so Willingmann: ZITAT „Da geht es um die Grundfesten unseres Wissenschaftssystems, und die gilt es zu verteidigen, ganz unabhängig davon, wie Mehrheiten sind.“ ZITAT Ende
Die AfD fordert in ihrem Regierungsprogramm unter anderem die Abkehr von Bachelor- und Master-Abschlüssen, die Abschaffung von Gleichstellungsbeauftragten sowie die Zurückdrängung von Forschungsrichtungen wie Gender Studies und Studien zur menschengemachten Klimakrise.





