18.06.26: Mehr als 2 100 Azubis in der Pflegehilfe unterstützt
Sachsen-Anhalt bereitet sich auf die Einführung der bundeseinheitlichen Ausbildung zur Pflegefachassistenz 2027 vor. 2024 hatte das Bundeskabinett eine bundeseinheitliche und vergütete Pflegefachassistenzausbildung beschlossen, die 2027 in Kraft tritt.
Bereits seit 2021 setzt Sachsen-Anhalt erfolgreich das Landesprogramm Assistierte Pflegehilfe um. Junge Menschen mit schwierigeren Startbedingungen erhalten die Chance, den Pflegeberuf zu lernen. Sozialministerin Grimm-Benne zieht eine positive Bilanz: ZITAT „Dank des engagierten Einsatzes von Lehrkräften und sozialpädagogischer Begleitung werden Ausbildungsabbrüche reduziert und motivierte Kolleginnen und Kollegen für den Pflegebereich gewonnen“ ZITAT Ende
Seit dem Programmstart 2021 profitierten so bereits mehr als 2.100 Auszubildende in der Pflegehilfe. Zunächst begannen 513 Frauen und Männer ihre Ausbildung in der Pflegehilfe, im vergangenen Schuljahr waren es bereits 840 Azubis. Insbesondere ausländische Auszubildende sind angesprochen, mit intensiver Begleitung konnte die Abschlussquote von 50 Prozent auf 74 Prozent verbessert werden.
Die bundeseinheitlichen Ausbildung zur Pflegefachassistenz ab 2027 dauert 18 Monate und verbindet theoretischen Schulunterricht mit der Praxis in der Akut-, Langzeit- und ambulanten Pflege. Für die Pflegebedürftigen bedeutet das eine verlässliche und gleichbleibend hohe Qualität.
und trägt zur Stabilisierung des Pflegesystems bei.
Das Landesprogramm „Assistierte Ausbildung für die Pflegehilfe“ finanziert sich aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt. 2025 wurde es bis bis 2028 verlängert. Landesweit gibt es jährlich 610 Ausbildungsplätze statt anfangs 510.
Weitere Informationen zur Assistierten Ausbildung für die Pflegehilfe gibt es unter: www.pflegeberufe-sachsen-anhalt.de





